Verfahrensangaben

30062-1002069-2026, Volkswohnung GmbH, VOB/A EU Verhandlungsverfahren mit TNW, Tei...

VO: VOB Vergabeart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
16.11.2026
02.12.2026 11:00 Uhr
14.12.2026

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Volkswohnung GmbH
35009/02697
Ettlinger-Tor-Platz 2
76137
Karlsruhe
Deutschland
DE122
vergabe@volkswohnung.de
vergabe@volkswohnung.de
+49 7213506-0
+49 7213506-199

Angaben zum Auftraggeber

Von einer Kommunalbehörde kontrolliertes oder finanziertes öffentliches Unternehmen
Wohnungswesen und kommunale Einrichtungen

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Vergabekammer Baden-Württemberg
DE811469974
Durlacher Allee 100
76137
Karlsruhe
Deutschland
DE122
vergabekammer@rpk.bwl.de
+49 7219268730
+49 7219263985

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Baden-Württemberg
DE811469974
Durlacher Allee 100
76137
Karlsruhe
Deutschland
DE122
vergabekammer@rpk.bwl.de
+49 7219268730
+49 7219263985

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Bauleistung

CPV-Codes

45000000-7
45200000-9
45210000-2
45211000-9
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Bei dem Projekt DAZM handelt es sich um eine Modernisierung von drei Bestandsgebäuden aus den Baujahren 1966/67 in Karlsruhe Daxlanden, Valentinstraße 39-41, Kirschstraße 43-43a und Zanderweg 2-4. Die Bestandsbebauung verfügt über insgesamt 50 3-Zimmer-Wohnungen mit einer Wohnfläche von ca. 3.563 m². Alle Gebäude sind in Massivbauweise errichtet und voll unterkellert. Die Erdgeschosse sind als Hochparterre ausgebildet. Die Gebäude befinden sich mehrheitlich in bauzeitlichem Zustand. Die Gebäudehülle ist ungedämmt.
Die Gebäude in der Valentinstraße und der Kirschstraße bestehen jeweils aus vier Vollgeschossen und einem nicht ausgebauten Satteldach und werden jeweils über zwei Hauseingänge erschlossen. Das Gebäude im Zanderweg verfügt über drei Vollgeschosse sowie ein nicht ausgebautes Satteldach und wird über drei Hauseingänge erschlossen. Die Wohnungen haben in allen drei Gebäuden einen annähernd identischen Grundriss und unterscheiden sich in geringem Maße durch die Dicke der Innenwände, die genaue Lage der Wandachsen und Türöffnungen. Für eine detaillierte Planung sind diese Unterschiede trotz alledem zu prüfen und zu berücksichtigen.
Jede Wohnung besteht aus einem zentralen Flur, einer Küche, einem Schlafzimmer, einem Kinderzimmer, einem Bad und einem Wohnzimmer. Die Bäder sind größtenteils innenliegend, lediglich bei den giebelseitigen Wohnungen haben die Bäder ein Fenster.
In den Gebäuden werden durch den AG im Rahmen einer Schadstoffsanierung teilweise Bauteile rückgebaut. Grundsätzlich verbleiben die tragenden Wände, weitergehend benötigte nichttragende Innenwände, Rohdecken sowie die gesamte Gebäudehülle inklusive der Satteldächer.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Generalübernehmerleistungen
Neubau inklusive Haustechnik durch einen Generalübernehmer inkl. Planung ab Entwurfsplanung Lph 3, Tragwerksplanung ab Genehmigungsplanung Lph 4

Genaue Angaben werden in der Angebotsphase gegeben.

Ausführungsplanung ab ca. April 2027
Gepl. Ausführungsbeginn ab ca. September 2027
Fertigstellungsfrist 28.09.2029

Maßnahmen an der Gebäudehülle:
Im Rahmen der Modernisierung sind bei den Gebäuden in der Kirschstraße und der Valentinstraße die Satteldächer zu entfernen und auf der obersten Betondecke Flachdächer auszubilden. Beim Gebäude im Zanderweg ist das Satteldach zu entfernen und durch ein zusätzliches Geschoss mit Flachdach um sechs Wohnungen zu erweitern. Alle Dächer sind zu begrünen und mit einer PV-Anlage auszustatten.
Sämtliche Bestandsgebäude haben bisher Balkonloggien, die bündig mit der Fassadenlinie abschließen. Die vorhanden Balkonplatten sind im Bereich der Loggien herauszutrennen und durch thermisch entkoppelte, auskragende Konstruktionen so zu ersetzen, sodass jeweils eine größere Balkonfläche entsteht.
Die bestehenden Fenster, Rollläden und Hauseingangselemente müssen entfernt und durch neue Elemente ersetzt werden. Hierzu müssen die Rohbauöffnungen im Bereich der Laibungen durch Heraustrennen des Innenanschlags vergrößert und teilweise Brüstungen und Stürze umgebaut werden.
Die gemauerten Eingangsportale müssen durch entsprechende Vertäfelungen verkleidet werden.
Die bisher ungedämmte Gebäudehülle muss durch ein WDVS ergänzt werden, hierfür müssen im Bestand teilweise überstehende Fassadenelemente entfernt werden.
Maßnahmen in den Wohnungen:
Wo nötig müssen noch verbliebene Wand- und Deckenbeläge sowie etwaige nicht benötigte Bauteile entfernt werden. Alte Leitungen sind wo nötig zu entfernen, in den Wänden verbleibende Öffnungen und Installationen sind wandbündig zu verschließen. Sämtliche Wohnungen müssen anschließend bezugsfertig hergestellt werden. Im Wesentlichen erhalten die bestehenden Wohnungen neue Innenwände im Bereich des Bades und der Küche (in der Aufstockung müssen entsprechend sämtliche Wände neu erstellt werden), notwendige Versorgungsschächte, einen neuen Estrich, Putzausbesserungen, Tapezier- und Malerarbeiten, Boden- und Fliesenbeläge sowie neue Eingangs- und Innentüren.
Es ist zudem eine Neuinstallation sämtlicher Leitungen der Gewerke, Heizung, Lüftung, Sanitär und Elektro erforderlich. Die Wärmeerzeugung für die Heizung wird über den Anschluss an das Fernwärmenetz der Stadt Karlsruhe sichergestellt. Die Warmwasserbereitung in den Wohnungen erfolgt dezentral über einen Durchlauferhitzer im Bad und einen Boiler in der Küche. Jede Wohnung erhält ein Bad mit Badewanne, Waschtisch und Toilette sowie einen Waschmaschinenanschluss. Die Wohnungen müssen für sämtliche Medien ihre eigenen Absicherungs- und Zähleinrichtungen erhalten.
Maßnahmen in den Treppenhäusern (TRH):
In den Gebäuden der Kirschstraße und der Valentinstraße müssen die obersten Treppenläufe, die bisher den Zugang zum Dachgeschoss ermöglichen, rückgebaut und die Deckenöffnungen zum Dachgeschoss vollflächig ausbetoniert werden. Ebenso müssen in diesen Gebäuden die obersten Fensteröffnungen der TRH erweitert werden, damit eine ordnungsgemäße Entrauchung der TRH hergestellt werden kann. Jedes Gebäude benötigt in einem der TRH einen Dachausstieg.
In allen Gebäuden benötigen die Podeste und Zwischenpodeste einen neuen Estrich. Im gesamten TRH müssen die Fliesenbeläge der Treppenläufe überarbeitet und die Podestflächen mit passenden Fliesen belegt werden.
Die bestehenden Stahlgeländer müssen überarbeitet und neu lackiert werden. Die Wände, Decken und Treppenuntersichten müssen neu verputzt und gestrichen werden.
Maßnahmen im Kellergeschoss:
Im Kellergeschoss müssen teilweise nichttragende Wände und unbrauchbare Bauteile rückgebaut werden, dafür müssen neue Kellertrennwände und Kellertüren, die den Brandschutzanforderungen genügen, erstellt werden.

Vom AN sind für die Gebäude sämtliche Erschließungswege herzustellen, sodass die Gebäude unabhängig von einer Fertigstellung der Außenanlagen genutzt werden können. Dies umfasst im Wesentlichen die Zugangswege zu den einzelnen Hauseingängen, die Erstellung neuer Müllaufstellflächen sowie die Anpassung und Vergrößerung der außenliegenden Zugänge zu den Fahrradkellern.
Die oben zusammengestellte Übersicht stellt eine überschlägige Zusammenfassung der bei dem Projekt benötigten Baumaßnahmen dar. Eine vollständige, detaillierte Beschreibung und Abgrenzung der anzubietenden Vertragsleistungen ist der funktionalen Leistungsbeschreibung zu entnehmen. Diese wird in der Angebotsphase zur Verfügung gestellt.

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn / Ende
01.09.2027
28.09.2029
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Modernisierung Zanderweg in Daxlanden
76189
Karlsruhe
Deutschland
DE122

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

---
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Für die Angebotsausarbeitung erhält jeder Bietende, welcher ein Angebot mit der Ausarbeitung aller nachfolgender Zuschlagskriterien abgibt, 4.000,00 EUR brutto.

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Angaben zum Verfahren

Der Auftraggeber wird die fünf Bewerber zur Abgabe eines Angebots auffordern, die nach den vorstehenden Eignungskriterien die meisten Punkte erhalten haben. Bei Punktgleichstand entscheidet das Los.
In der Anlage:
G-30g_Anlage_Eignungskriterien
Sind die Eignungskriterien und deren Bewertung beschrieben.
Weitere Informationen erhalten Sie in der Anlage
G-50b_Vergabebedingungen und Informationsunterlage

Das Verfahren ist zeitlich vorgesehen wie folgt:
Angebotsphase geplant: voraussichtlicher Start 11.12.2026 bis 03.02.2027
Verhandlungen geplant: voraussichtlich 08. bis 12.02.2027
Endangebotsphase geplant: voraussichtlich ab 19. bis 26.02.2027
Auftragserteilung geplant: voraussichtlich 22.03.2027

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Erforderlich
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


Kommunikation ausschließlich über diese Vergabeplattform in diesem "Projekt"

https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YYEM1GA

Einlegung von Rechtsbehelfen

Ein zulässiger Nachprüfungsantrag bei der genannten Vergabekammer kann allenfalls bis zur wirksamen Zuschlagserteilung gestellt werden.
Eine wirksame Zuschlagserteilung ist nach § 134 Abs. 1, 2 GWB erst möglich, wenn der Auftraggeber die unterlegenen Bieter über den Grund der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots, über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses in Textform informiert hat und seit der Absendung der Information 15 Kalendertage (bei Versand per Telefax oder auf elektronischem Weg: 10 Kalendertage) vergangen sind.
Ein Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 Satz 1 GWB unzulässig, soweit
- der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt,
- Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der genannten Frist des Schlusstermins für den Eingang der Angebote, gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
- Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gerügt werden,
- mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
§ 160 Abs. 3 Satz 1 GWB gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2 GWB. § 134 Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.

Weitere Angaben

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Eignung zur Berufsausübung:

1. Auszug aus dem Berufs- bzw. Handelsregister. Der Auszug darf zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge nicht älter als 3 Monate sein.
2. Eigenerklärung, dass bei dem Bieter bzw. den Mitgliedern der Bietergemeinschaft keine Ausschlussgründe gem. § 6e EU VOB/A vorliegen (Anlage 1 zum Teilnahmeantrag).
3. Verpflichtungserklärung zur Tariftreue und Mindestentlohnung für Bau- und Dienstleistungen nach den Vorgaben des Tariftreue- und Mindestlohngesetzes für öffentliche Aufträge in Baden-Württemberg (Landestariftreue- und Mindestlohngesetz - LTMG) (Anlage 9 zum Teilnahmeantrag).
4. Eigenerklärung Russland-Sanktionen nach der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 (Anlage 10 zum Teilnahmeantrag).
5. Erklärung zu § 19 Abs. 3 MiLoG (Anlage 11 zum Teilnahmeantrag).
6. Ggf. Bewerbergemeinschaftserklärung, aus der sich die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft, die Absicht ihres Zusammenschlusses zu einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall und der bevollmächtigte Vertreter ergeben (Anlage 3 zum Teilnahmeantrag).
Bei Bewerbergemeinschaften sind die Angaben und Erklärungen für sämtliche Mitglieder der Bewerbergemeinschaft vorzulegen.
Soweit der Bewerber oder die Bewerbergemeinschaft entsprechend § 6d EU VOB/A (Eignungsleihe) auf Ressourcen von Nachunternehmern zurückgreifen will, sind Anlage 7 zum Teilnahmeantrag und die vorgenannten Angaben und Erklärungen auch vom Dritten/Nachunternehmer vorzulegen. Darüber hinaus ist eine Erklärung des Nachunternehmers vorzulegen, dass er im Fall der Auftragsvergabe an den Bewerber (die Bewerbergemeinschaft) diesem/r zur Verfügung steht (Anlage 8 zum Teilnahmeantrag).

Aktueller Nachweis über eine bestehende Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 3.000.000 EUR je Versicherungsfall für Personen- und Sachschäden und mindestens 1.000.000 EUR je Versicherungsfall für sonstige Schäden (echte /unechte Vermögensschäden) oder Nachweis des Versicherungsgebers über die Bereitschaft zum Abschluss einer entsprechenden Versicherung oder Erhöhung der Deckungssummen im Fall der Auftragsvergabe. Versicherungssumme für das Umwelthaftpflichtrisiko und für das Umweltschadenrisiko außerhalb der selbstgenutzten Grundstücke, nicht jedoch am Grundwasser und nicht an vermieteten/verpachteten Grundstücken beträgt mindestens 3.000.000 EUR pauschal für Personen, Sach- und Vermögensfolgeschäden. Die Gesamtleistung des Versicherers innerhalb eines Versicherungsjahres beträgt mindestens das Dreifache (bei VS 3 Mio. EUR) dieser Versicherungssumme.

Sofern ein Versicherungsschutz im vorstehenden Sinne (noch) nicht besteht, ist eine Eigenerklärung (Anlage 4.1 zum Teilnahmeantrag) ausreichend, wonach im Auftragsfall unverzüglich eine entsprechende Versicherung abgeschlossen wird.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Aktueller Nachweis über eine bestehende Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 3.000.000 EUR je Versicherungsfall für Personen- und Sachschäden und mindestens 1.000.000 EUR je Versicherungsfall für sonstige Schäden (echte /unechte Vermögensschäden) oder Nachweis des Versicherungsgebers über die Bereitschaft zum Abschluss einer entsprechenden Versicherung oder Erhöhung der Deckungssummen im Fall der Auftragsvergabe. Versicherungssumme für das Umwelthaftpflichtrisiko und für das Umweltschadenrisiko außerhalb der selbstgenutzten Grundstücke, nicht jedoch am Grundwasser und nicht an vermieteten/verpachteten Grundstücken beträgt mindestens 3.000.000 EUR pauschal für Personen, Sach- und Vermögensfolgeschäden. Die Gesamtleistung des Versicherers innerhalb eines Versicherungsjahres beträgt mindestens das Dreifache (bei VS 3 Mio. EUR) dieser Versicherungssumme

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Nebenangebote

Nicht zulässig

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Zulässig
Verwaltungsangaben

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.

Es gilt § 16a EU
Nachforderung von Unterlagen

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

5
5
Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Ort der Angabe der Eignungskriterien

Eignungskriterium

Durchschnittlicher Jahresumsatz

Angaben zum durchschnittlichen Jahresumsatz, soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Auftragen, in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren 18.0000 Mio EUR (Anlage 5 zum Teilnahmeantrag).
Umsatz < 12.000.000 EUR netto = 0 Punkte

Ist der Umsatz größer als 18 Mio. EUR netto, so wird der Maximalwert von 5 Punkten vergeben. Ein größerer Umsatz als 18. Mio. EUR netto erhält keine zusätzlichen Punkte.

12 Mio. EUR = 1 Punkt
15 Mio. EUR = 3 Punkte
18 Mio. EUR = 5 Punkte

Wichtung: 20 Maximale Punkte 5 Bewertung Wichtung x Punkte 100 (max.)

Bei Bewerbergemeinschaften sind die Angaben und Erklärungen für sämtliche Mitglieder der Bewerbergemeinschaft vorzulegen.
Soweit der Bewerber oder die Bewerbergemeinschaft entsprechend § 6d EU VOB/A (Eignungsleihe) auf Ressourcen von Nachunternehmern zurückgreifen will, sind Anlage 7 zum Teilnahmeantrag und die vorgenannten Angaben und Erklärungen auch vom Dritten/Nachunternehmer vorzulegen. Darüber hinaus ist eine Erklärung des Nachunternehmers vorzulegen, dass er im Fall der Auftragsvergabe an den Bewerber (die Bewerbergemeinschaft) diesem/r zur Verfügung steht (Anlage 8 zum Teilnahmeantrag).

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Rangfolge
1

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Arbeiten

2.1. Projektreferenzen
Anzahl durchgeführter vergleichbarer Projekte nicht älter als 5 Jahre - Fertigstellungstermin - Projektabnahme, gerechnet ab der Abgabefrist des Teilnahmeantrags. Ausnahme, für die Hauptreferenz 3, hier kann die Anzahl vergleichbarer Projekte nicht älter als 7 Jahre - Fertigstellungstermin - Projektabnahme, gerechnet ab der Abgabefrist des Teilnahmeantrags sein.
Für alle Referenzen gilt: Die Referenzen für die Hauptreferenzen 1, 2 und 3 sind als GU- oder GÜ- oder Totalunternehmerleistung vom Teilnehmer durchgeführt worden. Hierzu gehören bei den Referenzen 1, 2 und 3 mindestens die Ausführung der Leistungen der Kostengruppen 300 und 400 und jeweils Planungsleistungen mindestens für die Leistungsphasen 5 und 8.
Mindestanforderung: eine Referenz je Haupt-Referenz (eine für Haupt-Referenz 1, eine für Haupt-Referenz 2, eine für Haupt-Referenz 3). Teilnahmeanträge, welche nicht mindestens eine Referenz je Haupt-Referenz vorlegen, werden von der Wertung des Teilnahmeantrags ausgeschlossen.

2.1.1 Haupt-Referenz 1
Nachzuweisen ist ein fertiggestelltes und abgenommenes "Modernisierungsprojekt gemäß den untenstehenden Bauwerkszuordnungen mit einer BGF (gesamtes Projekt) größer 6000 m². Das Projekt muss Arbeiten an der Gebäudehülle umfasst haben.
Diese Referenz darf mit der Referenz, welche für die Hauptreferenzen 2 und 3 verwendet worden ist, nicht identisch sein.
Es gelten Projekte, für die eine oder mehrere der u.g. Bauwerkszuordnungen einschlägig sind:
- BWZ 1100 Parlamentsgebäude
- BWZ 1200 Gerichtsgebäude
- BWZ 1300 Verwaltungsgebäude
- BWZ 2000 Wissenschaftliche Lehre und Forschung
- BWZ 3000 Gesundheit
- BWZ 4000 Bildung und Kultur
- BWZ 6000 Wohnen, Beherbergen, Betreuen, Verpflegen
2.1.2 Haupt- Referenz 2
Nachzuweisen ist die "Modernisierung eines Wohnungsbauprojektes mit mindestens 50 Wohneinheiten bei der BWZ 6100 oder mindestens 60 Einheiten bei den BWZ 6200, 6410, 1300 und 6610"
Diese Referenz darf mit der Referenz, welche für die Hauptreferenzen 1 und 3 verwendet worden ist, nicht identisch sein.

Als Wohnungsbauprojekt gelten Projekte, für die eine oder mehrere der u.g. Bauwerkszuordnungen einschlägig sind:
- BWZ 6100 Wohnhäuser außer die Nr. 6110, 6111, 6112 (Hierin inbegriffen sind auch Wohnhäuser mit zusätzlicher Nutzung, wie Praxen, Hotel, Büros, Kita etc. Auch Kombinationen von Büro- und Wohngebäuden oder Stadtquartieren mit einem Wohnanteil von >= 50 %)
- BWZ 6200 Wohnheime
- BWZ 6410 Hotels
- BWZ 1300 Verwaltungsgebäude
- BWZ 6610 Studentenhäuser

Nachzuweisen ist die "Modernisierung eines Wohnungsbauprojektes mit Aufstockung mindestens eines Bestandsgebäudes mit mindestens 30 Wohneinheiten bei der BWZ 6100 oder mindestens 40 Einheiten bei den BWZ 6200, 6410, 1300 und 6610"
Diese Referenz darf mit der Referenz, welche für die Hauptreferenz 1 und 2 verwendet worden ist, nicht identisch sein.
Als Wohnungsbauprojekt gelten Projekte, für die eine oder mehrere der u.g. Bauwerkszuordnungen einschlägig sind:
- BWZ 6100 Wohnhäuser außer die Nr. 6110, 6111, 6112 (Hierin inbegriffen sind auch Wohnhäuser mit zusätzlicher Nutzung, wie Praxen, Hotel, Büros, Kita etc. Auch Kombinationen von Büro- und Wohngebäuden oder Stadtquartieren mit einem Wohnanteil von >= 50 %)
- BWZ 6200 Wohnheime
- BWZ 6410 Hotels
- BWZ 1300 Verwaltungsgebäude
- BWZ 6610 Studentenhäuser

2.2. Zusatzpunkte für zusätzliche Eigenschaften der Referenz:
Zusatzpunkte werden nur für eine Referenz angerechnet, wenn die Eigenschaft/Anforderung der jeweiigen Haupt-Referenz erfüllt ist, zu welcher die zusätzliche Referenz-Eigenschaft genannt wird. Die betreffende Zusatzleistung ist im Referenzformblatt nachvollziehbar nachzuweisen.
2.2.1. Referenz-Eigenschaft mit Investitionsvolumen für KGR 300 bis 400 > 5,0 Mio. EUR brutto für die
Hauptreferenz 1
Referenzen mit einem Wert kleiner 5 Mio. EUR erhalten 0 Punkte
Referenzen größer 9 Mio. EUR erhalten den Höchstwert von 5 Punkten. Es werden dafür keine zusätzlichen Punkte vergeben.
2.2.2. Referenz-Eigenschaft mit Investitionsvolumen für KGR 300 bis 400 > 5 Mio. EUR brutto für die
Hauptreferenz 2
Referenzen mit einem Wert kleiner 5 Mio. EUR erhalten 0 Punkte
Referenzen größer 9 Mio. EUR erhalten den Höchstwert von 5 Punkten. Es werden dafür keine zusätzlichen Punkte vergeben
2.2.3. Referenz-Eigenschaft mit Investitionsvolumen für KGR 300 bis 400 > 6 Mio. EUR brutto für die
Hauptreferenz 3
Referenzen mit einem Wert kleiner 6 Mio. EUR erhalten 0 Punkte
Referenzen größer 10 Mio. EUR erhalten den Höchstwert von 5 Punkten.
2.2.4. Referenzeigenschaft - nachträgliche Modernisierung von Balkonen, konstruktive Veränderung
Die Zusatzwertung wird je wertbarer Referenz vergeben, wenn die Referenz die konstruktive Veränderung bestehender Balkonplatten oder Balkonloggien umfasst. Die Referenzbeschreibung muss die vorhandene und ausgeführte Konstruktion, die Anschlussplanung beziehungsweise -koordination an der Gebäudehülle sowie den eigenen Leistungsanteil darstellen.
Zusatzpunkte werden vergeben, wenn innerhalb einer wertbaren Hauptreferenz bestehende Balkonplatten oder Balkonloggien konstruktiv verändert und durch neue, thermisch entkoppelte, auskragende Balkonkonstruktionen ersetzt oder erweitert wurden. Die Referenz muss außerdem die Planung beziehungsweise Koordination der Anschlüsse an die bestehende Gebäudehülle umfassen.
2.2.5 Referenzeigenschaft, Verwendung von Holzständerbauweise für die Aufstockung der Hauptreferenz 3
Zusatzpunkte werden vergeben, wenn innerhalb einer wertbaren Hauptreferenz zumindest Teilbereich beispielsweise die Aufstockung oder ein Erweiterungsbau, in Holzständerbauweise ausgeführt wurden Die Referenz muss außerdem die Planung und Koordination des Holzbaus als auch der Anschlüsse an die bestehende Gebäudehülle umfassen.

2. Höchstwertung Technische Eignung:
Punkte: 345

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Rangfolge
1

Eignungskriterium

Eintragung in das Handelsregister

1. Auszug aus dem Berufs- bzw. Handelsregister. Der Auszug darf zum Zeitpunkt des Schlusstermins für den Eingang der Teilnahmeanträge nicht älter als 3 Monate sein.

2. Eigenerklärung, dass bei dem Bieter bzw. den Mitgliedern der Bietergemeinschaft keine Ausschlussgründe gem. § 6e EU VOB/A vorliegen (Anlage 1 zum Teilnahmeantrag).

3. Verpflichtungserklärung zur Tariftreue und Mindestentlohnung für Bau- und Dienstleistungen nach den Vorgaben des Tariftreue- und Mindestlohngesetzes für öffentliche Aufträge in Baden-Württemberg (Landestariftreue- und Mindestlohngesetz - LTMG) (Anlage 9 zum Teilnahmeantrag).

4. Eigenerklärung Russland-Sanktionen nach der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 (Anlage 10 zum Teilnahmeantrag).

5. Erklärung zu § 19 Abs. 3 MiLoG (Anlage 11 zum Teilnahmeantrag).

6. Ggf. Bewerbergemeinschaftserklärung, aus der sich die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft, die Absicht ihres Zusammenschlusses zu einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall und der bevollmächtigte Vertreter ergeben (Anlage 3 zum Teilnahmeantrag).
Bei Bewerbergemeinschaften sind die Angaben und Erklärungen für sämtliche Mitglieder der Bewerbergemeinschaft vorzulegen.
Soweit der Bewerber oder die Bewerbergemeinschaft entsprechend § 6d EU VOB/A (Eignungsleihe) auf Ressourcen von Nachunternehmern zurückgreifen will, sind Anlage 7 zum Teilnahmeantrag und die vorgenannten Angaben und Erklärungen auch vom Dritten/Nachunternehmer vorzulegen. Darüber hinaus ist eine Erklärung des Nachunternehmers vorzulegen, dass er im Fall der Auftragsvergabe an den Bewerber (die Bewerbergemeinschaft) diesem/r zur Verfügung steht (Anlage 8 zum Teilnahmeantrag).

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung

Aktueller Nachweis über eine bestehende Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 3.000.000 EUR je Versicherungsfall für Personen- und Sachschäden und mindestens 1.000.000 EUR je Versicherungsfall für sonstige Schäden (echte /unechte Vermögensschäden) oder Nachweis des Versicherungsgebers über die Bereitschaft zum Abschluss einer entsprechenden Versicherung oder Erhöhung der Deckungssummen im Fall der Auftragsvergabe. Versicherungssumme für das Umwelthaftpflichtrisiko und für das Umweltschadenrisiko außerhalb der selbstgenutzten Grundstücke, nicht jedoch am Grundwasser und nicht an vermieteten/verpachteten Grundstücken beträgt mindestens 3.000.000 EUR pauschal für Personen, Sach- und Vermögensfolgeschäden. Die Gesamtleistung des Versicherers innerhalb eines Versicherungsjahres beträgt mindestens das Dreifache (bei VS 3 Mio. EUR) dieser Versicherungssumme.

Sofern ein Versicherungsschutz im vorstehenden Sinne (noch) nicht besteht, ist eine Eigenerklärung (Anlage 4.1 zum Teilnahmeantrag) ausreichend, wonach im Auftragsfall unverzüglich eine entsprechende Versicherung abgeschlossen wird.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:

Aktueller Nachweis über eine bestehende Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 3.000.000 EUR je Versicherungsfall für Personen- und Sachschäden und mindestens 1.000.000 EUR je Versicherungsfall für sonstige Schäden (echte /unechte Vermögensschäden) oder Nachweis des Versicherungsgebers über die Bereitschaft zum Abschluss einer entsprechenden Versicherung oder Erhöhung der Deckungssummen im Fall der Auftragsvergabe. Versicherungssumme für das Umwelthaftpflichtrisiko und für das Umweltschadenrisiko außerhalb der selbstgenutzten Grundstücke, nicht jedoch am Grundwasser und nicht an vermieteten/verpachteten Grundstücken beträgt mindestens 3.000.000 EUR pauschal für Personen, Sach- und Vermögensfolgeschäden. Die Gesamtleistung des Versicherers innerhalb eines Versicherungsjahres beträgt mindestens das Dreifache (bei VS 3 Mio. EUR) dieser Versicherungssumme

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Finanzierung

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Erforderlich für das Angebot

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung