Verfahrensangaben

Rahmenvereinbarung über Dienstrad-Leasing für die Beschäftigten des Landkreises Gr...

VO: VgV Vergabeart: Offenes Verfahren Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
26.10.2026
02.11.2026 12:00 Uhr
02.11.2026 12:05 Uhr

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Landkreis Grafschaft Bentheim
48529
van-Delden-Straße 1-7
48529
Nordhorn
Deutschland
DE94B
DOMBERT RECHTSANWÄLTE Part mbB, Rechtsanwalt Philipp Buslowicz,
vergabe@dombert.de
0331 620 42 70

Angaben zum Auftraggeber

Kommunalbehörden
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Niedersachsen beim Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Bauen und Digitalisierung
21339
Auf der Hude 2
21339
Lüneburg
Deutschland
DE935
vergabekammer@mw.niedersachsen.de

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

66114000-2
50100000-6
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Gegenstand ist der Abschluss einer Rahmenvereinbarung über die Bereitstellung von Fahrrädern und Pedelecs im Wege des Leasings zur Überlassung an die Beschäftigten des Landkreises Grafschaft Bentheim im Rahmen der Entgeltumwandlung nach dem TV-Fahrradleasing.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Die Einzel-Leasingverträge haben eine Laufzeit von 36 Monaten. Zum Leistungsumfang gehören die obligatorische Vollkaskoversicherung, ein obligatorisches Basis-Inspektionspaket, wählbare Service- und Verschleißpakete in unterschiedlichen Leistungsstufen, das Störfall- und Schadensmanagement, ein Online-Portal mit Mitarbeitenden- und Arbeitgeberbereich, die vollständige Prozess- und Abrechnungsabwicklung sowie Implementierung, Schulung und Kommunikation. Eine Mindestabnahmemenge wird nicht vereinbart.

Höchstmenge: 400 Einzel-Leasingverträge (Grundlaufzeit 220, Verlängerung um 1 Jahr jeweils 40) (verbindlich; mit Erreichen endet die Abrufbefugnis)

Umfang der Auftragsvergabe

1.650.000,00
EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Laufzeit in Jahren
2

Der Auftraggeber kann zweimal verlängern, erstmals um zwölf Monate bis 31.12.2029, ein zweites Mal bis 17.12.2030. Weitere Option: Erweiterung des Kreises der Teilnahmeberechtigten auf weitere Personengruppen, etwa Beamtinnen und Beamte, sobald rechtlich zulässig (§ 17 der Rahmenvereinbarung).

2
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
48529
Nordhorn
Deutschland
DE94B

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

---
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Offenes Verfahren

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Rahmenvereinbarung ohne erneuten Aufruf zum Wettbewerb

1
EUR

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Zulässig
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


Bieterfragen sind über die "Kommunikation" des Vergabeportals zu richten.

https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YLGM2CD

Einlegung von Rechtsbehelfen

Das deutsche Vergaberecht regelt die Frist für die Einlegung von Rechtsbehelfen in § 160 Abs. 3 GWB.
Dort heißt es:
"Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis
zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt."

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Angebote

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Nebenangebote

Nicht zulässig

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Bindefrist

4
Monate

Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist teilweise ausgeschlossen.

Die Nachforderung richtet sich nach § 56 VgV.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Der Nachweis der Eignung und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen erfolgt zunächst ausschließlich durch Eigenerklärungen auf den Formblättern D2 bis D6 (§ 122 Abs. 3 GWB, § 48 Abs. 2 VgV). Die Vorlage von Nachweisen mit dem Angebot ist nicht erforderlich. Nach dem Bestbieterprinzip fordert der Auftraggeber die Nachweise vor der Zuschlagserteilung nur von dem Bieter an, dessen Angebot für den Zuschlag vorgesehen ist. Dieser hat sie innerhalb von sechs Kalendertagen nach Aufforderung über die Vergabeplattform vorzulegen. Werden die Nachweise nicht fristgerecht vorgelegt oder bestätigen sie die Eigenerklärung nicht, wird das Angebot ausgeschlossen und der nächstplatzierte Bieter geprüft.

Es dürfen keine Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB sowie keine Ausschlüsse nach § 21 AEntG, § 19 MiLoG, § 21 SchwarzArbG, § 98c AufenthG oder nach Art. 5k VO (EU) Nr. 833/2014 vorliegen. Mit dem Angebot genügt die Eigenerklärung (Formblätter D4 und D5). Vor Zuschlagserteilung holt der Auftraggeber für den Bestbieter eine Auskunft aus dem Wettbewerbsregister ein (§ 6 WRegG) und kann Nachweise zu etwaigen Selbstreinigungsmaßnahmen (§ 125 GWB) anfordern.

Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Ort der Angabe der Eignungskriterien

Eignungskriterium

Eintragung in das Handelsregister

Eintragung im Berufs- oder Handelsregister des Niederlassungsstaates, soweit eintragungspflichtig. Mit dem Angebot genügt die Eigenerklärung (Formblatt D2 Ziff. 1). Der Bestbieter legt vor Zuschlagserteilung auf Anforderung einen Registerauszug vor, der nicht älter als sechs Monate ist.

Eignungskriterium

Genehmigung oder Mitgliedschaft in einer bestimmten Organisation erforderlich für Dienstleistungsverträge

Erlaubnis nach § 32 Abs. 1 KWG für das Finanzierungsleasing (§ 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 10 KWG) oder gleichwertige Erlaubnis eines EU- oder EWR-Staates, beim Bieter selbst oder beim refinanzierenden Leasingunternehmen. Mit dem Angebot genügt die Eigenerklärung (Formblatt D2 Ziff. 2). Der Bestbieter legt vor Zuschlagserteilung auf Anforderung eine Kopie der Erlaubnis oder einen Auszug aus der Unternehmensdatenbank der BaFin vor.

Eignungskriterium

Genehmigung oder Mitgliedschaft in einer bestimmten Organisation erforderlich für Dienstleistungsverträge

Soweit der Bieter Versicherungen vermittelt: Erlaubnis nach § 34d GewO und Eintragung im Vermittlerregister. Mit dem Angebot genügt die Eigenerklärung (Formblatt D2 Ziff. 3). Der Bestbieter legt vor Zuschlagserteilung auf Anforderung die Erlaubnis oder den Registerauszug vor.

Eignungskriterium

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung

Betriebs- oder Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen von mindestens 1.500.000 EUR für Personenschäden und 500.000 EUR für Sach- und Vermögensschäden je Schadensfall; alternativ die Erklärung eines Versicherers, im Auftragsfall eine entsprechende Versicherung abzuschließen. Mit dem Angebot genügt die Eigenerklärung (Formblatt D2 Ziff. 4). Der Bestbieter legt vor Zuschlagserteilung auf Anforderung die Versicherungsbestätigung vor.

Eignungskriterium

Allgemeiner Jahresumsatz

Durchschnittlicher Jahresumsatz im Tätigkeitsbereich Dienstrad-Leasing in den Geschäftsjahren 2023, 2024 und 2025 von mindestens 250.000 EUR netto, gemessen als Summe der vereinnahmten Leasingraten. Mit dem Angebot genügt die Eigenerklärung (Formblatt D2 Ziff. 5).

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Drei vergleichbare Referenzen über Dienstrad-Leasing im Wege der Entgeltumwandlung einschließlich Versicherungs- und Serviceleistungen sowie eines Online-Portals; der jeweilige Arbeitgeber beschäftigt mindestens 250 Personen; die Leistungen wurden zwischen dem 01.10.2023 und dem Ablauf der Angebotsfrist über mindestens zwölf Monate erbracht; mindestens eine Referenz betrifft einen öffentlichen Auftraggeber mit tarifvertraglicher Grundlage der Entgeltumwandlung. Mit dem Angebot genügen die Angaben im Formblatt D3 als Eigenerklärung. Der Auftraggeber behält sich vor, die Angaben bei den benannten Referenzkunden zu überprüfen, und kann vom Bestbieter vor Zuschlagserteilung ergänzende Bestätigungen der Referenzkunden anfordern.

Finanzierung

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Ausführungsbedingungen: Tariftreue und Mindestentgelt nach NTVergG, MiLoG und AEntG.

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

---

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung