Verfahrensangaben

BG Klinikum Hamburg - Neubau Bergedorf - Allianzpartner 7 - BEWEGER | Logistik, Me...

VO: VgV Vergabeart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
03.11.2026
09.11.2026 12:00 Uhr

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

BG Klinikum Hamburg gGmbH
DE 118714007
Bergedorfer Straße 10
21033
Hamburg
Deutschland
DE600
alexander.ruppelt@bg-kliniken.de
030 330960200

Angaben zum Auftraggeber

Von einer Bundesbehörde kontrolliertes oder finanziertes öffentliches Unternehmen
Gesundheit

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister

Adresse

[phase eins]. Hossbach Lehmhaus Architekten BDA VBI
34/354/521 63
10555
Berlin
Deutschland
DE300
Weitere Auskünfte
BG Kliniken - Klinikverbund der gesetzlichen Unfallversicherung gGmbH
992-80317-72
Leipziger Platz 1
10117
Berlin
Deutschland
DE300
alexander.ruppelt@bg-kliniken.de
+49 30-330960200
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer des Bundes
991-02380-92
Bundeskanzlerplatz 2 -10
53113
Bonn
Deutschland
DEA22
vk@bundeskartellamt.de-mail.de
+49 2289499-0
+49 2289499-163

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71000000-8
71240000-2
71340000-3
71243000-3
71321000-4
71323000-8
71323200-0
71356300-1
72222200-9
72222300-0
72227000-2
72228000-9
72315000-6
33100000-1
38000000-5
39180000-7
71321000-4
71320000-7
71334000-8
71318000-0
71335000-5
71541000-2
71315210-4
42417000-2
42415310-4
42417100-3
33192000-2
51430000-5
39141000-2
51900000-1
42961000-0
48921000-0
48211000-0
48421000-5
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Gegenstand des Projektes ist der Neubau des Berufsgenossenschaftlichen Klinikums am Standort Hamburg-Bergedorf. Dieses soll auf seinem bestehenden Areal mit einer Größe von rund 25,3 ha grundlegend neu organisiert und zu einem zukunftsweisenden Klinikcampus mit rund 350 Betten entwickelt werden. Die Zielgrößen für den Neubau umfassen eine Bruttogrundfläche (BGF) von ca. 66.000 qm und eine Nutzungsfläche (NUF) von ca. 30.000 qm. Darüber hinaus ist im Rahmen des 2. Bauabschnitts eine Erweiterung des Reha-Angebots um ca. 11.000 qm vorgesehen. Zusätzlich sind Erweiterungsflächen von ca. 10.000 qm zu berücksichtigen. Damit ergibt sich eine Gesamtnutzungsfläche von ca. 51.000 qm.

Ziel der Planung ist die Schaffung eines modernen Gesundheitsstandorts, der ambulante und stationäre Versorgung in einem funktional und räumlich integrierten Neubau vereint und moderne Infrastrukturen sowie optimale Arbeitsbedingungen für eine hochspezialisierte medizinische Versorgung schafft. Im Mittelpunkt steht eine Spitzenmedizin mit Rehabilitationsauftrag aus einer Hand, die konsequent auf den langfristigen Behandlungserfolg ausgerichtet ist. Der Klinikcampus bildet das vielfältige medizinische Leistungsspektrum des Standorts ab. Er umfasst insbesondere die Bereiche Diagnostik und Therapie für die stationäre und ambulante Versorgung sowie weitere Funktions- und Nutzungsbereiche, unter anderem für Forschung und Lehre, Erschließung, Ver- und Entsorgung, sonstige Einrichtungen (u. a. MVZ und Versorgungstechnik) sowie die Freianlagen. Weiterführende Angaben zu den Flächenquantitäten sowie zum Raumprogramm und zu den funktionalen und räumlichen Affinitäten innerhalb des Raumprogramms (Betriebsorganisationsplanung) werden mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe zur Verfügung gestellt.
Die Planung soll eine wirtschaftliche, flexible und zukunftsfähige Krankenhausstruktur schaffen, die modernste medizinische Versorgung mit den Prinzipien der Healing Architecture verbindet.
Mit dem Neubau soll ein landschaftsbezogener Klinikcampus entstehen, der eine heilungsfördernde Umgebung für Patientinnen und Patienten sowie attraktive Arbeitsbedingungen für Mitarbeitende schafft.

Es wird ein Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb nach Vergabeverordnung (VgV) mit dem Ziel des Abschlusses eines Mehrparteienvertrags (MPV) in integrierter Projektabwicklung (IPA) durchgeführt, hier: Allianzpartner 7 - BEWEGER | Logistik, Medizintechnik, Fördertechnik, digitale Innovation und Integration.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Dieser Mehrparteienvertrag wird sich für den/die Beauftragte/n nach Abschluss dieses Verhandlungsverfahrens auf die Erbringung der nachfolgenden Leistungen beziehen:

- Krankenhausbetriebslogistik einschließlich Personen-, Material-, Versorgungs- und Entsorgungsströmen (projektspezifisches Leistungsbild, siehe 1.4.1 der Anlage 1.01_Vergabebroschüre)
- Medizin- und Labortechnik einschließlich medizintechnischer und ziviler Festeinbauten sowie loses medizinisches Inventar (gemäß § 53 Abs. 2 HOAI 2021, Anlagengruppe 7; DIN 276, KG 381, 382, 384, 473, 620)

sowie auf die folgenden Leistungen, bei denen die Namen/Büros der Fachingenieur/innen bzw. die Namen der Fachberatenden im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs nicht benannt werden müssen:

- Digitale Integration und Integrationsplanung (projektspezifisches Leistungsbild, siehe 1.4.1 der Anlage 1.01_Vergabebroschüre)
- Förder- und automatische Transportsysteme (gemäß § 53 Abs. 2 HOAI 2021, Anlagengruppe 6; DIN 276, KG 461, 463, 464, 465)
- Küchen- und Labortechnik (gemäß § 53 Abs. 2 HOAI 2021, Anlagengruppe 7; DIN 276, KG 471)
- Abfall- und Medienentsorgungsanlagen (gemäß § 53 Abs. 2 HOAI 2021, Anlagengruppe 7; DIN 276, KG 476)
- Gebäudeautomation (gemäß § 53 Abs. 2 HOAI 2021, Anlagengruppe 8)

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Laufzeit in Jahren
8
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Bergedorfer Straße 10
21033
Hamburg
Deutschland
DE600

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über prozentual gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Qualität
Kooperationskompetenz

Umsetzung Partnering Workshop

Gewichtung
30,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Konzepte

2.1 Projektteam und Personaleinsatz
2.2 Innovations- und Zukunftskonzept, z.B. für ganzheitliche Krankenhauslogistik und klinische Prozessflüsse
2.3 Integration von Nachunternehmern und Systemlieferanten

Gewichtung
30,00

Zuschlagskriterium

Preis
Honorarkomponenten

3.1 Gesamthonorar der Vorableistung inkl. NK und inkl. AGK und Gewinn
3.2 Gewichtete Summe der angebotenen Stundensätze
3.3 Reisekosten für Anreise zur Co-Location und Unterkunft
3.4 Allgemeine Geschäftskosten und Gewinn (Eigen- und Fremdleistungen)
3.5 Risikobeitrag

Gewichtung
40,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Stufenweise Beauftragung
Die Beauftragung erfolgt stufenweise in den nachfolgend dargestellten Stufen. Die weitere Beauftragung steht jeweils unter dem Vorbehalt einer gesonderten Freigabe durch die Auftraggeberin und ist insbesondere von den Ergebnissen der vorangegangenen Planungsphase, den Projektzielen sowie der Kosten- und Terminentwicklung abhängig.

Vorgesehen sind folgende Stufen:
Im Rahmen des IPA-Verfahrens für das Neubauvorhaben wird in Stufe 1.0 durch den Allianzpartner 7 als vorgezogene Teilleistung ein Betriebslogistikkonzept für das Klinikum erarbeitet.
In Stufe 1.1 erfolgt die Einarbeitung in die projektspezifischen Rahmenbedingungen sowie die Grundlagenermittlung und Vorentwurfsplanung einschließlich einer Kostenschätzung. Hierdurch werden die wesentlichen planerischen Grundlagen für die anschließende integrierte Bearbeitung geschaffen.
In Stufe 1.2 werden die planerischen Leistungen gemäß Leistungszuordnung und Projektprogramm erbracht und in einem Ausführungsprogramm konkretisiert. Auf dieser Grundlage erfolgt die Festlegung der Basiszielkosten (BZK). Die Ergebnisse der Stufe werden in einem Validierungsbericht zusammengeführt und bilden die Grundlage für die Entscheidung über die weitere Projektbearbeitung.
In Stufe 1.3 werden die planerischen Leistungen weitergeführt und vertieft. Unter Berücksichtigung der fortgeschriebenen Planung und der im Projekt gewonnenen Erkenntnisse werden die finalen Zielkosten (FZK) ermittelt.
Die Stufe 2.0 umfasst die Bauphase einschließlich der erforderlichen ausführungsbegleitenden Planungsleistungen.
Die Stufe 3.0 umfasst die Gewährleistungsphase.

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Angaben zum Verfahren

Es wird ein Verhandlungsverfahrens nach Vergabeverordnung (VgV) mit dem Ziel des Abschlusses eines Mehrparteienvertrags (MPV) in integrierter Projektabwicklung (IPA) durchgeführt, hier: Allianzpartner 7.

Die erforderlichen Angaben, Eigenerklärungen sowie Angaben zu den Referenzprojekten sind zunächst in einem Online Teilnahmeantrag unter www.phase1.de/ham-ap7 einzugeben.
https://projects.phase1.de/projects_ham_bewerbung.htm
Näheres hierzu siehe Anlage 1.02 "Anleitung Online Teilnahmeantrag".
Die zum Abschluss des Online Teilnahmeantrags generierte PDF-Datei ist anschließend unter www.dtvp.de zuzüglich der Referenzblätter hochzuladen.

Es sind zu den im Online Teilnahmeantrag angegebenen Referenzprojekten der Prozess- und Betriebslogistik sowie der Referenzprojekte der Planung der Medizin-/ nutzungsspezifische Technik jeweils ein Referenzblatt einzureichen (DIN A3, Querformat). Die Darstellungen auf diesen Referenzblättern müssen geeignet sein, die Erfüllung der Kriterien für die Mindestanforderungen an die Eignung zu erkennen und nachvollziehen zu können. Liegen zu einzelnen Kriterien für die Mindestanforderungen an die Eignung keine nachvollziehbaren Darstellungen vor, werden diese Unterkriterien als "nicht erfüllt" bewertet.

Es erfolgt eine Reduzierung der Bieter im Rahmen des Verhandlungsverfahrens.

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Zulässig
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


Vergabeportal des DTVP; Kommunikationstool des jeweiligen Projektraums.
Bietende / Bewerbende werden mittels E-Mail-Nachricht unterrichtet, dass eine Nachricht hinterlegt wurde.

https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YHHM214

Einlegung von Rechtsbehelfen

Möchte ein Unternehmen einen Verstoß gegen Vergabevorschriften geltend machen, so hat es diese innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen ab Kenntnis gegenüber der Auftraggeberin zu rügen. Der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt.

Verstöße gegen Vergabevorschriften, die auf Grund der Bekanntmachung oder erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe der Auftraggeberin gegenüber gerügt werden.

Teilt die Auftraggeberin dem Unternehmen mit, dass sie der Rüge nicht abhelfen werde, so kann das Unternehmen innerhalb einer Frist von 15 Kalendertagen nach Eingang dieser Mitteilung einen schriftlichen Antrag auf Nachprüfung bei der zuständigen Vergabekammer stellen (§ 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)).

Die genannten Fristen gelten nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB. § 134 Abs. 1 S. 2 bleibt unberührt.

Weitere Angaben

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Nebenangebote

Nicht zulässig

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.

Der Auftraggeber wird nach Ausübung seines pflichtgemäßen Ermessens über die Nachforderung von Unterlagen entscheiden. Kommunikation über das Vergabeportal der DTVP; Kommunikationstool des jeweiligen Projektraums. Bewerbende werden mittels E-Mail-Nachricht unterrichtet, dass eine Nachricht hinterlegt wurde. Nachforderung erfolgt nach § 56 VgV.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

1. Erklärung, dass das Unternehmen des Bewerbers nicht zu den in Artikel 5 k) Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 23 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 über restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands, die die Lage in der Ukraine destabilisieren, genannten Personen oder Unternehmen gehört, die einen Bezug zu Russland im Sinne der Vorschrift aufweisen sowie Erklärung, dass die am Auftrag als Unterauftragnehmer, Lieferanten oder Unternehmen, deren Kapazitäten im Zusammenhang mit der Erbringung des Eignungsnachweises in Anspruch genommen werden, beteiligten Unternehmen, auf die mehr als 10 % des Auftragswerts entfällt, ebenfalls nicht zu dem in der Vorschrift genannten Personenkreis mit einem Bezug zu Russland im Sinne der Vorschrift gehören.

2. Erklärung, dass das Unternehmen des Bewerbers nicht wegen eines Verstoßes nach § 23 AEntG und nach § 21 MiLoG mit einer Geldbuße von wenigstens EUR 2.500 oder wegen eines Verstoßes gemäß § 22 LkSG mit einer Geldbuße von wenigstens einhundertfünfundsiebzigtausend Euro belegt worden ist und keine aktueller Verstoß und kein anstehender Bußgeldbescheid gegen das Unternehmen des Bewerbers beziehungsweise die verantwortlich handelnde(n) Person(en) nach § 98c Abs. 1 AufenthG oder nach § 21 SchwArbG bekannt ist (Eigenerklärung im Formblatt "Eigenerklärung zur Eignung" erforderlich).

Zwingender Ausschlussgrund (§ 123 Abs. 1 Nr. 1 GWB).

Zwingender Ausschlussgrund (§ 123 Abs. 1 Nr. 1 GWB).

Zwingender Ausschlussgrund (§ 123 Abs. 1 Nr. 2 und 3 GWB).

Zwingender Ausschlussgrund (§ 123 Abs. 1 Nr. 4 und 5 GWB).

Zwingender Ausschlussgrund (§ 123 Abs. 1 Nr. 6, 7, 8 und 9 GWB).

Zwingender Ausschlussgrund (§ 123 Abs. 1 Nr. 10 GWB).

Zwingender Ausschlussgrund (§ 123 Abs. 4 GWB).

Zwingender Ausschlussgrund (§ 123 Abs. 4 GWB).

Fakultativer Ausschlussgrund (§ 124 Abs. 1 Nr. 1 GWB)

Fakultativer Ausschlussgrund (§ 124 Abs. 1 Nr. 1 GWB)

Fakultativer Ausschlussgrund (§ 124 Abs. 1 Nr. 1 GWB)

Fakultativer Ausschlussgrund (§ 124 Abs. 1 Nr. 2 GWB)

Fakultativer Ausschlussgrund (§ 124 Abs. 1 Nr. 2 GWB)

Fakultativer Ausschlussgrund (§ 124 Abs. 1 Nr. 2 GWB)

Fakultativer Ausschlussgrund (§ 124 Abs. 1 Nr. 2 GWB)

Fakultativer Ausschlussgrund (§ 124 Abs. 1 Nr. 3 GWB)

Fakultativer Ausschlussgrund (§ 124 Abs. 1 Nr. 4 GWB)

Fakultativer Ausschlussgrund (§ 124 Abs. 1 Nr. 5 GWB)

Fakultativer Ausschlussgrund (§ 124 Abs. 1 Nr. 6 GWB)

Fakultativer Ausschlussgrund (§ 124 Abs. 1 Nr. 7 GWB)

Fakultativer Ausschlussgrund (§ 124 Abs. 1 Nr. 8 und 9 GWB)

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

3
Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Ort der Angabe der Eignungskriterien

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Mindestanforderung:

M1) Referenzprojekte Prozess- und Betriebslogistik

Zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit weist der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft mindestens zwei Referenzprojekte nach, bei denen betriebliche Prozesse mit technischen, logistischen, automatisierten oder digitalen Systemen in wesentlichem Umfang zusammengeführt und koordiniert wurden. Für den Nachweis der Komplexität müssen die Referenzprojekte folgende Anforderung erfüllen:
- Vernetzung (Verknüpfung betrieblicher Prozesse mit logistischen, automatisierten oder technischen Systemen) vom mindestens drei automatisiert agierenden und untereinander kommunizierenden Systemen.
Bei Industrie-, Produktions-, Logistik-, Infrastruktur- oder vergleichbaren Projekten, für die eine Betrachtung nach NUF nicht sachgerecht oder nicht üblich ist, kann die Vergleichbarkeit insbesondere über Gesamtinvestitionsvolumen (s. u.) nachgewiesen werden.
Die Referenzprojekte müssen mindestens eines der folgenden Größenmerkmale erfüllen:
- Gesamtinvestitionsvolumen (KG 300, 400 und 600) des Referenzvorhabens von mindestens 100 Mio. Euro netto oder
- Nutzungsfläche von mindestens 10.000 qm NUF
Maßgeblich für die Verwendbarkeit eines Projekts als Referenzprojekt zur Erfüllung der Mindestanforderungen ist somit nicht die Nutzungsart des Referenzprojekts, sondern neben den o. g. Größenmerkmalen, die Komplexität der betrieblichen, technischen und organisatorischen Schnittstellen sowie deren integrative Bearbeitung. Eine Referenz aus dem Krankenhaus- oder Gesundheitswesen ist nicht erforderlich.

M3) Referenzprojekte Medizin-/ nutzungsspezifischer Technik

Zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit weist der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft mindestens zwei Referenzprojekte nach, bei denen die Leistungen Planung und Integration medizinischer und laborbezogener technischer Systeme sowie Steuerung von Prozessen zur Beschaffung der genannten technischen Systeme Projektinhalt waren und vom Bewerber bzw. der Bewerbergemeinschaft erbracht wurden.
Für den Nachweis der Komplexität muss mindestens eines der Referenzprojekte folgende Anforderung erfüllen:
- Honorarzone III nach HAOI
Die Referenzprojekte müssen außerdem mindestens eines der folgenden Größenmerkmale erfüllen:
- Gesamtinvestitionsvolumen (KG 300, 400 und 600) des Referenzvorhabens von mindestens 100 Mio. Euro netto oder
- Nutzungsfläche von mindestens 10.000 qm NUF

Zur Bewertung der Mindestanforderungen an die Eignung ist je Referenzprojekt ein Referenzblatt (DIN A3, Querformat) vorzulegen. Die Darstellungen auf diesen Referenzblättern müssen geeignet sein, die Erfüllung der Kriterien für die Mindestanforderungen an die Eignung zu erkennen und nachvollziehen zu können. Liegen zu einzelnen Kriterien für die Mindestanforderungen an die Eignung keine nachvollziehbaren Darstellungen vor, werden diese Unterkriterien als "nicht erfüllt" bewertet.
Es sind zu den im Online Teilnahmeantrag angegebenen Referenzprojekten der Prozess- und Betriebslogistik sowie der Referenzprojekte der Planung der Medizin-/ nutzungsspezifische Technik jeweils ein Referenzblatt einzureichen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Durchschnittliche jährliche Belegschaft

Mindestanforderung:

Weiteres Personal Prozess- und Betriebslogistik:
- Es müssen für die zurückliegenden drei abgeschlossenen Jahre mindestens 8 angestellte technische Mitarbeitende mit einschlägigem akademischem Abschluss und einer Berufserfahrung von mindestens 2 Jahren nach Abschluss nachgewiesen werden können.
- Es müssen weiterhin für die zurückliegenden drei abgeschlossenen Jahre mindestens 2 angestellte technische Mitarbeitende mit einschlägigem akademischem Abschluss und einer Berufserfahrung von mindestens 5 Jahren nach Abschluss nachgewiesen werden können.
- Es müssen weiterhin für die zurückliegenden drei abgeschlossenen Jahre mindestens 4 angestellte kaufmännische Mitarbeitende mit einschlägiger Berufserfahrung von mindestens 2 Jahren nachgewiesen werden können.
- Es müssen weiterhin für die zurückliegenden drei abgeschlossenen Jahre mindestens 2 angestellte kaufmännische Mitarbeitende mit einschlägiger Berufserfahrung von mindestens 5 Jahren nachgewiesen werden können.
Als einschlägige Berufserfahrung gilt in diesem Zusammenhang eine kaufmännische Tätigkeit im Einkauf von Bauleistungen oder im Einkauf von technischen Gegenständen und Dienstleistungen im Bereich Bau, Logistik oder industrielle Fertigung.
Eine Anforderung eines Mindestjahresumsatzes im Mittel zurückliegender Geschäftsjahre besteht nicht.

Weiteres Personal Medizin-/nutzungsspezifische Technik
- Es müssen für die zurückliegenden drei abgeschlossenen Jahre mindestens 10 angestellte technische Mitarbeitende mit einschlägigem akademischem Abschluss und einer Berufserfahrung von mindestens 2 Jahren nach Abschluss nachgewiesen werden können.
- Es müssen weiterhin für die zurückliegenden drei abgeschlossenen Jahre mindestens 2 angestellte technische Mitarbeitende mit einschlägigem akademischem Abschluss und einer Berufserfahrung von mindestens 5 Jahren nach Abschluss nachgewiesen werden können.
- Es müssen weiterhin für die zurückliegenden drei abgeschlossenen Jahre mindestens 4 angestellte kaufmännische Mitarbeitende mit einschlägiger Berufserfahrung von mindestens 2 Jahren nachgewiesen werden können.
- Es müssen weiterhin für die zurückliegenden drei abgeschlossenen Jahre mindestens 2 angestellte kaufmännische Mitarbeitende mit einschlägiger Berufserfahrung von mindestens 5 Jahren nachgewiesen werden können.
Als einschlägige Berufserfahrung gilt in diesem Zusammenhang eine kaufmännische Tätigkeit im Einkauf von technischen Gegenständen und Dienstleistungen im Bereich medizinischer und laborbezogener technischer Systeme.
Eine Anforderung eines Mindestjahresumsatzes im Mittel zurückliegender Geschäftsjahre besteht nicht.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Techniker oder technische Stellen zur Durchführung der Arbeiten

Mindestanforderung:
Eigenerklärung zur u.g. Qualifikation des vorgesehenen Schlüsselpersonals
Im Zuge der Auswertung der Erstangebote wird eine abschließende Eignungsprüfung hinsichtlich der Erfüllung der Mindestanforderungen an das vorgesehene Schlüsselpersonal durchgeführt. Es sind während der gesamten Laufzeit des Projekts folgende Schlüsselpositionen ("Rollen") durch Schlüsselpersonal zu besetzen:

- Mitglied Senior Management Team
- Stellv. Mitglied Senior Management Team
- Mitglied Projekt Management Team
- Stellv. Projekt Management Team
- Koordinator/in Projektmanagement
- Stellv. Koordinator/in Projektmanagement

- Schlüsselperson Prozess- und Betriebslogistik (M2)
- Stellv. Schlüsselperson Prozess- und Betriebslogistik
- Schlüsselperson Medizin-/nutzungsspezifische Technik (M4)
- Stellv. Schlüsselperson Medizin-/nutzungsspezifische Technik
- Schlüsselperson Fachübergreifende Gesamtintegration AP7 (u. a. Digitale Integration und Integrationsplanung)
- Stellv. Schlüsselperson Fachübergreifende Gesamtintegration AP7 (u. a. Digitale Integration und Integrationsplanung)

Folgende Anforderungen sind durch das Schlüsselpersonal zu erfüllen:
Jede benannte Schlüsselperson (sowie im Falle des Mitglieds Senior Management Team auch die Stellvertretung) muss über mindestens zehn Jahre einschlägige Berufserfahrung nach
Hochschulabschluss verfügen. Alle übrigen stellvertretenden Personen müssen über mindestens fünf Jahre einschlägige Berufserfahrung verfügen.
Das Schlüsselpersonal aus dem Senior Management Team muss handlungsbevollmächtigt sein.
Für jede benannte Personen (mit Ausnahme der Mitglieder im Senior Management Team) ist eine Referenz vorzulegen, aus der hervorgeht, dass diese Person in einer vergleichbaren Funktion innerhalb eines vergleichbaren Referenzprojekts tätig war. Es muss sich dabei nicht um ein IPA-Projekt handeln. Das Referenzprojekt muss innerhalb der letzten zehn Jahre vor Ablauf der Teilnahmefrist abgeschlossen worden sein.

M2) Schlüsselperson Prozess- und Betriebslogistik
Zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit benennt der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft eine Schlüsselperson mit mindestens acht Jahren Berufserfahrung nach erreichtem einschlägigem akademischem Abschluss, davon mindestens fünf Jahren einschlägiger Berufserfahrung im Bereich Prozess-, Betriebs- oder interne Logistik sowie verantwortlicher Mitwirkung an mindestens einem komplexen Referenzprojekt. Als komplexes Referenzprojekt gilt in diesem Zusammenhang ein Projekt, das folgende Anforderung erfüllt:
- Vernetzung (Verknüpfung betrieblicher Prozesse mit logistischen, automatisierten oder technischen Systemen) vom mindestens drei automatisiert agierenden und untereinander kommunizierenden Systemen.
Die verantwortliche Mitwirkung muss eine fachlich prägende Funktion, beispielsweise als Projektleitung, Teilprojektleitung, fachliche Leitung oder in vergleichbarer Verantwortung, umfasst haben und nachvollziehbar nachgewiesen werden können. Es muss sich nicht um eine Referenz aus dem Krankenhaus- oder Gesundheitswesen handeln.

M4) Schlüsselperson Medizin-/nutzungsspezifische Technik
Zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit benennt der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft eine Schlüsselperson mit mindestens acht Jahren Berufserfahrung nach erreichtem einschlägigem akademischem Abschluss, davon mindestens fünf Jahren einschlägiger Berufserfahrung in der Planung und Integration medizinischer und laborbezogener technischer Systeme sowie verantwortlicher Mitwirkung an mindestens einem Referenzprojekt, das eine der o. g. genannten Anforderungen erfüllt.
Die verantwortliche Mitwirkung muss eine fachlich prägende Funktion, beispielsweise als Projektleitung, Teilprojektleitung, fachliche Leitung oder in vergleichbarer Verantwortung, umfasst haben und nachvollziehbar nachgewiesen werden können. Es muss sich dabei um eine Referenz aus dem Krankenhaus- oder Gesundheitswesen handeln.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Finanzierung

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Bieter haben mit dem Angebot Art und Umfang von Leistungen anzugeben, die sie an geeignete Nachunternehmer übertragen wollen. Die Eignung der Nachunternehmer ist entsprechend den ihnen übertragenen Leistungen durch geeignete Erklärungen und Belege (Eigenerklärung zur Eignung, PQ-Register, u.a.) nachzuweisen.

Es sind während der gesamten Laufzeit des Projekts folgende Schlüsselpositionen ("Rollen") durch Schlüsselpersonal zu besetzen:
- Mitglied Senior Management Team
- Stellv. Mitglied Senior Management Team
- Mitglied Projekt Management Team
- Stellv. Projekt Management Team
- Koordinator/in Projektmanagement
- Stellv. Koordinator/in Projektmanagement
- Schlüsselperson Prozess- und Betriebslogistik (M2)
- Stellv. Schlüsselperson Prozess- und Betriebslogistik
- Schlüsselperson Medizin-/nutzungsspezifische Technik (M4)
- Stellv. Schlüsselperson Medizin-/nutzungsspezifische Technik
- Schlüsselperson Fachübergreifende Gesamtintegration AP7, u.a. Digitale Integration u.Integrationsplanung

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Erforderlich für das Angebot

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung