Verfahrensangaben

Rems-Murr-Kreis-Immobilien-Management GmbH - Europaweite Vergabe von Planungs- und...

VO: VOB Vergabeart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
06.11.2026
16.11.2026 12:00 Uhr

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Rems-Murr-Kreis-Immobilien-Management GmbH
DE247456519
Mayenner Straße 55
71332
Waiblingen
Deutschland
DE116
rmim-bildungscampus-rainbrunnen@menoldbezler.de
071186040461

Angaben zum Auftraggeber

Von einer Kommunalbehörde kontrolliertes oder finanziertes öffentliches Unternehmen
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister

Adresse

Menold Bezler Rechtsanwälte Steuerberater Wirtschaftsprüfer Partnerschaft mbB
PR 155 (Registergericht Stuttgart)
Stresemannstr. 79
70191
Stuttgart
Deutschland
DE111
Dr. Florian Krumenaker LL.M., Fachanwalt für Vergaberecht
rmim-bildungscampus-rainbrunnen@menoldbezler.de
071186040461
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
08-A9866-40
Kapellenstr. 17
76131
Karlsruhe
Deutschland
DE122
vergabekammer@rpk.bwl.de
+49 721926-8730
+49 721926-3985

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Bauleistung

CPV-Codes

45210000-2
71240000-2
45214000-0
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahrens ist nun die Beauftragung eines Generalübernehmers mit der Planungsfortschreibung sowie mit der schlüsselfertigen Errichtung des Neubaus des Kinderhauses und der Erweiterung der Fröbelschule einschließlich Mensa sowie der zugehörigen Außen- und Freianlagen auf Grundlage einer funktionalen Leistungsbeschreibung.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Das Kinderhaus soll mehrere Kindertagesstätten mit unterschiedlichen pädagogischen Schwerpunkten in 11 Gruppenräumen aufnehmen. Die Erweiterung der Fröbelschule umfasst 10 zusätzliche Klassen- und Fachräume sowie weitere schulische Nutzungen einschließlich einer Mensa.
Die Außen- und Freianlagen sind Bestandteil des Vorhabens und vom künftigen Auftragnehmer auf Grundlage der bereits existenten Freianlagenplanung fortzuplanen und mitzuerrichten. Vorgesehen sind insbesondere Außenbereiche für die Kindertagesstätten, schulische Außenbereiche, gemeinschaftlich nutzbare Grünflächen sowie Spiel-, Bewegungs- und Aufenthaltsbereiche. Bei der Planung und Ausführung sind die besonderen Anforderungen des Standorts, die Nachbarschaft, der laufende Schulbetrieb sowie die Anforderungen der künftigen Nutzer zu berücksichtigen. Dies betrifft insbesondere auch die Anforderungen an eine Sonderschule sowie die barrierefreie Erschließung der Freiflächen. Nach derzeitigem Planungsstand ist ein zweigeschossiges Gebäude vorgesehen, das teilweise unterkellert und im Übrigen auf Baupfählen gegründet werden soll. Aufgrund der Baugrundverhältnisse, insbesondere des hohen Grundwasserstands, kommt der Gründung des Vorhabens besondere Bedeutung zu. Die Gründungsarbeiten sollen nicht vorab separat vergeben werden, sondern Bestandteil der ausgeschriebenen Leistungen sein. Hierdurch sollen zusätzliche Schnittstellen vermieden und den Bietern technische sowie wirtschaftliche Optimierungsmöglichkeiten eröffnet werden. Nach der derzeit vorliegenden Kostenberechnung belaufen sich die Kosten der Kostengruppen 200 bis 600 auf rund EUR 19,4 Mio. netto. Das Vorhaben soll zu einem erheblichen Teil über Fördermittel finanziert werden. Das Nachhaltigkeitskonzept des Landkreises (Anlage 2 zu diesem Bewerbermemorandum) ist sowohl bei der Planung als auch bei der Ausführung der Baumaßnahme verbindlich zu beachten und einzuhalten. Für die Realisierung des Vorhabens ist die Durchführung eines europaweiten Verhandlungsverfahrens mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb nach der VOB/A EU vorgesehen. Der Auftraggeber beabsichtigt, die Leistungen als Planen-und-Bauen-Verfahren an einen Generalübernehmer zu vergeben. Der Generalübernehmer soll sämtliche für die Realisierung des Vorhabens erforderlichen Leistungen der Kostengruppen 200 bis 600 ein-schließlich der Montageplanung sowie der erforderlichen Planfortschreibung übernehmen. Ziel der gewählten Beschaffungsstrategie ist es insbesondere, Schnittstellen zwischen Planung und Ausführung sowie zwischen den einzelnen Gewerken zu reduzieren, eine umfassende Gesamtverantwortung zu begründen sowie eine hohe Termin-, Kosten- und Ausführungssicherheit für die Projektumsetzung zu erreichen.
Für das Vorhaben wird derzeit eine Planung bis einschließlich Leistungsphase 4 entwickelt. Auf Grundlage dieser Planung soll eine funktionale Leistungsbeschreibung erstellt werden. Die funktionale Leistungsbeschreibung sowie die bis dahin vorliegenden Planungsunterlagen sollen den im Teilnahmewettbewerb ausgewählten Bietern in der Angebotsphase als Grundlage für die Angebotserstellung zur Verfügung gestellt werden. Parallel hierzu soll der Bauantrag eingereicht werden. Die Erteilung der Baugenehmigung wird derzeit für das Frühjahr 2027 erwartet.
Die bereits vorliegende bzw. noch zu erstellende Planung soll im Vergabeverfahren als Orientierungsplanung dienen. Auf Grundlage der funktionalen Leistungsbeschreibung sollen die Unternehmen unter Beachtung der zwingenden Vorgaben des Auftraggebers ein Angebot mit dem Ziel erarbeiten, die Orientierungsplanung zu optimieren, damit der Auftraggeber ein funktionales, qualitativ hochwertiges, terminsicheres und zugleich wirtschaftliches Angebot erhält.
Ziel des Verfahrens ist es, die technische, wirtschaftliche und planerische Kompetenz der Bieter für das Projekt nutzbar zu machen.
Optimierungsvorschläge der Bieter sind im Rahmen des Verhandlungsverfahrens ausdrücklich zugelassen und sollen bei der Angebotswertung berücksichtigt werden. Dies gilt insbesondere für Vorschläge zur wirtschaftlichen, technischen, funktionalen und bauablaufbezogenen Optimierung des Vorhabens sowie für Vorschläge zur Erhöhung des Vor-fertigungsgrades. Soweit Optimierungsvorschläge Anpassungen der Genehmigungsplanung erforderlich machen, soll im Rahmen der vergabe- und öffentlich-rechtlichen Vorgaben grundsätzlich auch die Einreichung einer Tektur ermöglicht werden. Voraussetzung hierfür ist eine vorherige Abstimmung mit dem Auftraggeber. Die Verantwortung und das Risiko für die Genehmigungsfähigkeit sowie für die technische und bauliche Umsetzbarkeit der vorgeschlagenen Lösung sollen dem künftigen Auftragnehmer obliegen. Der nähere Rahmen zulässiger Anpassungen wird in den Vergabeunterlagen (vgl. Anlage 3 des Bewerbermemorandums) festgelegt. Der Auftraggeber strebt eine wirtschaftliche, qualitativ hochwertige und terminsichere Realisierung des Vorhabens an. Nach derzeitigem Projektstand wird die Bauweise wie folgt angestrebt: Die Gründung (Bodenplatte) sowie das Untergeschoss sind in Massivbauweise auszuführen. Sämtliche oberirdischen Geschosse sind in Holzbauweise zu errichten. Als Mindestanforderung gilt, dass die tragende Konstruktion der oberirdischen Bauteile überwiegend aus Holz besteht. Als mögliche Umsetzungsvarianten kommen für die oberirdischen Geschosse insbesondere in Betracht: Holzbauweise, Holzhybridbauweise, Holzmodulbauweise sowie Holzskelettbau-weise. Die Wahl der konkreten Bauweise obliegt dem Auftragnehmer im Rahmen der Vor-gaben der funktionalen Leistungsbeschreibung, soweit die vorgenannten Mindestanforderungen eingehalten werden. Unabhängig von der gewählten Variante wird ein hoher Vorfertigungsgrad angestrebt, soweit dies unter Berücksichtigung der funktionalen, technischen, wirtschaftlichen und terminlichen Anforderungen sinnvoll umgesetzt werden kann.

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Laufzeit in Jahren
2
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Schorndorf
Deutschland
DE116

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über nach Punkten gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Preis
Pauschalfestpreis

Die für die Angebotsphase ausgewählten Bieter erhalten nähere Informationen zu den Zuschlagskriterien.

Gewichtung
60,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Konzept zu Architektur, Funktionalität und Qualität der angebotenen Lösung einschließlich Vorfertigungsgrad, Bauweise und technische Optimierung für den Bildungscampus Rainbrunnen

Die für die Angebotsphase ausgewählten Bieter erhalten nähere Informationen zu den Zuschlagskriterien.

Gewichtung
20,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Konzept zur Realisierung, Bauablauf, Termin- und Schnittstellenkoordination

Die für die Angebotsphase ausgewählten Bieter erhalten nähere Informationen zu den Zuschlagskriterien.

Gewichtung
10,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Personalkonzept

Die für die Angebotsphase ausgewählten Bieter erhalten nähere Informationen zu den Zuschlagskriterien.

Gewichtung
5,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Mittelstandskonzept

Die für die Angebotsphase ausgewählten Bieter erhalten nähere Informationen zu den Zuschlagskriterien.

Gewichtung
5,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Erforderlich
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YMZM2PZ

Einlegung von Rechtsbehelfen

Es gelten die Bestimmungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB).
Hinsichtlich der Einleitung von Nachprüfungsverfahren wird auf § 160 GWB verwiesen. Dieser lautet:
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Ein Unternehmen ist nicht antragsbefugt, soweit es sich auf die Unwirksamkeit einer Rechtsverordnung nach § 5 des Bundestariftreuegesetzes beruft, wenn die Unwirksamkeit dieser Rechtsverordnung nicht durch rechtskräftigen Beschluss nach § 98 Absatz 4 Satz 1 des Arbeitsgerichtsgesetzes festgestellt ist. Das Unternehmen hat darzulegen, dass ihm durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind,
5. ein offensichtlicher Missbrauch des Antrags- oder Beschwerderechts gemäß § 180 Absatz 2 vorliegt.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.

Weitere Angaben

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Nebenangebote

Nicht zulässig

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist teilweise ausgeschlossen.

Die Vergabestelle behält sich vor, von den Bewerbern die Nachreichung, Vervollständigung und/oder Korrektur von Unterlagen im Rahmen des vergaberechtlich Zulässigen zu verlangen. Werden Unterlagen nicht fristgemäß nachgereicht, vervollständigt oder korrigiert, wird der Teilnahmeantrag ausgeschlossen. Ein Anspruch auf Nachforderung besteht nicht.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

3
5
Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Ort der Angabe der Eignungskriterien

Eignungskriterium

Eintragung in das Handelsregister

Aktueller Nachweis über die Eintragung des Unternehmens in das Berufs- oder Handelsregister oder in die Handwerksrolle

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen

Unverbindliche Erklärung eines in der EU niedergelassenen Kreditinstituts, dass dieses im Auftragsfall eine Vertragserfüllungsbürgschaft in Höhe von 5% der Bruttoauftragssumme stellen wird.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung

Nachweis des Abschlusses einer Betriebshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme für Personen-, Sach- und Vermögensschäden in Höhe von mindestens EUR 10,0 Mio.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Durchschnittlicher Jahresumsatz

Eigenerklärung über den Umsatz des Unternehmens, jeweils bezogen auf die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit er Bauleistungen und andere Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenen Leistung vergleichbar sind, jeweils aufgeschlüsselt nach "Planungsleistungen Gebäude und Innenräume" und "Schlüsselfertiger Bau".
Es gilt folgende Mindestanforderung:
Der durchschnittliche Gesamtjahresumsatz der vergangenen drei Geschäftsjahre muss mindestens EUR 20 Mio. netto betragen. Hinweis der Vergabestelle: Der geforderte Mindestumsatz ist von Bewerbergemeinschaften in Summe nachzuweisen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Arbeiten

Folgende Mindestanforderungen sind nachzuweisen:
- Angabe von mindestens einer Referenz über die Schlüsselfertige Realisierung von einem Hochbau in Holz-, Holzhybrid-, Holzmodul-, Holzskelettbauweise mit einem Investitionsvolumen (KG 300 und 400 nach DIN 276) von mindestens EUR 8 Mio. netto. Die Abnahme und Inbetriebnahme muss in den letzten fünf Jahren (frühestens 1. Januar 2021) und bis zum Ablauf der Teilnahmefrist stattgefunden haben.
Hinweis:
Die geforderten Mindestreferenzen sind von Bewerbergemeinschaften nur einmal vorzulegen.
- Angabe mindestens einer Referenz über erbrachte Generalplanungsleistungen für einen Hochbau in Holz-, Holzhybrid-, Holzmodul-, Holzskelettbauweise in den Leistungsbildern Gebäude und Innenräume (§ 34 HOAI), Technische Ausrüstung, Anlagengruppe 1 bis 6 und 8 (§ 55 HOAI) sowie Tragwerksplanung (§ 51 HOAI) in den Leistungsphasen 5 - 8 (für Tragwerksplanung nur bis Leistungsphase 6) mit einem Investitionsvolumen (KG 300 bis 400 nach DIN 276) von mindestens EUR 8 Mio. netto. Die Abnahme und Inbetriebnahme muss in den letzten fünf Jahren (frühestens 1. Januar 2021) und bis zum Ablauf der Teilnahmefrist stattgefunden haben.
Hinweis:
Die geforderten Mindestreferenzen sind von Bewerbergemeinschaften nur einmal vorzulegen.
Für jede Referenz sind unter Verwendung der nachfolgenden Formblätter (als Anlagen B bis E) folgende Angaben einzureichen:
- Bezeichnung Referenzprojekt,
- Bauherr/Auftraggeber mit Ansprechpartner und Telefonnummer,
- Kurze Beschreibung,
- Angaben über erbrachte Leistungen,
- Gesamtprojektvolumen,
- Angaben zum Zeitpunkt der Fertigstellung der Leistung,
- ggf. weitere Beschreibung inkl. Bildern
Die Vorlage von mehr als drei Referenzen für "Schlüsselfertige Realisierung von einem Hochbau in Holz-, Holzhybrid-, Holzmodul-, Holzskelettbauweise" sowie mehr als einer Referenz für "Generalplanungsleistungen für einen Hochbau in Holz-, Holzhybrid-, Holzmodul-, Holzskelettbauweise" ist nicht gewünscht.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
40,00

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Arbeiten

Die Bewertung der Teilnahmeanträge und somit die Auswahl der Bewerber, die zur Abgabe eines ersten Angebots aufgefordert werden, erfolgt in einem dreistufigen Verfahren.
Stufe 1:
Zunächst wird geprüft, ob die Teilnahmeanträge den formalen Anforderungen genügen. Unvollständige Teilnahmeanträge, die trotz ggf. erfolgter Nachforderung von Unterlagen weiterhin unvollständig bleiben, können nicht berücksichtigt werden.
Stufe 2:
Anschließend wird beurteilt, ob der Bewerber nach den vorgelegten Angaben und Nach-weisen grundsätzlich geeignet erscheint, die verfahrensgegenständlichen Leistungen ordnungsgemäß zu erbringen.
Stufe 3:
Schließlich wird für den Fall, dass mehr als drei grundsätzlich geeignete Unternehmen sich beworben haben, unter den Bewerbern anhand der Referenzen gem. der Bekanntmachung beurteilt, wer unter den als grundsätzlich geeignet eingestuften Bewerbern im Vergleich zu den Mitbewerbern mit Blick auf die zu erbringende Leistung besonders geeignet erscheint und daher am weiteren Verfahren beteiligt werden soll.
Damit eine vorgelegte Referenz im Rahmen der Auswahlentscheidung berücksichtigt wer-den kann, müssen kumulativ folgende Voraussetzungen vorliegen:
1. Die Referenz muss in der Referenztabelle im Teilnahmeformular (vgl. Seite 24 ff.) als priorisiert gekennzeichnet werden. Erfolgt, auch nach ggf. erfolgter Nachforderung, keine Priorisierung durch den Bewerber, so wird die Vergabestelle die Referenzen priorisieren und entsprechend in die Wertung einbeziehen.
2. Die als priorisiert gekennzeichnete Referenz muss die Mindestanforderungen an die Referenz erfüllen.

Neben der Mindestreferenz nach Ziffer 4.2.2 im Bereich "Schlüsselfertige Realisierung" sowie im Bereich "Generalplanungsleistungen" werden im Rahmen der Auswahlentscheidung noch bis zu zwei weitere Referenzen im Bereich "Schlüsselfertige Realisierung" (sog. Auswahlreferenzen) bewertet. Diese müssen jeweils folgende Mindestanforderungen erfüllen:
- Schlüsselfertige Realisierung von einem Hochbau in Holz-, Holzhybrid-, Holzmodul-, Holzskelettbauweise mit einem Investitionsvolumen (KG 300 und 400 nach DIN 276) von mindestens EUR 8 Mio. netto. Die Abnahme und Inbetriebnahme muss in den letzten fünf Jahren (frühestens 1. Januar 2021) und bis zum Ablauf der Teilnahmefrist stattgefunden haben.
Hinweis der Vergabestelle:
Die Auswahlreferenzen sind keine Mindestreferenz, die bei Nichtvorlage mit dem Teilnahmeantrag zum Verfahrensausschluss führt. Sie können jedoch im Rahmen der Auswahlentscheidung bei Vorlage zugunsten des Bewerbers berücksichtigt werden. Die Auswahlreferenzen sind von Bewerbergemeinschaften nur einmal vorzulegen.
Je Bewerber werden lediglich die drei als priorisiert gekennzeichneten Referenzen für den Bereich "Schlüsselfertige Realisierung" (eine Mindestreferenz sowie bis zu zwei Auswahlreferenzen) sowie eine als priorisiert gegenzeichnete Referenz "Generalplanungsleistungen" (Mindestreferenz) herangezogen. Insgesamt werden also maximal vier Referenzen bewertet.
Für den bewerberübergreifenden Vergleich sind nachfolgende Kriterien bei den Referenzen maßgeblich:
Mindestreferenz und Auswahlreferenzen "Schlüsselfertige Realisierung"
- Bewertet wird die Art der Realisierung des Referenzvorhabens nach folgender
Maßgabe:
Realisierung eines Hochbaus, aber
kein Bildungs-, Betreuungs- oder Schulgebäude 0 Punkte
Realisierung eines eingeschossigen Bildungs-,
Betreuungs- oder Schulgebäudes: 2 Punkte
Realisierung eines mindestens zweigeschossigen
Bildungs-, Betreuungs- oder Schulgebäudes: 3 Punkte
Realisierung eines mindestens zweigeschossigen
Bildungs-, Betreuungs- oder Schulgebäudes
mit besonderen nutzungsspezifischen Anforderungen,
im Bereich Sonderpädagogik, Inklusion, Ganztagsbetreuung
oder Mensa: 4 Punkte
- Bewertet wird das Investitionsvolumen in EUR netto (KG 300 und 400 nach DIN 276) nach folgender Maßgabe:
EUR 8 Mio. bis EUR 10 Mio.: 0 Punkte
> EUR 10 Mio. bis EUR 12 Mio.: 1 Punkt
> EUR 12 Mio. bis EUR 15 Mio.: 2 Punkte
> EUR 15 Mio.: 3 Punkte
- Bewertet wird bei dieser Referenzleistung das Fertigstellungsdatum (Abnahme und Inbetriebnahme) nach folgender Maßgabe:
vor dem 1. Januar 2022: 0 Punkte
zwischen dem 1. Januar 2022 und dem 31. Dezember 2022: 1 Punkt
zwischen dem 1. Januar 2023 und dem 31. Dezember 2024: 2 Punkte
ab dem 1. Januar 2025: 3 Punkte

Mindestreferenz "Generalplanungsleistungen"
- Bewertet wird die Art der Realisierung des Referenzvorhabens nach folgender
Maßgabe:
Realisierung eines Hochbaus, aber
kein Bildungs-, Betreuungs- oder Schulgebäude 0 Punkte
Realisierung eines eingeschossigen Bildungs-,
Betreuungs- oder Schulgebäudes: 2 Punkte
Realisierung eines mindestens zweigeschossigen
Bildungs-, Betreuungs- oder Schulgebäudes: 3 Punkte
Realisierung eines mindestens zweigeschossigen
Bildungs-, Betreuungs- oder Schulgebäudes
mit besonderen nutzungsspezifischen Anforderungen,
im Bereich Sonderpädagogik, Inklusion, Ganztagsbetreuung
oder Mensa: 4 Punkte
- Bewertet wird das Investitionsvolumen in EUR netto (KG 300 und 400 nach DIN 276) nach folgender Maßgabe:
EUR 8 Mio. bis EUR 10 Mio.: 0 Punkte
> EUR 10 Mio. bis EUR 12 Mio.: 1 Punkt
> EUR 12 Mio. bis EUR 15 Mio.: 2 Punkte
> EUR 15 Mio.: 3 Punkte
- Bewertet wird bei dieser Referenzleistung das Fertigstellungsdatum (Abnahme und Inbetriebnahme) nach folgender Maßgabe:
vor dem 1. Januar 2022: 0 Punkte
zwischen dem 1. Januar 2022 und dem 31. Dezember 2022: 1 Punkt
zwischen dem 1. Januar 2023 und dem 31. Dezember 2024: 2 Punkte
ab dem 1. Januar 2025: 3 Punkte
Im Rahmen der Auswahlentscheidung können maximal 40 Punkte (max. 10 Punkte je Mindestreferenz bzw. Auswahlreferenz) erzielt werden.

Für den Fall, dass nach der vorstehend beschriebenen Vorgehensweise durch Punktegleichstand die vorgesehene Anzahl der zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bieter überschritten wird, entscheidet das Los.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Finanzierung

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

---

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung