AV Saale - VKA Hof, Gebläse - Fachlos M1 (Maschinentechnik)
VO: VOB/A Vergabeart:   Öffentliche Ausschreibung Status: Veröffentlicht

Auftraggeber

Zur Angebotsabgabe / Teilnahme auffordernde Stelle
Abwasserverband Saale
Uferstraße 55
95028
Hof
Deutschland
09281/718-0
09281/718-114
info@av-saale.de
Kommunikation

Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen

https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YU6M167

Bereitstellung der Vergabeunterlagen

https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YU6M167/documents

Auftragsgegenstand

Art des Auftrags
Ausführung von Bauleistungen
Umfang der Beschaffung

Art und Umfang der Leistung

Fachlos M1 - Maschinen- und Verfahrenstechnik / 1180-G-M1
Maschinen- und verfahrenstechnische Ausrüstung zur Erneuerung der Verdichteranlage im Maschinenhaus der Verbandskläranlage Hof. Die Gesamtmaßnahme wird in mehreren Fachlosen (Bautechnik, Maschinen- und Verfahrenstechnik sowie Elektrotechnik) ausgeschrieben, die jeweils eigenständige Leistungen umfassen, jedoch in engem funktionalem und zeitlichem Zusammenhang stehen und gemeinsam zur Erfüllung der Aufgabenstellung erforderlich sind.
Im Fachlos Maschinen- und Verfahrenstechnik umfasst die Leistung insbesondere die Lieferung, Montage und betriebsbereite Herstellung von drei neuen Turboverdichtern (1 Grundlastverdichter, 2 Hauptlastverdichter) einschließlich aller erforderlichen Nebenaggregate, Ansaugsysteme, Schalldämpfer, Filtereinrichtungen sowie integrierter Steuer- und Überwachungseinrichtungen. Weiterhin beinhaltet die Leistung die Anbindung der Verdichter an bestehende Anlagenstrukturen, insbesondere die Anpassung und Herstellung der Zuluftführung sowie der Druckluftverteilung über die vorhandene Sammelleitung einschließlich Lieferung und Montage von Rohrleitungen, Formstücken und Armaturen sowie den Austausch vorhandener Absperrarmaturen.
Zum Leistungsumfang gehören außerdem die Errichtung der Ablufttechnik zur Abführung der Verdichterabwärme, erforderliche Isolierarbeiten an bestehenden und neuen Leitungen, sowie ergänzende Stahlbauarbeiten, Demontage- und Anpassungsarbeiten im Bestand. Die Anlage ist so vorzubereiten, dass ein späterer Ausbau um einen zusätzlichen Grundlastverdichter möglich ist. Hierzu sind die erforderlichen luftseitigen, mechanischen und konstruktiven Schnittstellen vorzusehen.
Die Inbetriebnahme erfolgt gestaffelt in mehreren Abschnitten in enger Abstimmung mit dem elektrotechnischen Fachlos, zunächst mit einem Grundlast- und einem Hauptlastverdichter, anschließend mit dem zweiten Hauptlastverdichter, einschließlich Funktionsprüfungen, Probebetrieb und Einweisung des Betriebspersonals.
Die Leistungen sind im laufenden Betrieb der Kläranlage auszuführen und erfordern eine kontinuierliche Abstimmung mit den übrigen Fachlosen, insbesondere hinsichtlich Energieversorgung, Steuerungsintegration und baulicher Randbedingungen, um eine jederzeit ausreichende Luftversorgung der biologischen Reinigungsstufe sicherzustellen.
Zum Leistungsumfang gehören ferner die vollständige Dokumentation und Revisionsunterlagen sowie ein optional zu beauftragender Wartungsvertrag für die Verdichteranlage.

Angaben über den Zweck der baulichen Anlage oder des Auftrags, wenn auch Planungsleistungen gefordert werden

Haupterfüllungsort

Verbandskläranlage Hof, Maschinenhaus

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Kriterien
Das wirtschaftlichste Angebot wird nicht ausschließlich auf Grundlage des Preises ermittelt, sondern auf Basis einer Wirtschaftlichkeitsbetrachtung über den Lebenszyklus der Anlage gemäß Tabelle.

Das wirtschaftlichste Angebot wird nicht ausschließlich auf Grundlage des Angebotspreises ermittelt, sondern auf Basis einer Wirtschaftlichkeitsbetrachtung über den Lebenszyklus der Verdichteranlage. Berücksichtigt werden insbesondere: Investitionskosten (Angebotspreis), Wartungs- und Instandhaltungskosten, Energieverbrauch der Verdichteranlage in Abhängigkeit der bereitgestellten Luftmengen, die daraus resultierenden Stromkosten über die Nutzungsdauer sowie die sich insgesamt ergebenden Gesamtkosten im Betrachtungszeitraum. Zur einheitlichen Bewertung steht den Bietern ein Berechnungsmodell in Form von Excel-Dateien zur Verfügung (eine beispielhaft ausgefüllte Datei sowie eine leere Vorlage zur eigenen Verwendung). Grundlage der Berechnung sind die von den Bietern im Leistungsverzeichnis verbindlich angegebenen Werte, insbesondere die Leistungsaufnahmen in Abhängigkeit vom Volumenstrom sowie die Investitions- und Wartungskosten. Die Berechnung erfolgt auf Basis vorgegebener Randbedingungen (u. a. Betriebsstunden, Strompreis, Abschreibungszeitraum, Preissteigerungsannahmen), die in der Berechnungsvorlage festgelegt sind und nicht verändert werden dürfen. Der Zuschlag erfolgt auf das Angebot mit den geringsten Gesamtkosten über den definierten Betrachtungszeitraum, insbesondere unter Berücksichtigung der Energie- und Wartungskosten. Zusätzlich wird bewertet, ob und in welchem Umfang das Angebot die vorgegebene CO2-Einsparung erreicht, die Voraussetzung für die Bewilligung einer Förderung ist.

Ausführungsfristen

Innerhalb von 12 Werktagen nach Zugang der Aufforderung durch den Auftraggeber (§ 5 Absatz 2 Satz 2 VOB/B). Die Aufforderung wird Ihnen voraussichtlich bis zum 23.12.2026 zugehen; Ihr Auskunftsrecht gemäß § 5 Absatz 2 Satz 1 VOB/B bleibt hiervon unberührt.
Die Leistung ist zu vollenden (abnahmereif fertig zu stellen)
am 30.07.2026.

Laufzeit bzw. Dauer

30.07.2027

Nebenangebote

Nein

Hauptangebote

Nein

Angaben zu den Losen

Nein

Bedingungen

Teilnahmebedingungen

Verlangte Nachweise für die Beurteilung der Eignung des Bieters

Präqualifizierte Unternehmen führen den Nachweis der Eignung durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis). Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf gesondertes Verlangen nachzuweisen, dass diese präqualifiziert sind oder die Voraussetzung für die Präqualifikation erfüllen.
Nicht präqualifizierte Unternehmen haben als vorläufigen Nachweis der Eignung mit dem Angebot das ausgefüllte Formblatt 124 "Eigenerklärung zur Eignung" vorzulegen. Bei Einsatz von Nachunternehmen sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben. Sind die Nachunternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese in der Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden.
Gelangt das Angebot in die engere Wahl, sind die Eigenerklärungen (auch die der Nachunternehmen) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in der "Eigenerklärung zur Eignung" genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.
Das Formblatt "Eigenerklärung zur Eignung" ist erhältlich unter: https://www.stmb.bayern.de/assets/stmi/buw/bauthemen/vergabeundvertragswesen/vhb/z5_vergabe_bauauftraege_formblatt_124_eigenerklaerung.pdf und liegt den Vergabeunterlagen bei

Bedingungen für den Auftrag

Wesentliche Zahlungsbedingungen

Aufgrund der besonderen Natur oder Merkmale der Vereinbarung wird die Frist für die Schlusszahlung gemäß § 16 Abs. 3 Nr. 1 VOB/B und den Eintritt des Verzuges gemäß § 16 Abs. 5 Nr. 3 VOB/B verlängert auf 60 Tage.

Gegebenenfalls geforderte Sicherheiten

Sicherheit für die Vertragserfüllung ist in Höhe von 5 Prozent der Auftragssumme (inkl. Umsatzsteuer, ohne Nachträge) zu leisten, sofern die Auftragssumme mindestens 250.000 Euro ohne Umsatzsteuer beträgt.
Die für Mängelansprüche zu leistende Sicherheit beträgt 3 Prozent der Summe der Abschlagszahlungen zum Zeitpunkt der Abnahme (vorläufige Abrechnungssumme).

gegebenenfalls Rechtsform, die die Bietergemeinschaft nach der Auftragsvergabe haben muss

gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter

Verfahren

Verwaltungsangaben

Maßnahmen zum Schutz vertraulicher Informationen

Schlusstermin für den Eingang der Angebote

17.11.2026 23:59 Uhr

Sprache, in der die Angebote abgefasst sein müssen

Nachforderung

Bindefrist des Angebots

22.12.2026

Bedingungen für die Öffnung der Angebote

18.11.2026 10:00 Uhr

Vergabeplattform

Dr. jur. Thomas Ax, Karola Hansche

Weitere Angaben

Verschiedenes

Zusätzliche Angaben

Zuschlagsberechnung/Wirtschaftlichkeitsberechnung
Das wirtschaftlichste Angebot wird nicht ausschließlich auf Grundlage des Angebotspreises ermittelt, sondern auf Basis einer Wirtschaftlichkeitsbetrachtung über den Lebenszyklus der Verdichteranlage. Berücksichtigt werden insbesondere: Investitionskosten (Angebotspreis), Wartungs- und Instandhaltungskosten, Energieverbrauch der Verdichteranlage in Abhängigkeit der bereitgestellten Luftmengen, die daraus resultierenden Stromkosten über die Nutzungsdauer sowie die sich insgesamt ergebenden Gesamtkosten im Betrachtungszeitraum. Zur einheitlichen Bewertung steht den Bietern ein Berechnungsmodell in Form von Excel-Dateien zur Verfügung (eine beispielhaft ausgefüllte Datei sowie eine leere Vorlage zur eigenen Verwendung). Grundlage der Berechnung sind die von den Bietern im Leistungsverzeichnis verbindlich angegebenen Werte, insbesondere die Leistungsaufnahmen in Abhängigkeit vom Volumenstrom sowie die Investitions- und Wartungskosten. Die Berechnung erfolgt auf Basis vorgegebener Randbedingungen (u. a. Betriebsstunden, Strompreis, Abschreibungszeitraum, Preissteigerungsannahmen), die in der Berechnungsvorlage festgelegt sind und nicht verändert werden dürfen. Der Zuschlag erfolgt auf das Angebot mit den geringsten Gesamtkosten über den definierten Betrachtungszeitraum, insbesondere unter Berücksichtigung der Energie- und Wartungskosten. Zusätzlich wird bewertet, ob und in welchem Umfang das Angebot die vorgegebene CO2-Einsparung erreicht, die Voraussetzung für die Bewilligung einer Förderung ist.

Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren

Name und Anschrift der Stelle, an die sich der Bewerber oder Bieter zur Nachprüfung behaupteter Verstöße gegen Vergabebestimmungen wenden kann

Regierung von Oberfranken
Ludwigstr. 20
95444
Bayreuth
Deutschland
vob-stelle@reg-ofr.bayern.de
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