Verfahrensangaben

Vergabe von Lieferungs-, Beratungs- und Umsetzungsleistungen zur Einführung und In...

VO: VgV Vergabeart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
02.11.2026
10.11.2026 12:00 Uhr

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Landkreis Schmalkalden-Meiningen, Eigenbetrieb "Kommunaler IT-Service"
16066000-0001-58
Obertshäuser Platz 1
98617
Meiningen
Deutschland
DEG0Q
Zentrale Vergabestelle
vergabestelle@lra-sm.de
03693 485-8234

Angaben zum Auftraggeber

Körperschaften des öffentlichen Rechts auf Kommunalebene
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Vergabekammer des Freistaats Thüringen beim Thüringer Landesverwaltungsamt - Referat 250
16900334-0001-29
Jorge-Semprún-Platz 4
99423
Weimar
Deutschland
DEG0G
vergabekammer@tlvwa.thueringen.de

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer des Freistaates Thüringen beim Thüringer Landesverwaltungsamt, Referat 250
16900334-0001-29
Jorge-Semprún-Platz 4
99423
Weimar
Deutschland
DEG0G
vergabekammer@tlvwa.thueringen.de

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Lieferungen

CPV-Codes

48000000-8
48100000-9
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Der Landkreis Schmalkalden-Meiningen, Kommunaler IT-Service, schreibt Lieferungs-, Beratungs- und Umsetzungsleistungen zur Einführung und Integration einer Abfallwirtschaftssoftware aus.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

(1) Der zu vergebende Auftrag umfasst die Erstellung eines Gesamtsystems für die Abfallwirtschaft im Landkreis Schmalkalden-Meiningen.
Die Abfallwirtschaftssoftware als zentrales Element für die Abwicklung der abfallwirtschaftlichen Leistungen dient insbesondere der:
- Abwicklung des gesamten Prozesses der Gebührenveranlagung
- Abwicklung von Aufträgen
- Interaktion mit den Bürgen/Kunden (Online-Dienste).
Eine wesentliche Besonderheit für das System ist, dass stichtagsbezogen die bestehenden Daten (u.a. Stammdaten, Behälterdaten) aus dem heutigen System zu integrieren sind.
(2) Die auszuschreibende Leistung umfasst die folgenden Leistungen:
- Lieferung eines Softwaresystems inkl. aller dazugehörigen Zugriffslizenzen
- Anbindung / Schnittstellen zu Vorsystemen und zu nachgelagerten Systemen
- Anbindung / Schnittstellen zu operativ tätigen Unternehmen / Bereichen
- Einführung, Migration und Customizing
> Vorlage eines detaillierten Feinkonzeptes für die Durchführung
der Leistungen
> Installation des Systems
> Customizing des Systems
> Migration von Altdaten
- Weitere Leistungsbestandteile:
> Erstellung und Umsetzung eines Rollen- und Berechtigungskonzeptes
> Schulung von Mitarbeitern in der Anwendung (Key-User), Administration und im Customizing der Anwendungen
> Produktivsetzung des Systems einschließlich der Durchführung von Tests
> Go-Live-Support
> Systemservice inkl. Pflege- und Wartungsleistungen.
(3) Die Produktivsetzung ("Go-Live") ist zum 01.01.2028 vorgesehen.

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Laufzeit in Jahren
5
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Schmalkalden-Meiningen
Deutschland
DEG0Q

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über nach Punkten gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Preis

Bewertet wird der angebotene Preis (Gesamtentgelt) unter Berücksichtigung der gemäß Angebotsformular ermittelbaren Entgelte pro Jahr. Der Bewertungszeitraum entspricht der Vertragslaufzeit (5 Jahre).

Gewichtung
300,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Konzept zur angebotenen Softwarelösung

Der Bieter hat in diesem Konzept die angebotene Softwarelösung zu beschreiben und hierbei insbesondere zu folgenden Punkten nähere Ausführungen zu machen:
a) Funktionalitäten des Systems
b) Handling des Systems
c) Anpassungsfähigkeit/Flexibilität des Systems
d) Schnittstellen
e) Datensicherheit und Datenschutz

Gewichtung
450,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Umsetzungskonzept

Der Bieter hat in diesem Konzept seine Herangehensweise an die Implementierung der Applikation darzulegen. Dabei soll insbesondere beschrieben werden, wie er vorgeht, um eine zuverlässige Verfügbarkeit der Software mit all seinen Funktionen termingerecht sicherzustellen.

Gewichtung
100,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Migrationskonzept

Der Bieter hat sein vorgesehenes Konzept zur Datenmigration darzustellen. Hierbei ist insbesondere die Vorgehensweise inhaltlich sowie zeitlich darzustellen.

Gewichtung
50,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Test- und Qualitätssicherungskonzept

In diesem Konzept ist die Vorgehensweise zur Implementierung der Software ab dem Testbetrieb darzustellen. Dabei soll insbesondere inhaltlich und terminlich (Meilensteine) dargestellt werden, wie der Auftraggeber in diesen Prozess einbezogen werden wird und wie der Bieter zur Sicherstellung eines strukturierten Qualitätssicherungsprozesses vorgeht.

Gewichtung
25,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Schulungskonzept

In diesem Konzept soll individuell für die einzelnen User-Gruppen insbesondere dargestellt werden,
- wie hoch die Belastung der Mitarbeiter ist
- wie der Wissenstransfer stattfinden soll
- an welchem System geschult werden soll
- wo geschult werden soll
- wie viele Schulungen je Themenblock angeboten werden

Gewichtung
25,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Go-Live-Konzept

Bewertet wird, wie das Go-Live Konzept hinsichtlich Betreuung während und nach dem Start aussieht, wie evtl. auftretende Probleme hierbei behoben wer-den sollen, mit wie viel Unterstützung in welchem Zeitraum zu rechnen ist usw.

Gewichtung
25,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Konzept zur Softwarepflege (Wartung & Service)

Bewertet wird die beschriebene Konzeption zur Softwarepflege.

Gewichtung
25,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Den Angeboten sind folgende Bedingungen als Mindestkriterien (vgl. § 17 Abs. 10 VgV) unverändert zu Grunde zu legen:
- die Bestimmung der Zuschlagskriterien sowie
- gesetzlich zwingend zu erfüllende oder einzuhaltende Vorgaben.
Vorschläge der Bieter zur Abänderung der Vergabeunterlagen können als Grundlage für spätere Verhandlungen zusammen mit den Angeboten eingereicht werden. Hierzu zählen auch Vorschläge zum vorgesehenen Termin der Produktivsetzung ("Go-Live").

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Zulässig
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YHJMWM2

Einlegung von Rechtsbehelfen

Unternehmen können die Verletzung von Vergabevorschriften im Rahmen eines Nachprüfungsverfahrens vor der zuständigen
Vergabekammer geltend machen. Ein Nachprüfungsantrag ist gemäß § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem
Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt.

Weitere Angaben

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Nebenangebote

Nicht zulässig

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist teilweise ausgeschlossen.

Die Vergabestelle behält sich vor, die Bieter im Rahmen des vergaberechtlich Zulässigen aufzufordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen,
insbesondere Eigenerklärungen, Angaben, Bescheinigungen oder sonstige Nachweise, nachzureichen, zu vervollständigen oder zu korrigieren, oder fehlende oder unvollständige leistungsbezogene
Unterlagen nachzureichen oder zu vervollständigen. Ein Anspruch der Bieter hierauf besteht nicht.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

3
Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Ort der Angabe der Eignungskriterien

Eignungskriterium

Eintragung in das Handelsregister

Vorbemerkung: Die Eignung ist für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft gesondert nachzuweisen. Soweit nachfolgend nichts Abweichendes geregelt wird, sind daher alle Eignungsnachweise von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Ein Bewerber kann sich zum Nachweis seiner Eignung auf andere Unternehmen stützen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesem Unternehmen bestehenden Verbindungen (Eignungsleihe). Diese Möglichkeit besteht unabhängig von der Rechtsnatur der zwischen dem Bewerber und den anderen Unternehmen bestehenden Verbindungen. In diesem Fall ist auf Verlangen der Vergabestelle nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen werden, indem beispielsweise eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieses Unternehmens vorgelegt wird. Die Unternehmen, auf die sich ein Bewerber zum Nachweis seiner Eignung stützt, müssen die Eignung hinsichtlich derjenigen Eignungskriterien erfüllen, zu deren Nachweis sich der Bewerber auf die Eignung des Unternehmens stützt. Zudem ist auf Verlangen der Vergabestelle für dieses Unternehmen eine Erklärung über das Vorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB vorzulegen. Sofern ein Bewerber im Hinblick auf die berufliche Leistungsfähigkeit oder die einschlägige berufliche Erfahrung (insbes. Referenzen) ganz oder teilweise die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nimmt, so muss dieses Unternehmen auch die Leistung erbringen, für die die Kapazitäten benötigt werden.
1) Mit dem Teilnahmeantrag vorzulegende Nachweise, Erklärungen und Dokumente:
- Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 123 GWB,
- Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 124 GWB,
- Eigenerklärung zu Artikel 5k der Verordnung (EU) 2022 /576,
- Eigenerklärung zu §19 Mindestlohngesetz (MiLoG),
- Eigeberklärung über die Erfüllung der gewerberechtlichen Voraussetzungen und Eintragung im Berufs- oder Handelsregister.
2) Auf Verlangen der Vergabestelle sind innerhalb einer gesetzten Frist folgende Unterlagen nachzureichen:
- Unbedenklichkeitsbescheinigungen des Finanzamtes,
- Unbedenklichkeitsbescheinigung mindestens eines Sozialversicherungsträgers sowie der Berufsgenossenschaft,
- die Führungszeugnisse aller Geschäftsführer (falls kein Geschäftsführer bestellt, aller Inhaber),
- die Gewerbeanmeldung (falls diese nach dem Gesellschaftsrecht des Staates, in dem das Unternehmen ansässig ist, vorgeschrieben ist).
3) Die Vergabestelle wird zur Vorbereitung der vergaberechtlichen Entscheidung Auskünfte aus dem Wettbewerbsregister einholen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen

1) Mit dem Teilnahmeantrag vorzulegende Nachweise, Erklärungen und Dokumente:
- Eigenerklärung über den Gesamtumsatz sowie den Umsatz im Bereich der ausgeschriebenen (angebotenen) Leistungen in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren,
- Eigenerklärung, dass eine Betriebs-, Produkt- und Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung für IT-Unternehmen mit einer Deckungssumme von jeweils mindestens 1,5 Mio. Euro für Sach- und Personenschäden sowie für Vermögensschäden - jeweils pro Einzelfall - vorliegt bzw. eine solche im Auftragsfalle abgeschlossen wird.
2) Auf Verlangen der Vergabestelle sind innerhalb einer gesetzten Frist folgende Unterlagen nachzureichen:
- der jüngste bestätigte Jahresabschlussbericht bzw.
- die Bilanz sowie die GuV der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre,
- Nachweis einer abgeschlossenen Betriebs-, Produkt- und Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung mit den jeweils geforderten Deckungssummen oder die Erklärung(en) eines Versicherers, im Auftragsfalle einen entsprechenden Versicherungsschutz in der geforderten Höhe zu stellen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

1) Mit dem Teilnahmeantrag vorzulegende Nachweise, Erklärungen und Dokumente:
- Eigenerklärung über das Vorliegen von mindestens 2 Referenzen für die Einführung, die Migration oder das Customizing einer Abfallgebührenveranlagungssoftware innerhalb der letzten 36 Monate vor Einreichung des Teilnahmeantrags,
- Eigenerklärung über das Vorliegen von mindestens 2 Referenzen für das erfolgreiche Projektmanagement eines im Hinblick auf die Anzahl der eingesetzten Mitarbeiter, die Systemlandschaft und die Laufzeit vergleichbaren Projektes des vorgesehenen Projektleiters innerhalb der letzten 36 Monate vor Einreichung des Teilnahmeantrags,
- Eigenerklärung über das Vorliegen von mindestens einer Referenz (innerhalb der letzten 36 Monate vor Einreichung des Teilnahmeantrags) für den Betrieb des vorgesehenen Softwareprodukts mit mindestens folgenden Funktionen:
> Behälterverwaltung
> Behälteraufträge (Restmüll, Biomüll) inkl. Auftragsstatusverfolgung
> Auswertung von Telematikdaten
> Reklamationen inkl. Auftragsstatusverfolgung
> Benutzerdefinierte Erstellung von Reports
> Unterstützung arbeitsteiliger Abläufe über benutzerdefinierte Workflows
> Gebührenveranlagung für Abfallgebühren (Jahresgebühren, Leistungsgebühren) sowie Abrechnung von fakultativen Leistungen (z.B. Sperrmüllgebühr)
> Online-Dienste (Kundenportal)
Der Nachweis kann durch den Nachweis eines Referenzprojektes, das den Funktionsumfang vollständig abdeckt oder durch den Nachweis mehrerer Referenzprojekte, die kumuliert den vorstehenden Funktionsumfang abdecken, erfolgen.
2) Auf Verlangen der Vergabestelle sind die Referenzen (mindestens mit Angabe des Auftraggebers, des Auftragnehmers, der vertraglichen Bindung, des Leistungsinhaltes/-umfangs, des Leistungszeitraums/der Projektzeit, des Projektstatus [laufend, abgeschlossen, erfolgreicher Wirkbetrieb]) zu benennen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Sicherheit bei der Verarbeitung, Speicherung und Übermittlung von klassifizierten Informationen

1) Mit dem Teilnahmeantrag vorzulegende Nachweise, Erklärungen und Dokumente:
- Eigenerklärung, dass das vorgesehene Softwareprodukt einen ordnungsgemäßen und sicheren Betrieb im Hinblick auf Datenorganisation, Datenstruktur und Verarbeitungsregeln sicherstellt.
2) Auf Verlangen der Vergabestelle ist hierzu die Bestätigung eines Wirtschaftsprüfers oder einer vergleichbaren Institution über die Prüfung und Freigabe des vorgesehenen Softwareprodukts in Bezug auf die geltenden Vorschriften der Rechnungslegung vorzulegen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Finanzierung

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

(1) Zur Absicherung der Erfüllung der Leistungen, von Gewährleistungsansprüchen, Schadensersatzansprüchen sowie von Erstattungsansprüchen aufgrund Überzahlungen hat der Auftragnehmer eine Bürgschaft in Höhe von 5 % der Brutto-Auftragssumme ohne den Systemservice zu leisten
(2) Der Auftragnehmer verpflichtet sich im Fall der Auftragsvergabe, zur Deckung etwaiger Ersatzansprüche für Personen-, Sach- und Vermögensschäden eine ausreichende Versicherung, mindestens jedoch mit einer Deckungssumme von 1,5 Millionen Euro abzuschließen und während der Vertragslaufzeit aufrecht zu erhalten.
(3) Der Auftragnehmer ist verpflichtet, die Bestimmungen des Thüringer Vergabegesetzes und die daraus resultierenden Anforderungen und Verpflichtungen einzuhalten.

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

---

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung