Verfahrensangaben

Zweckverband Wasserversorgungsgruppe Mühlbach - Vergabe von Bauleistungen, Gewerk ...

VO: SektVO Vergabeart: Offenes Verfahren Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
04.11.2026
13.11.2026 12:00 Uhr

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Zweckverband Wasserversorgungsgruppe Mühlbach
t:0726491760
Hinter dem Schloss 10
74906
Bad Rappenau
Deutschland
DE118
zvw-hb-zentral@menoldbezler.de
0711 86040461

Angaben zum Auftraggeber

Körperschaften des öffentlichen Rechts auf Kommunalebene
Wirtschaftliche Angelegenheiten
Tätigkeiten im Bereich der Wasserwirtschaft

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister

Adresse

Menold Bezler Rechtsanwälte Steuerberater Wirtschaftsprüfer Partnerschaft mbB
PR 155 (Registergericht Stuttgart)
Stresemannstr. 79
70191
Stuttgart
Deutschland
DE111
RA Dr. Krumenaker, LL.M. / RAin Sarah Eppinger
zvw-hb-zentral@menoldbezler.de
+49 711 86040 461
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
08-A9866-40
Kapellenstr. 17
76131
Karlsruhe
Deutschland
DE122
vergabekammer@rpk.bwl.de
+49 721926-8730
+49 721926-3985

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Bauleistung

CPV-Codes

45000000-7
45221250-9
45233120-6
45231100-6
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Gegenstand dieses Verfahrens ist die Vergabe von Bauleistungen, Gewerk "Tief-, Straßen- und Rohrleitungsbauarbeiten" für Förderleitungen HB Zentral / Hüffenhardt, 2. Bauabschnitt.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Der Zweckverband Wasserversorgungsgruppe Mühlbach plant im Rahmen des Gesamtprojekts "Förderleitungen HB Zentral - Hüffenhardt" den Bau mehrerer Wasserleitungen zur Anbindung des neuen Hochbehälters HB Zentral in Kälbertshausen sowie zur Sicherstellung und redundanten Absicherung der Wasserversorgung im mittleren und südlichen Teilnetz des Versorgungsgebiets. Das Gesamtprojekt wird in Bauabschnitten umgesetzt. Gegenstand der vorliegenden Ausschreibung ist der zweite Bauabschnitt.
Im Rahmen des Projekts soll zwischen Hüffenhardt und Kälbertshausen ferner ein durchgängiger "Wasserleitungsweg" (Radweg) entstehen. Die hierfür erforderlichen Tief-, Straßen- und Rohrleitungsbauarbeiten sind Gegenstand der vorliegenden Ausschreibung und entlang der Trasse der Wasserleitungen vorgesehen.
Die Gesamtbaumaßnahme soll im Zeitraum von 25. Januar 2027 bis 15. März 2028 erfolgen.

Ausgeschrieben wird das Gewerk "Tief-, Straßen- und Rohrleitungsbauarbeiten" für den zweiten Bauabschnitt des Gesamtprojekts. Die ausgeschriebene Leistung umfasst im Überblick die folgenden Leitungen:
- Förderleitung Ring Mitte: DN 500, ca. 3.650 m,
- Förderleitung vom Wasserwerk Mitte: DN 400, ca. 3.400 m,
- Förderleitung zur Redundanz des Hochbehälters HB Hüffenhardt: DN 300, ca.3.400 m
- Förderleitung Ring Mitte (Abzweig): DN 300, ca. 300 m - Ortsnetzleitung: DN 200, ca. 670 m
- Kabelschutzrohre
- Steuerkabel, ca. 4.000 m
Die Förderleitung Ring Mitte (DN 500) beginnt am Übergabepunkt des ersten Bauabschnitts, rund 200 Meter vom Hochbehälter HB Zentral entfernt, und wird in Richtung Hüffenhardt bis zum Ortsausgang von Hüffenhardt geführt; sie übernimmt die übergeordnete Wasserverteilung innerhalb des Versorgungsrings Mitte und Süd. Die Förderleitung vom Wasserwerk Mitte (DN 400) verläuft über den zentralen Verteilungsschacht vor Hüffenhardt bis zum Hochbehälter HB Hüffenhardt und dient der Versorgung des Hochbehälters HB Zentral aus dem Wasserwerk Mitte bzw. dem HB Hüffenhardt. Die Förderleitung zur Redundanz (DN 300) dient der redundanten Absicherung der Wasserversorgung und wird ebenfalls bis zum Hochbehälter HB Hüffenhardt geführt. Die Förderleitung Ring Mitte (Ab-zweig, DN 300) zweigt im zentralen Verteilungsschacht von der DN-500-Leitung ab und stellt über eine bestehende Leitung die Anbindung des Versorgungsbereichs Ortsnetz Siegelsbach sowie Wasserturm Bad Rappenau sicher. Die Ortsnetzleitung DN 200 beginnt am Hochbehälter HB Hüffenhardt und ersetzt künftig die vorhandene DN-150-Leitung, die bislang über weite Strecken auf privaten Grundstücken verlegt ist. Entlang der gesamten Trasse werden zusätzlich Kabelschutzrohre mitverlegt, um die spätere Aufnahme von Steuer-, Mess- und Kommunikationsleitungen zu ermöglichen.
Das Leistungsverzeichnis und die Pläne sind in zwei Abschnitte aufgeteilt: erstens die Haupttrasse vom HB Zentral (Stat. 0+000) zum Schieberschacht in Hüffenhardt (Stat. 3+290), zweitens die Umfahrung WT Hüffenhardt vom HB Hüffenhardt (Stat. 0+000) über den Schieberschacht Hüffenhardt (Stat. 0+300) bis zum Trassenende der Leitung DN 500 (Stat. 0+570).
Die ausgeschriebenen Tief-, Straßen- und Rohrleitungsbauarbeiten umfassen nach der Struktur des Leistungsverzeichnisses insbesondere die Baustelleneinrichtung und vorbereitenden Arbeiten, Erdarbeiten, den Einbau von Schächten, die Oberflächenwiederherstellung, die Wasserhaltung sowie die Lieferung und Verlegung von Rohren und Formstücken (GGG), den Einbau von Armaturen und Formstücken, die Druckprüfung und Desinfektion der GGG-Leitungen sowie Straßenquerungen in geschlossener Bauweise (Press-Bohr-Verfahren).
Ergänzend umfasst die Ausschreibung die Tief- und Straßenbauarbeiten für den "Wasserleitungsweg" zwischen Hüffenhardt und Kälbertshausen.
Nähere Informationen sind dem beigefügten Leistungsverzeichnis nebst Anhängen (Anlage 2) zu entnehmen. Mit Abschluss des Vertrags kommt der als Anlage 3 beigefügte Vertrag zustande.

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn / Ende
25.01.2027
15.03.2028
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Deutschland
DE118

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über nach Punkten gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Preis
Preis

Siehe Ziffer 6.2 im Verfahrensleitfaden.

Gewichtung
100,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Offenes Verfahren

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Erforderlich
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YMZMWNR

Einlegung von Rechtsbehelfen

Es gelten die Bestimmungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB).
Hinsichtlich der Einleitung von Nachprüfungsverfahren wird auf § 160 GWB verwiesen. Dieser lautet:
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Ein Unternehmen ist nicht antragsbefugt, soweit es sich auf die Unwirksamkeit einer Rechtsverordnung nach § 5 des Bundestariftreuegesetzes beruft, wenn die Unwirksamkeit dieser Rechtsverordnung nicht durch rechtskräftigen Beschluss nach § 98 Absatz 4 Satz 1 des Arbeitsgerichtsgesetzes festgestellt ist. Das Unternehmen hat darzulegen, dass ihm durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind,
5. ein offensichtlicher Missbrauch des Antrags- oder Beschwerderechts gemäß § 180 Absatz 2 vorliegt.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Angebote

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Nebenangebote

Zulässig

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Bindefrist

2
Monate

Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.

(1) Nachforderung: Die Vergabestelle wird dem Angebot nicht beiliegende Unterlagen im Rahmen des vergaberechtlich Zulässigen und unter Berücksichtigung der Vorgaben des § 51 SektVO vom Bieter nachfordern.

(2) Haupt- und Nebenangebote:
(2a) Die Abgabe mehrerer Hauptangebote ist unzulässig.
(2b) Nebenangebote sind zugelassen. Nebenangebote dürfen nur in Verbindung mit einem Hauptangebot eingereicht werden. Es können mehrere Nebenangebote kombiniert gewertet werden.
Es sind ausschließlich technische Nebenangebote in Bezug auf folgende drei Positionen im Leistungsverzeichnis (Anlage 2 zum Verfahrensleitfaden) möglich, sofern die festgesetzten Mindestanforderungen, denen die Nebenangebote genügen müssen, beachtet werden:
- LV-Position: 1.4.240 Rohrbettung aus Splitt 2-5: Nebenangebote werden zugelassen, sofern das angebotene Bettungsmaterial den Anforderungen des Rohrherstellers entspricht. Die Verwendung von aus dem Aushub gewonnenem Siebmaterial sowie von Recyclingbaustoffen ist nicht zulässig. Das Material muss aus natürlichen Gesteinskörnungen bestehen und für die Herstellung einer fachgerechten Rohrbettung geeignet sein. Das Größtkorn darf 11 mm nicht überschreiten. Die Gleichwertigkeit des angebotenen Materials ist mit Angebotsabgabe nachzuweisen. Zudem ist eine Bestätigung des Rohrleitungsherstellers bezüglich der Eignung des Materials beizulegen.
- LV-Position: 1.4.250 Rohrumhüllung aus Splitt 2-5: Nebenangebote werden zu-gelassen, sofern das angebotene Material den Anforderungen des Rohrherstellers entspricht. Unabhängig von dem verlegten Rohr sind mindestens die Anforderungen an Einbaumaterialien für Rohre mit Zink-/Aluminium-Deckbeschichtung gemäß Herstellerangaben einzuhalten. Die Mindestanforderungen für die Verlegung der PE-U-Rohre bleiben bestehen. Geeignetes, aus dem Aushub gewonnenes und aufbereitetes Material darf für die Rohrumhüllung verwendet werden. Recyclingbaustoffe sind nicht zugelassen. Die Eignung des angebotenen Materials ist mit Angebotsabgabe nachzuweisen. Zudem ist eine Bestätigung des Rohrleitungsherstellers bezüglich der Eignung des Materials beizulegen. Bei der Verwendung von aufbereitetem Aushubmaterial ist mit Angebotsabgabe eine Bestätigung des Rohrleitungsherstellers vorzulegen, dass das auf Grundlage der im Baugrundgutachten beschriebenen anstehenden Boden- und Gesteinsvorkommen sowie des vorgesehenen Aufbereitungsverfahrens hergestellte Material für die Rohrumhüllung geeignet ist.
- LV-Position: 1.4.270 Lieferung von Vorsiebmaterial: Das Material muss zur Herstellung eines ausreichend tragfähigen Planums geeignet sein. Nach Abschluss der Verfüllarbeiten müssen die Anforderungen der RStO 12/24 (Ausgabe 2012/Fassung 2024) sowie des DWA-A 904 (Ausgabe September 2025) erfüllt werden. Es dürfen ausschließlich Materialien verwendet werden, deren Verwendung am vorgesehenen Einbauort nach den geltenden abfall-, bodenschutz-, wasser- und umweltrechtlichen Vorschriften zulässig ist. Recyclingbaustoffe sind nicht zugelassen.
Ein Nebenangebot, dass den Mindestanforderungen nicht genügt, bleibt bei der Wertung unberücksichtigt.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Ort der Angabe der Eignungskriterien

Eignungskriterium

Eintragung in das Handelsregister

Eigenerklärung über die Eintragung des Unternehmens in das Berufs- oder Handelsregister oder in die Handwerksrolle

Wir erklären, dass unser Unternehmen in ein Berufs- oder Handelsregister eingetragen ist. Auf Verlangen der Vergabestelle legen wir einen Nachweis über die Eintragung unseres Un-ternehmens in das Berufs- oder Handelsregister vor.

Hinweise der Vergabestelle:
Die geforderte Eigenerklärung zur Berufshaftpflichtversicherung ist von Bewerbergemein-schaften nur einmal vorzulegen.
Mit dem Angebot ist neben dieser Eigenerklärung noch keine Erklärung einer Versicherungsgesellschaft vorzulegen.

Eignungskriterium

Durchschnittlicher Jahresumsatz

Eigenerklärung über den Jahresumsatz in den vergangenen drei abgeschlossenen Geschäftsjahren einschließlich des Jahresumsatzes mit vergleichbaren Leistungen

Es gilt folgende Mindestanforderung:
Der durchschnittliche Gesamtjahresumsatz der vergangenen drei Geschäftsjahre muss mindestens EUR 10 Mio. netto betragen.
Hinweis der Vergabestelle: Der geforderte Mindestumsatz ist von Bietergemeinschaften in Summe nachzuweisen.

Eignungskriterium

Durchschnittliche jährliche Belegschaft

Angaben über die Zahl der in den letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte sowie Angabe der Anzahl der technischen Fachkräfte (Polier/Meister, Facharbeiter, Vorarbeiter, Maschinisten), über die der Unternehmer für die Erbringung der Leistung verfügt.

Eignungskriterium

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung

Eigenerklärung über den Abschluss einer Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme für Personen-, Sach- und Vermögensschäden in Höhe von mindestens EUR 5.000.000,00 oder Eigenerklärung, im Auftragsfall Versicherungsschutz in der geforderten Höhe zu stellen.

Wir erklären, dass unser Unternehmen eine Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme für Personen-, Sach- und Vermögensschäden in Höhe von mindestens EUR 5.000.000,00 abgeschlossen hat bzw. im Auftragsfall einen Versicherungsschutz in der geforderten Höhe abschließen wird.
Hinweise der Vergabestelle:
Die geforderte Eigenerklärung zur Betriebshaftpflichtversicherung ist von Bietergemeinschaften nur einmal vorzulegen.
Mit dem Angebot ist neben dieser Eigenerklärung noch keine Erklärung einer Versicherungsgesellschaft vorzulegen.

Eignungskriterium

Zertifikate von unabhängigen Stellen über Qualitätssicherungsstandards

Eigenerklärung zum DVGW-Zertifikat GW 301, Gruppe W2

Wir erklären,
- dass ich/wir zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe über ein gültiges Zertifikat nach DVGW-Arbeitsblatt GW 301 für die Gruppe W2 verfüge(n).
- Wir verpflichten uns, die Zertifizierung während der gesamten Vertragslaufzeit aufrechtzuerhalten und dem Auftraggeber auf Verlangen einen entsprechenden Nachweis vorzulegen.
- Soweit wir für die Ausführung von Leistungen Nachunternehmer einsetzen, stellen wir sicher, dass diese über die für die jeweils übertragenen Leistungen erforderlichen Qualifikationen und Nachweise verfügen.

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Arbeiten

Eigenerklärung über das Vorliegen von zwei Referenzen über die Ausführung von vergleichbaren Bauleistungen im Bereich "Tief- und Rohrleitungsarbeiten". Die Bauleistung muss eine Leitungslänge von mindestens 1.000 m umfassen, der Mindest-Rohrleitungsdurchmesser muss dabei eine Nennweite von DN 250 aufweisen. Die Bauleistung muss in den letzten bis zu fünf abgeschlossenen Kalenderjahren (frühestens am 01.01.2021) und spätestens bis zum Ablauf der Angebotsfrist abgeschlossen (Abnahme) worden sein.
Hinweis: Die geforderte Mindestreferenz ist von Bietergemeinschaften insgesamt nur einmal vorzulegen.

Die Erklärungen über das Referenzprojekt muss folgende Angaben enthalten:
- Bezeichnung des Auftrags,
- Auftraggeber (Anschrift, Ansprechpartner, Telefonnummer),
- Leistungsumfang / -gegenstand
- Ausführung von vergleichbaren Bauleistungen im Bereich Tief- und Rohrleitungsarbei-ten
- Leitungslänge von mindestens 1.000 m, Mindest-Rohrleitungsdurchmesser muss da-bei eine Nennweite von DN 250 aufweisen
- Auftragswert in EUR netto
- Zeitraum der Bauarbeiten
- Fertigstellung der Bauarbeiten (Abnahme)
Die Vorlage von insgesamt mehr als zwei Referenzen ist nicht erwünscht.

Finanzierung

Siehe Vergabeunterlagen.

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Für Bietergemeinschaften gilt:
Es gibt keine Vorgabe hinsichtlich der Rechtsform. Erforderlich ist die Einreichung einer von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft unterzeichneten Erklärung folgenden Inhalts:
(1) plausible Darstellung der Aufgabenteilung innerhalb der Bietergemeinschaft,
(2) Benennung des bevollmächtigten Vertreters der Bietergemeinschaft,
(3) Erklärung, dass dieser Vertreter die Mitglieder der Bietergemeinschaft während des gesamten Verfahrens rechtsverbindlich vertritt,
(4) Erklärung, dass der bevollmächtigte Vertreter berechtigt ist, mit uneingeschränkter Wirkung für jedes Mitglied Zahlungen anzunehmen,
(5) Erklärung, dass alle Mitglieder der Bietergemeinschaft im Vergabeverfahren sowie im Auftragsfall gesamtschuldnerisch haften.

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

---

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung