Verfahrensangaben

"Neubau EUREGIO Geschäftsstelle" in Gronau: Fachplanungsleistung Tragwerksplanung

VO: VgV Vergabeart: Vergabebekanntmachung Status: Veröffentlicht

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Stadt Gronau (Westfalen)
05554002002-31001-75
48599
Gronau (Westfalen)
Deutschland
DEA33
berthold.deitermann@gronau.de
+49 256212-460

Angaben zum Auftraggeber

Anstalten des öffentlichen Rechts auf Kommunalebene
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
postwelters + partner mbB Architektur und Stadtplanung
05515-03004-07
Arndtstraße 37
44135
Dortmund
Deutschland
DEA52
info@post-welters.de
+49 231 47 73 48 60
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Westfalen
DE269207041
48128
Münster
Deutschland
DEA33
vergabekammer@brms.nrw.de
+49 2514111691

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71000000-8
71300000-1
71322000-1
71356400-2
71327000-6
71320000-7
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Fachplanungsleistung Tragwerksplanung § 52 HOAI für den "Neubau EUREGIO Geschäftsstelle" in Gronau

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Im Anschluss an einen erfolgreichen hochbaulichen Realisierungswettbewerb soll mit dem Neubau der Euregio-Geschäftsstelle ein architektonisch und konstruktiv anspruchsvolles Projekt am deutsch-niederländischen Grenzübergang in Gronau realisiert werden. Die städtebauliche Neuordnung des Standorts sieht ein Ensemble aus mehreren Gebäuden vor, die sich um einen neu entstehenden Euregio-Platz gruppieren. Die neue Geschäftsstelle bildet als dreigeschossiger Baukörper den markanten Auftakt des Campus und steht in unmittelbarer Nachbarschaft zum Euregio-Tagungszentrum.

Der Siegerentwurf sieht eine Hybridkonstruktion aus Massiv- und Holzbauweise vor, die sowohl gestalterisch als auch bauphysikalisch und ökologisch überzeugt: Massive Gebäudekerne aus Sichtbeton übernehmen die Aussteifung und stellen gleichzeitig Speichermassen für das thermische Konzept zur Verfügung. Diese Kerne beinhalten vertikale Erschließung, Sanitärbereiche sowie Technik- und Nebenräume.

Die angrenzenden Bürobereiche sind in einer weitgehend stützenfreien Holzkonstruktion mit hohen Vorfertigungsgrad konzipiert. Die Decken spannen von den massiven Kernen bis zur tragenden Außenwand, sodass eine hohe Flexibilität in der Nutzung gewährleistet ist. Die Außenwände bestehen aus einer tragenden Holzkonstruktion, an die eine vorgehängte, selbsttragende Klinkerschale rückverankert wird. Diese Klinkerfassade aus teilweise wiederverwendeten Ziegeln leistet zugleich einen Beitrag zur Nachhaltigkeit und zur regionalen Identität. Auf ein Untergeschoss wird verzichtet. Die Gründung und Tragstruktur sind daher für oberirdische Lastabtragung und eine wirtschaftliche Bauweise zu konzipieren.

Im Hinblick auf Nachhaltigkeit und Energieeffizienz wurde besonderer Wert auf eine kompakte Bauform, eine hochqualitative thermische Hülle, Bauteilaktivierung und natürliche Lüftungskonzepte gelegt. Die massive Bauweise der Kerne dient hierbei als thermischer Puffer, während die Leichtbauweise der Holzbauelemente zu einer ressourcenschonenden Gesamtstruktur beiträgt.
(Die obige Beschreibung basiert auf dem Erläuterungstext des Wettbewerbsbeitrags des Büros Romina Streffing GmbH, Berlin. Anlage 04)
Das vorliegende Verfahren bezieht sich auf die Vergabe der Planungsleistungen für die Tragwerksplanung gem. § 51 HOAI und richtet sich an Ingenieure/innen bzw. Beratende Ingenieure/innen. Es ist geplant, die Leistungsphasen 1 bis 6 (Tragwerksplanung § 51 HOAI) stufenweise zu vergeben.
Stufe 1: 1 bis 4
Stufe 2: 5 bis 6
Die Planung ist eng mit der Objektplanerin (Architekturbüro des Siegerentwurfs) und den weiteren Fachplaner*innen (TA, Bauphysik, etc.) abzustimmen.
Das konkrete Leistungsbild wird den ausgewählten Bietenden mit den Vertragsunterlagen im Rahmen der Angebotsaufforderung zur Verfügung gestellt.

Umfang der Auftragsvergabe

92.429,97
EUR
92.429,97
EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Laufzeit in Monaten
48
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
48599
Gronau (Westfalen)
Deutschland
DEA34

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über prozentual gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Preis
Honorarforderung

Honorarrahmen (Grundleistungen, Besondere Leistungen, Nebenkosten, Zu-/Abschlag, Stundensätze)

Gewichtung
30,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Arbeitsweise und Projektabwicklung / Herangehensweise an das ausgeschriebene Projekt bezogen auf die Tragwerksplanung

Das Kriterium wird anhand einer Punkteskala von 0 bis 4 bewertet:
klare, projektspezifische Vorgehensweise mit nachvollziehbaren Arbeitsschritten - 4 Punkte
überwiegend projektspezifische Darstellung - 3 Punkte
teilweise projektspezifisch, teilweise allgemein - 2 Punkte
überwiegend allgemeine Bürobeschreibung - 1 Punkt
keine projektspezifische Darstellung - 0 Punkte

Gefordert wird eine projektspezifische Darstellung anhand der Rahmenbedingungen der Ausschreibung. Allgemeine Bürostandards ohne Projektbezug werden geringer bewertet.

Gewichtung
40,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Qualifikation des für das Projekt vorgesehenen Projektteams

Insgesamt werden bis zu 4 Punkte vergeben. Unterkriterien und Gewichtung gemäß Zuschlagsmatrix.

Gewichtung
30,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu Optionen

Es erfolgt eine stufenweise Beauftragung: Es ist geplant, die Leistungsphasen des Leistungsbilds Tragwerksplanung stufenweise zu vergeben.

Mit Vertragsschluss erfolgt zunächst die Beauftragung mit der ersten Stufe - Stufe 1: LPH 1 bis LPH 4 -. Die Beauftragung der weiteren Leistungsphasen ist jeweils nach Abschluss der vorherigen Leistungsphase vorgesehen. Die Auftraggeberin behält sich vor, erforderliche weitere Stufen und sonstige Leistungen einzeln oder im Ganzen optional zu übertragen. Auf die Beauftragung der weiteren Leistungen besteht kein Rechtsanspruch.

Zusätzliche Angaben

Bei der Beteiligung von Bietergemeinschaften haben diese mit ihrem Angebot eine Aufstellung der Mitglieder der Bietergemeinschaft mit Bezeichnung der bevollmächtigten Vertretung für den Abschluss und die Durchführung des Vertrages sowie eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung einzureichen, dass die bevollmächtigte Vertretung alle weiteren Mitglieder der Bietergemeinschaft vertritt und alle Mitglieder bei der Auftragsausführung als Gesamtschuldner haften. Hierzu ist die beigefügte Erklärung Bewerbergemeinschaft (Vordruck Bietereignung, Anlage 4 (Teilnahmeantrag). Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird: es ist keine besondere Rechtsform vorgeschrieben.
Die in dieser Bekanntmachung geforderten Eignungsnachweise sind bei Bietergemeinschaften jeweils von allen Mitgliedern vorzulegen.
Weitere Hinweise sind der Eigenerklärung Bietereignung zu entnehmen.
-------
Die Auftraggeberin behält sich vor, sämtliche Eigenerklärungen des Bietenden durch entsprechende Bescheinigungen der zuständigen Stellen bestätigen zu lassen.
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Die Auftraggeberin behält sich Änderungen im Terminablauf vor. Terminschiene: Bekanntmachung 05.05.2026; Rückfragenfrist 26.05.2026; Abgabefrist für Teilnahmeanträge 05.06.2026 bis 10:00 Uhr; Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes 24.06.2026; Abgabefrist für Angebot 27.07.2026; Verhandlungsgespräche 32 KW 2026; Aufforderung zur Abgabe eines finalen Angebotes 33 KW 2026, Abgabefrist für finale Angebote 33 KW 2026; Information an nicht berücksichtigte Bietende 33 KW 2026; Zuschlagserteilung 35 KW 2026. Es erfolgt eine gesonderte Einladung zu den Verhandlungsgesprächen.
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Die Auftraggeberin behält sich vor, den Zuschlag gem. § 17 Abs. 11 VgV auf Grundlage des Erstangebotes oder eines weiteren Angebotes zu erteilen.

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Nichtoffenes Verfahren

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Internationales Beschaffungsinstrument

Sonstiges / Weitere Angaben

Einlegung von Rechtsbehelfen

Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Nach § 160 Abs. 3 Nr. 1 bis 4 GWB ist der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags
erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen
sind. Die Unwirksamkeit eines öffentlichen Auftrags nach § 135 Absatz 1 GWB kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bietenden und Bewerbenden durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Ergebnis

Allgemeine Angaben

Gewinnerauswahl

Es wurde mindestens ein Gewinner ermittelt.
Angaben zu den Angeboten

Anzahl der eingegangenen Angebote / Teilnahmeanträge

4
4
20

Größe der Unternehmen

4

Herkunft der Unternehmen

0
0

Überprüfung der Angebote

0
0
0
Angaben zum Auftrag

Angaben zum Wert des Auftrags

EUR
EUR

Angaben zur Rahmenvereinbarung

EUR
EUR
Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie
Internationales Beschaffungsinstrument

Vertrag

Allgemeine Angaben

Allgemeine Angaben

01
Bezuschlagte Wirtschaftsteilnehmer

Name und Anschrift des Hauptauftragnehmers

g+w ingenieurplanung Beratende Ingenieure für das Bauwesen GmbH
DE 325 275 715
Kleines Unternehmen
Krögerweg 17
48155
Münster
Deutschland
DEA33
vgv@gwims.de
0251-626340
0251-6263434
Nein
Deutschland
Vergabe von Unteraufträgen

Vergabe von Unteraufträgen

Noch nicht bekannt
Angaben zum Auftrag

Informationen zum Vertragsabschluss

18.08.2026
15.10.2026

Angaben zum Wert des Auftrags

92.429,97
EUR

Angaben zum Angebot

03
---

Angaben zur Rahmenvereinbarung