Verfahrensangaben

Sanierung der zentralen Bettenaufbereitung im Westpfalz-Klinikum Kaiserslautern

VO: VgV Vergabeart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
25.11.2026 12:00 Uhr
08.12.2026

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Westpfalz-Klinikum GmbH
DE180151467
Hellmut-Hartert-Straße 1
67655
Kaiserslautern
Deutschland
DEB32
kaiserslautern@bieteranfrage.de
000

Angaben zum Auftraggeber

Zuwendungsempfänger, soweit nichts anderes zutrifft
Gesundheit

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister

Adresse

VBS Vergabeberatungsstelle GmbH
DE364668695
Auf dem Kalk 5
56410
Montabaur
Deutschland
DEB1B
kaiserslautern@bieteranfrage.de
+4926029973890
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Energie und Klima Rheinland-Pfalz
DE355604198
Stiftstraße 9
55116
Mainz
Deutschland
DEB35
vergabekammer.rlp@mwtek.rlp.de
+49 6131162234
+49 6131162113

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71000000-8
71200000-0
71221000-3
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Die seit 1959 in Haus 7 betriebene Bettenzentrale wurde fortlaufend aus Eigenmitteln instand gehalten. Partielle regelmäßig auftretende Wasserschäden durch das befahrbare Flachdach haben den Gebäudebetrieb beeinträchtigt und mussten temporär behoben werden.
Mit der Kernsanierung des Bettenhauses 8 und der damit verbundenen Errichtung einer überdachten Liegendkrankenzufahrt wurde die befahrbare STB-Decke der Bettenzentrale abgeschält und in der gesamten Fläche nun grundlegend saniert.
Da die Bettenaufbereitung weiterhin zentral im Haupthaus erfolgt, besteht nun die Möglichkeit, die dort richtig positionierte Bettenzentrale nachhaltig zu sanieren. Neben der bautechnischen Mängelbeseitigung steht die Optimierung der internen Betriebsabläufe im Fokus. Durch die Neugestaltung des Grundrisses sollen logistische Prozesse effizienter gestaltet werden. Insbesondere kreuzungsfreie Wege, speziell die strikte Trennung von reinen und unreinen Arbeitsbereichen, sollen konsequent umgesetzt werden, um die höchsten Hygienestandards dauerhaft zu garantieren.

Die Terminplanung des Projektes ist zwingend so auszurichten, dass eine vollständige und prüffähige Aufstellung der HU-Bau im zweiten Quartal 2027 gewährleistet ist.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Gegenstand der Ausschreibung ist die Erbringung von Planungsleistungen für die Objektplanung Gebäude (§ 34 HOAI, Leistungsphasen 1-9) für ein Objekt.
Neben den Grundleistungen nach HOAI ist die Vergabe Besonderer Leistungen ebenfalls Gegenstand dieses Vergabeverfahrens.
Weitere Einzelheiten entnehmen Sie bitte dem den Vergabeunterlagen beigefügten Architektenvertrag. Die Besonderen Leistungen sind in der Anlage 2 des Architektenvertrags beschrieben und aufgelistet.

Es ist stufenweise Vergabe dieser Leistungen vorgesehen:
In der Leistungsstufe 1 sollen die Leistungsphasen 1 bis 4 sowie die in diesen Phasen erforderlichen Besonderen Leistungen beauftragt werden.
In der Leistungsstufe 2 ist die Vergabe der Leistungsphasen 5 bis 9 sowie der in diesen Phasen erforderlichen Besonderen Leistungen beabsichtigt.
Die Beauftragung der Leistungsstufe 2 steht unter der aufschiebenden Bedingung, dass der Auftraggeber diese schriftlich oder in Textform im Wege der Auftragserweiterung abruft.
Auf die Beauftragung der über die Leistungsstufe 1 hinausgehenden Leistungen/Stufen besteht insofern kein Rechtsanspruch.

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Unbekannt

Gegenstand der Ausschreibung ist die Erbringung von Planungsleistungen für die Objektplanung Gebäude (§ 34 HOAI, Leistungsphasen 1-9) für ein Objekt.
Neben den Grundleistungen nach HOAI ist die Vergabe Besonderer Leistungen ebenfalls Gegenstand dieses Vergabeverfahrens.
Weitere Einzelheiten entnehmen Sie bitte dem den Vergabeunterlagen beigefügten Architektenvertrag. Die Besonderen Leistungen sind in der Anlage 2 des Architektenvertrags beschrieben und aufgelistet.

Es ist stufenweise Vergabe dieser Leistungen vorgesehen:
In der Leistungsstufe 1 sollen die Leistungsphasen 1 bis 4 sowie die in diesen Phasen erforderlichen Besonderen Leistungen beauftragt werden.
In der Leistungsstufe 2 ist die Vergabe der Leistungsphasen 5 bis 9 sowie der in diesen Phasen erforderlichen Besonderen Leistungen beabsichtigt.
Die Beauftragung der Leistungsstufe 2 steht unter der aufschiebenden Bedingung, dass der Auftraggeber diese schriftlich oder in Textform im Wege der Auftragserweiterung abruft.
Auf die Beauftragung der über die Leistungsstufe 1 hinausgehenden Leistungen/Stufen besteht insofern kein Rechtsanspruch.

1
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
67655
Kaiserlautern
Deutschland
DEB32

Hellmut-Hartert-Straße 1

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über prozentual gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Qualität
Besondere Qualifikation des Projektteams

- Details siehe Vergabeunterlagen

Gewichtung
15,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Systematische Herangehensweise an die vorliegende Planungsaufgabe

- Details siehe Vergabeunterlagen

Gewichtung
15,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Qualitätsmanagement

- Details siehe Vergabeunterlagen

Gewichtung
10,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Örtliche Präsenz

- Details siehe Vergabeunterlagen

Gewichtung
20,00

Zuschlagskriterium

Preis
Wertungssumme aus dem Honorarangebot

- Details siehe Vergabeunterlagen

Gewichtung
40,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Angaben zum Verfahren

In der ersten Stufe des Verfahrens (Teilnahmewettbewerb) wird die Eignung der Bewerber geprüft.
In der zweiten Stufe des Verfahrens werden 3 - 5 Bewerber aufgefordert, ein Angebot zu unterbreiten. Die Angebote werden anschließend in 1 oder mehreren Verhandlungsrunden verhandelt.
Der Auftraggeber behält sich ausdrücklich das Recht vor, den Auftrag auf Basis der Erstangebote zu vergeben, ohne in die Verhandlungen einzutreten.

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Erforderlich
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YJVM1Y7

Einlegung von Rechtsbehelfen

Von Bewerbern/Bietern erkannte Verstöße der vergebenden Stelle gegen das geltende Vergaberecht hat der Bewerber/Bieter bei der vergebenden Stelle gemäß den Fristen des § 160 Abs. 3 GWB zu rügen. Erklärt die vergebende Stelle, dass sie einer Rüge nicht abhelfen will, hat der Bewerber/Bieter binnen einer Frist von 15 Tagen bei der benannten Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren einen Nachprüfungsantrag zu stellen.

Weitere Angaben

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

1.) Die Vergabeunterlagen sind ausschließlich digital über die Vergabeplattform erhältlich. Ggf. erforderliche Änderungen an diesen Unterlagen oder zusätzliche Informationen werden ebenfalls ausschließlich über die Vergabeplattform kommuniziert. Registrierte Bewerber/Bieter werden hierüber automatisch informiert. Es wird daher empfohlen, die Unterlagen mit Registrierung zu beziehen. Werden Vergabeunterlagen anonym herunterladen, liegt die Information über die Aktualität dieser Unterlagen in der alleinigen Verantwortung des unregistrierten Bewerbers/Bieters. ---
2.) Hinsichtlich der erbetenen Auskünfte zur Erfüllung der Teilnahmebedingungen/Eignungsanforderungen stehen Formularvordrucke zur Verfügung, die die Bewerber/Bieter verwenden sollen. Maßgeblich bleibt der Inhalt der EU-Bekanntmachung. Die Verwendung von bereitgestellten Vordrucken wird für die Erstellung des Teilnahmeantrages und des Angebotes empfohlen. ---
3.) Anfragen von Bewerbern/Bietern werden nur in Textform über die Vergabeplattform oder per E-Mail von der genannten Kontaktstelle entgegengenommen und von der Vergabestelle ausschließlich in Textform über die Vergabeplattform beantwortet. Anfragen sollen bis spätestens 10 Tage vor Ablauf der Einreichungsfrist für die Teilnahmeanträge/Angebote gestellt werden. ---
4.) Ergänzende Informationen oder sonstige Korrespondenz der Vergabestelle erfolgen über die Vergabeplattform. Das Postfach der Bewerber/Bieter auf der Vergabeplattform erfüllt dabei für den Bewerber/Bieter die Funktion eines persönlichen elektronischen Briefkastens und ist maßgeblich und verbindlich für den Zugang von Erklärungen, Nachforderungen, Einladungen zum Verhandlungsgespräch und sonstigem Schriftverkehr. ---
5.) Der Versand der Informations- und Absageschreiben gemäß § 134 GWB erfolgt über die Vergabeplattform an das plattformseitig hinterlegte Postfach des /Bieters bzw. an das Postfach der das Angebot einreichenden Stelle. Im Falle des Angebotes einer Bietergemeinschaft erfolgt die Korrespondenz der Vergabestelle über die Vergabeplattform an das plattformseitig hinterlegte Postfach des bevollmächtigten Mitglieds der Bietergemeinschaft bzw. an das Postfach der das Angebot einreichenden Stelle. ---
6.) Die Teilnahmeanträge und die Angebote sind mit den geforderten Erklärungen und Nachweisen bis zum Ablauf der jeweiligen Einreichungsfrist elektronisch in Textform verschlüsselt über die Vergabeplattform einzureichen. ---
7.) Die Vergabestelle macht ausdrücklich von der Regelung des § 48 Abs. 2 S. 4 VgV Gebrauch und weicht von einem gestuften Nachweisverfahren ab. Die bereits mit dem Angebot/Teilnahmeantrag vorzulegenden Bescheinigungen Dritter zum Nachweis der Eigenerklärungen sind in dieser Bekanntmachung und auch in den Vergabeunterlagen abschließend aufgeführt.---
8.) Ausländische Bewerber/Bieter haben geforderte Nachweise /Bescheinigungen ihres Herkunftslandes vorzulegen. Bei Dokumenten, die nicht in deutscher Sprache verfasst sind, ist eine beglaubigte Übersetzung ins Deutsche beizufügen. ---
9.) Die Abgabe von schriftlichen Teilnahmeanträgen/Angeboten (in Papierform) ist nicht zugelassen. ---
10.) Der Auftraggeber wendet das Landestariftreuegesetz (LTTG) Rheinland-Pfalz an. ---
11.) Für den späteren Zugang zu den vorhandenen Planungsgrundlagen in der zweiten Verfahrensstufe, müssen die Bewerber eine Vertraulichkeitserklärung bereits mit dem Teilnahmeantrag einreichen. Ein entsprechender Vordruck ist den Teilnahmeunterlagen beigefügt.

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Nebenangebote

Nicht zulässig

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist teilweise ausgeschlossen.

Die Nachforderung von Unterlagen erfolgt nach den Regelungen des § 56 VgV.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Es gelten die Ausschlussgründe nach §§ 123-126 GWB, §§ 19, 21 MiLoG --

Zum Nachweis des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen sind folgende Angaben mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen: --
1.) Eigenerklärung des Bewerbers, dass in der Person des Bewerbers/Bieters oder durch ein Verhalten seiner Person oder durch das Verhalten einer Person, die dem Bewerber/Bieter zuzurechnen ist, keine Ausschlussgründe nach § 123 GWB begründet sind. ---
2.) Eigenerklärung des Bewerbers, dass in der Person des Bewerbers/Bieters oder durch ein Verhalten seiner Person oder durch das Verhalten einer Person, die dem Bewerber/Bieter zuzurechnen ist, keine Ausschlussgründe nach § 124 GWB und nach §§ 19, 21 MiLoG begründet sind. ---
3.) Eigenerklärung des Bewerbers, dass er seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen nachgekommen ist. ---
4.) Eigenerklärung des Bewerbers, dass keine Abhängigkeiten von Ausführungs- und Lieferinteressen bestehen (gemäß § 73 Abs. 3 VgV). Gehört der Bewerber einer Gruppe von Unternehmen an, hat er mit seinem Teilnahmeantrag zu erklären, inwieweit er mit den weiteren Unternehmen verknüpft ist. ---
5.) Eigenerklärung des Bewerbers gemäß Artikel 5k der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 23 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 zur Nichtzugehörigkeit zu den genannten Personen oder Unternehmen, die einen Bezug zu Russland im Sinne der Vorschrift aufweisen. ---

Auf Verlangen der Vergabestelle sind durch den Bewerber zum Beleg seiner Eigenerklärungen entsprechende Eignungsnachweise vorzulegen, wie Bescheinigung des Finanzamtes, Unbedenklichkeitsbescheinigung der Krankenkassen/der Berufsgenossenschaft. Die Vergabestelle behält sich vor, weitere Auskünfte und Bestätigungen/Nachweise, die zur Überprüfung der Eigenerklärung dienen, zu verlangen bzw. einzuholen. Werden die Leistungen von einer Bewerber-/Bietergemeinschaft angeboten, sind die Auskünfte für jedes Mitglied der Bewerber-/Bietergemeinschaft zu erklären. Will sich der Bewerber bei der Leistungserbringung eines Dritten bedienen, sind die Auskünfte auch vom Dritten abzugeben.

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

3
5
Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Ort der Angabe der Eignungskriterien

Eignungskriterium

Eintragung in ein relevantes Berufsregister

Angaben, die mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen sind:
1.) Nachweis des Bewerbers über die Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister bzw. ein den Rechtsvorschriften seines Sitzstaates entsprechender Nachweis (wie Handelsregister, Partnerschaftsregister, Berufskammern der Länder) ---
---
Auf Verlangen der Vergabestelle sind durch den Bewerber/Bieter zum Beleg seiner Eigenerklärungen entsprechende Nachweise vorzulegen. Die Vergabestelle behält sich vor, weitere Auskünfte und Bestätigungen/Nachweise, die zur Überprüfung der Eigenerklärung dienen, zu verlangen bzw. einzuholen. Werden die Leistungen von einer Bewerber-/Bietergemeinschaft angeboten, sind die Auskünfte für jedes Mitglied der Bewerber-/Bietergemeinschaft zu erklären.
Will sich der Bewerber/Bieter bei der Leistungserbringung eines Dritten bedienen, sind die Auskünfte auch vom Dritten abzugeben.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen

Angaben, die mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen sind:
1.) Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers und seinen Umsatz für die Dienstleistungen, die mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbar sind, in den letzten drei Geschäftsjahren (§ 45 Abs. 4 Nr. 4 VgV). ---
2.) Erklärung, ob und hinsichtlich welcher Leistungen sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmer bedient, und dass die dann erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen (§ 47 Abs. 1 VgV). ---
Die Vergabestelle behält sich vor, weitere Auskünfte und Bestätigungen/Nachweise, die zur Überprüfung der Eigenerklärung dienen (z.B. Bilanzen, EÜ-Rechnungen, BWAs), zu verlangen bzw. einzuholen. Werden die Leistungen von einer Bewerbergemeinschaft angeboten, sind die Auskünfte für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu erklären. Will sich der Bewerber bei der Leistungserbringung eines Dritten bedienen, sind die Auskünfte auch vom Dritten abzugeben. ---
Der Bewerber hat eine Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung nachzuweisen, deren Deckungssumme
- für Personenschäden mindestens 3.000.000 EUR und
- für Sach- und Vermögenschäden mindestens 3.000.000 EUR
beträgt (§ 45 Abs. 1 Nr. 3 VgV). ---
Die vorgenannten Mindestdeckungssummen müssen für die Personen-, Sach- und Vermögensschäden mind. zweifach pro Versicherungsjahr zur Verfügung stehen. Es ist durch eine Bescheinigung der Versicherung nachzuweisen, dass die vorgenannten Versicherungssummen im Auftragsfall zur Verfügung stehen. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist dieser Nachweis von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Die geforderten Nachweise sind mit dem Teilnahmeantrag einzureichen (vgl. § 48 Abs. 2 VgV).

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität

Angaben, die mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen sind:
1.) Angabe der zur Leistungserbringung vorgesehenen Personen namentlich genannt und unter Nennung der jeweiligen Befähigung zur Berufsausübung (i.S.d. § 46 Abs. 3 Nr. 2 und Nr. 6 VgV); ---
2.) Erläuterung, aus der die Anzahl der Beschäftigten und deren Ausbildung der letzten 3 Jahre (Führungspersonal, Architekten, Ingenieure, Techniker etc.) hervorgeht (i.S.d. § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV); ---
3.) Angaben des Teils des Auftrages, den der Bewerber unter Umständen an Dritte vergeben will. ---

Die Vergabestelle behält sich vor, weitere Auskünfte und Bestätigungen/Nachweise, die zur Überprüfung der Eigenerklärung dienen, zu verlangen bzw. einzuholen. Werden die Leistungen von einer Bewerber-/Bietergemeinschaft angeboten, sind die Auskünfte für jedes Mitglied der Bewerber-/Bietergemeinschaft zu erklären. Will sich der Bewerber bei der Leistungserbringung eines Dritten bedienen, sind die Auskünfte auch vom Dritten abzugeben.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen

PLANUNGSTEAM:
---
Der Bewerber muss ein Planungsteam aus mindestens 2 Personen für die Objektplanung Gebäude anbieten.
Für mindestens eine Person des Planungsteams ist die Qualifikation eines abgeschlossenem Hochschulstudiums der Architektur und eine Berufserfahrung von mindestens 12 Jahren nach Abschluss der geforderten Qualifikation in der Planung vergleichbarer Aufgabenstellungen nachzuweisen.
Alle weiteren Personen des Projektteams müssen über die Qualifikation eines abgeschlossenen Hochschulstudiums der Architektur verfügen und eine Berufserfahrung von mindestens 5 Jahren nach Abschluss der geforderten Qualifikation in der Planung vergleichbarer Aufgabenstellungen nachweisen.
#####
BAUÜBERWACHUNGSTEAM:
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Der Bewerber muss ein Bauüberwachungsteam aus mindestens 2 Personen anbieten.
Für mindestens eine Person ist die Qualifikation eines abgeschlossenem Hochschulstudiums der Architektur und eine eine Berufserfahrung von mindestens 12 Jahren in der Bauüberwachung vergleichbarer Aufgabenstellungen nachzuweisen. Alle weiteren Personen des Bauüberwachungsteams müssen über die Qualifikation eines abgeschlossenen Hochschulstudiums der Architektur verfügen und eine Berufserfahrung von mind. 5 Jahren in der Bauüberwachung vergleichbarer Aufgabenstellungen nachweisen. ---
#####
Die geforderte Eignung muss zum Einreichungstermin für die Teilnahmeanträge vorliegen und ist mit dem Teilnahmeantrag nachzuweisen (Diplomurkunden, Berufszulassungsurkunden bzw. Studiennachweise; Vita und Referenzen oder sonstige vergleichbare Belegen zum Nachweis der Berufserfahrung). Die geforderte Berufserfahrung muss jeweils nach Abschluss der geforderten Qualifikation vorliegen. Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe entsprechende Architekten benennen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Der Bewerber hat seine besondere Erfahrung mit der Planung und Bauüberwachung für die Sanierung, den Umbau oder die Erweiterung von medizinischen oder pharmazeutischen Funktionsbereichen mit vergleichbarer Komplexität und hohen hygienischen Anforderungen durch mindestens drei geeignete Referenzen nachzuweisen. Geeignet sind solche Referenzen, die die nachfolgenden weiteren Anforderungen an die Vergleichbarkeit erfüllen, und im Rahmen derer die Projekte kosten- und termingerecht abgewickelt wurden. Die Vergleichbarkeit ist im Rahmen der Referenzbeschreibung textlich darzustellen.

Weitere Anforderungen:
## Mindestens 2 Referenzen müssen die Planung von Funktionsbereichen des Gesundheitswesens oder der Pharmaindustrie mit validierter baulicher Schwarz-Weiß-Trennung
(z. B. Bettenaufbereitung/Bettenzentrale, AEMP/ZSVA, OP-Abteilung oder Reinraum-Labore) beinhalten inkl. Nachweis über die bauliche Integration von Großgeräten (z.B.
Desinfektionsstraßen, Bettenwaschanlagen o.ä.) - Mindestgröße des Funktionsbereichs: 300 m² - anrechenbare Kosten mindestens 500.000 für diesen
spezifischen Bereich.
## Mindestens eine Referenz muss die Sanierung einer zentralen Bettenaufbereitung bei laufendem Krankenhausbetrieb abbilden.
## Bei allen Referenzen müssen mindestens die Planungsleistungen der Leistungsphasen 2-6 und 8 erbracht worden sein, wobei der Abschluss der Leistungsphase 8 nach dem 01.01.2018 erfolgt sein muss.
## Der Bewerber hat darüber hinaus seine Erfahrung mit der Planung von Bauvorhaben durch mindestens 2 geeignete Referenz nachzuweisen, bei deren Realisierung die Bauleistungen nach den Regelungen der VOB bzw. VOB/EU vergeben wurde.
## Bei allen Referenzen hat der Bieter darzulegen, wie sich Bauzeit und Baukosten im Projektablauf entwickelt haben (Vergleich Ergebnisse der LP 7 und nach Abschluss der LP 8). Eventuelle Abweichungen sind zu erläutern.
## Hinsichtlich aller Referenzen ist darzustellen, welche verantwortlichen Personen im Büro des Bewebers (namentliche Benennung des Planers und Bauüberwachers) die Leistung tatsächlich erbracht haben.
####
Zur Überprüfbarkeit der Referenzen hat der Bewerber den Namen, die Anschrift und die Kontaktdaten (Mail, Telefondurchwahl) eines zuständigen Ansprechpartners beim Referenzgeber mitzuteilen. Die Vergabestelle behält sich vor, die Angaben durch direkte Kontaktaufnahme mit dem genannten Referenzgeber auf ihre Richtigkeit und Vergleichbarkeit hin zu überprüfen. Der Bewerber ist verpflichtet, im Vorfeld die datenschutzrechtliche Einwilligung des jeweiligen Ansprechpartners für diese Übermittlung und Kontaktaufnahme einzuholen (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO). Teilnahmeanträge mit anonymisierten, unvollständigen oder nicht überprüfbaren Referenzangaben können wegen mangelnden Eignungsnachweises vom weiteren Verfahren ausgeschlossen werden. Ergänzend gelten die in den Vergabeunterlagen beigefügten Datenschutzhinweise der Vergabestelle. Alternativ kann der Bewerber auch Referenzbestätigungen der jeweiligen Auftraggeber über die ordnungsgemäße Ausführung der Leistung vorlegen.
####
Die Referenzangaben sind mit dem Teilnahmeantrag einzureichen.
Für die Referenzangaben können die vorbereiteten Listen (siehe Referenzbögen) genutzt werden, dazu ist eine kurze Beschreibung der Referenzmaßnahme (max. 2 Seiten) zu ergänzen. Diese Referenzangaben sind mit dem Teilnahmeantrag einzureichen vgl. § 48 Abs.2 VgV).

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Kriterium zur Auswahl der 3 - 5 am besten geeigneten Bewerber: ---

Erfahrung des Bewerbers mit der Erbringung von Planungs- und Bauüberwachungsleistungen im Bereich der Sanierung, des Umbaus oder der Erweiterung von vergleichbaren Funtkionsbereichen anhand der angegebenen Referenzen, die die Mindestanforderungen an die Referenzen gemäß dieser Bekanntmachung erfüllen.
Durch die Einreichung von zusätzlichen Referenzen (über die Mindestanzahl von 3 hinaus) kann eine bessere Bewertung erzielt werden; ebenso bei größerer Entsprechung der vorgelegten Referenzen mit der vorliegenden Planungsaufgabe (Kosten, Größe, Schwierigkeitsgrad/ Komplexität, etc.). Bei der Bewertung der Teilnahmeanträge werden ausschließlich Referenzen herangezogen, die die Mindestanforderungen an die Referenzen gemäß dieser Bekanntmachung erfüllen. Dies gilt auch für die Berücksichtigung von zusätzlichen Referenzen. ---

Sofern die Zahl geeigneter Bewerber unter der bekanntgemachten Mindestzahl von 3 Bewerbern liegt, kann der Auftraggeber das Vergabeverfahren nach § 51 Abs. 3 S. 2 VgV fortführen, indem er den oder die Bewerber einlädt, die über die geforderte Eignung verfügen. Alternativ kann der Auftraggeber das Vergabeverfahren wegen Unterschreitung der Mindestzahl von drei geeigneten Bewerbern, aber auch gemäß § 63 VgV aufheben und gegebenenfalls ein neues Vergabeverfahren durchführen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Prozentanteil, genau)
100,00

Finanzierung

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Der Auftraggeber wendet das Landestariftreuegesetz (LTTG) Rheinland-Pfalz an. ---
Die Ausführung des Auftrages ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten. Zugelassen ist, wer berechtigt ist, die Berufsbezeichnung Architekt zu führen oder nach den EU-Richtlinien berechtigt ist, in der Bundesrepublik Deutschland als Architekt tätig zu werden. Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen entsprechenden Architekten benennen.

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Erforderlich für den Teilnahmeantrag

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung