Die München Klinik beabsichtigt die Vergabe eines direkten Beschaffungsvertrages über die Lieferung von corebasierten Subscription-Lizenzen für VMware vSphere Foundation.
Die zentrale Servervirtualisierung der München Klinik basiert auf VMware vSphere. Die Lizenzierung erfolgte bislang über ein Enterprise License Agreement (ELA) im Academic-Modell, das am 21.01.2027 ausläuft. Der Hersteller Broadcom stellt das Academic-Lizenzmodell sowie die bisherige sockelbasierte Lizenzierung ein; eine Anschlusslizenzierung ist ausschließlich im corebasierten Subscription-Modell möglich.
Ziel der Beschaffung ist die unterbrechungsfreie Fortführung des produktiven Betriebs der bestehenden VMware-Umgebung - ohne Wechsel der Virtualisierungsplattform und ohne Erweiterung des bisherigen Funktionsumfangs.
Der Auftragnehmer übernimmt die Beschaffung und Bereitstellung einer core-basierten Subscription-Lizenzierung für die zentrale Servervirtualisierung der München Klinik auf Basis von VMware vSphere.
Der Auftragnehmer fungiert als zentraler Ansprechpartner für die Lizenzbelieferung und stellt die unterbrechungsfreie Verfügbarkeit der Subscription-Lizenzierung für die bestehende VMware Umgebung sicher. Die Leistungen umfassen insbesondere:- Bereitstellung von Subscription-Lizenzen für VMware vSphere Foundation für die in Ziffer 3.2 a) genannte Gesamtzahl von 1.472 Cores- Bereitstellung der zugehörigen vSAN-Lizenzierung im Rahmen des Foundation-Entitlements für die sechs dezentralen Cluster (108 TB Bedarf)- 24/7 Production Support für die gesamte Vertragslaufzeit- Bereitstellung aller Lizenzschlüssel, Downloads und Entitlements über das Hersteller-/Reseller-Portal- Benennung einer deutschsprachigen Kontaktperson; die vertragliche Regelung erfolgt über Nummer 11 des EVB-IT-Überlassungsvertrags (Anlage 6).
Nicht Gegenstand der Leistung sind Hardwarebeschaffung, Migrations- oder Implementierungsdienstleistungen sowie PSO-Credits, sowie Neukauf oder Upgrade zusätzlicher Produktpakete (z.B. NSX, Cloud Foundation). Der 24/7 Production Support nach Ziffer 3.2 f) ist hiervon nicht erfasst; er gehört zum Leistungsumfang.
Der Vertrag beginnt am 21.01.2027 und hat eine Mindestvertragslaufzeit von 12 Monaten. Er verlängert sich jeweils automatisch um weitere 12 Monate, sofern die Auftraggeberin ihn nicht mit einer Frist von 6 Monaten zum Ende des jeweiligen Vertragsjahres kündigt. Die Gesamtlaufzeit beträgt höchstens 36 Monate; der Vertrag endet spätestens am 20.01.2030, ohne dass es einer Kündigung bedarf
Bewertet wird die Höhe des Gesamtpreises entsprechend der Anlage 3 Preisblatt. Das Angebot mit der niedrigsten Angebotsendsumme (Gesamtpreis netto über alle Positionen exkl. MwSt. in EURO für 3 Jahre) erhält die höchste Bewertung. Bei gleichem Wertungspreis entscheidet das Los.
Die Auftraggeberin behält sich vor, während der Vertragslaufzeit zusätzliche core-basierte Subscription-Lizenzen VMware vSphere Foundation (einschließlich 24/7 Production Support) zu den im Preisblatt (Anlage 3, Pos. 4-7) angebotenen, verbindlichen Einheitspreisen (EUR/Core/Jahr) abzurufen. Anlass sind z. B. künftige Hardware-Erweiterungen. Die Laufzeit nachlizenzierter Cores endet mit der Laufzeit des Hauptvertrags. Eine Verpflichtung zur Inanspruchnahme der Option besteht nicht.
1) Ein Nachprüfungsantrag zur Vergabekammer ist nach § 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.****2) Insbesondere § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1, Nr. 2 und 3 GWB sowie § 134 Abs. 2 GWB sind zu beachten.****3) Die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit des Vertragsschlusses nach § 135 GWB endet spätestens 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union, vgl. § 135 Abs. 2 Satz 2 GWB
Hat die Auftraggeberin nach Auswertung der eingereichten Erklärungen und Nachweise Zweifel an der Eignung eines Bietenden, kann sie den Bietenden zur Erläuterung der von ihm eingereichten Unterlagen auffordern; im Übrigen behält sich die Auftraggeberin die Nachforderung gemäß § 56 VgV vor, eine Verpflichtung hierzu besteht jedoch nicht.
Wir verweisen Sie hier auf das auszufüllende und mit dem Angebot / dem Teilnahmeantrag einzureichende Dokument "Eigenerklärung Eignung.docx"
Nachweis über den Eintrag ins Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe der Rechtsvorschrift des Landes, in dem der Bieter ansässig ist (§ 122 Abs. 2 Nr. 1 GWB i.V.m. § 44 Abs. 1 VgV).
Erklärung zur Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung (§ 122 Abs. 2 Nr. 2 GWB i.V.m. § 45 Abs. 1 Nr. 3 VgV).
Nachweis der aufgeführten Versicherungen durch Eigenerklärung nach Anlage 2.1 oder Bescheinigung des Versicherungsgebers oder Bescheinigung eines Versicherungsgebers, dass eine entsprechende Versicherung im Auftragsfall abgeschlossen wird (jeweils Kopie ausreichend).
Im Einzelnen:- Personenschäden 1.000.000,00 Euro- Sachschäden 1.000.000,00 Euro- Vermögensschäden 1.000.000,00 Euro(2 fache Jahresmaximierung der Versicherungssumme).
Erklärung zum Nettoumsatz bezogen auf die Leistungsart, die Gegenstand der Vergabe ist, für die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (§ 122 Abs. 2 Nr. 2 GWB i.V.m. § 45 Abs. 4 Nr. 4 VgV).*****Mindestanforderung: Der Anbieter weist mind. 500.000 EUR netto Jahresumsatz im Bereich "Lizenzen Virtualisierung" nach. *****Ausschlusskriterium: weniger als 0,5 Mio. EUR netto Jahresumsatz im Bereich "Lizenzen Virtualisierung".
Erklärung zur beruflichen Leistungsfähigkeit (§ 122 Abs. 2 Nr. 3 GWB i.V.m. § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV) durch Eigenerklärung des Bieters in Anlage 2.1:Der Bieter hat eine Referenzliste (mind. 3 Referenzen), aus den letzten 3 Geschäftsjahren. (gerechnet ab dem Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Verfahrens) in vorgegebener Weise vorzulegen. Projekte, die zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe in Ausführung befindlich sind, sind gleichwertig zulässig
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Vergleichbar sind die Mindest-Referenzen, wenn Sie folgende Kriterien erfüllen:- Leistungsinhalt: Beschaffung und Bereitstellung von Lizenz-/Subscription-Produkten (Core-Abonnement beim Hersteller) inklusive Vertragsabwicklung; Umfang von mindestens 1.200 bereitgestellten Lizenzen.- Leistungszeitraum: Vertragsende des Referenzprojekts ist nicht älter als 3 Jahre, gerechnet ab dem Zeitpunkt der Auftragsbekanntmachung dieses Vergabeverfahrens.
Nachweis als autorisierter Broadcom-/VMware-Lizenzpartner bzw. autorisierter Reseller.
Der Bieter weist nach, dass er als autorisierter Broadcom-/VMware-Lizenzpartner bzw. autorisierter Reseller zum Vertrieb der ausgeschriebenen Produkte berechtigt sind.
Anforderung: Aktuelle Bestätigung als autorisierter Broadcom-/VMware-Partner (z. B. Partnerurkunde, Reseller-Bestätigung des Herstellers oder ein gleichwertiger Nachweis), aus der die Berechtigung zum Vertrieb von VMware-/Broadcom-Produkten hervorgeht
Nachweisform: eigene Nachweisführung, ein Formblatt der Vergabestelle ist nicht zu verwenden
Nachweis einer Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001 oder vergleichbar.
Der Bieter hat als Nachweis ein gültiges Zertifikat nach DIN EN ISO 9001 oder einen gleichwertigen Nachweis einer vergleichbaren Zertifizierung vorzulegen.
1. Angaben, dass zwingende Ausschlussgründe gemäß § 123 GWB nicht vorliegen, Dokument "Anlage 2.1 Eigenerklärungen Eignung"2. Angaben, dass fakultative Ausschlussgründe gemäß § 124 GWB nicht vorliegen, Dokument "Anlage 2.1 Eigenerklärungen Eignung"3. Angaben zur Selbstreinigung gemäß § 125 GWB, keine Vorlage4. Verpflichtungserklärung zur Einhaltung des Mindestlohngesetzes, Dokument "Anlage 2.1 Eigenerklärungen Eignung"5. Antikorruptionserklärung, Dokument "Anlage 2.1 Eigenerklärungen Eignung"7. Angaben Ausschluss Interessenkonflikt, Dokument "Anlage 2.1 Eigenerklärungen Eignung"8. Schutzerklärung Scientology, Dokument "Anlage 2.2 Eigenerklärungen Eignung"9. Eigenerklärung Russlandsanktionen, Dokument "Anlage 2.6 Eigenerklärung Russlandsanktionen"10. Abfrage nach § 6 Abs. 1 WRegG ab Auftragswert 50.000 EUR ohne USt.