Verfahrensangaben

Plangebiet "Westlich Metzer Straße" Teilnehmerwettbewerb

VO: VgV Vergabeart: Wettbewerblicher Dialog mit Teilnahmewettbewerb Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
19.11.2026
26.11.2026 12:00 Uhr

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Landeshauptstadt Saarbrücken (LHS)
DE138116928
Bahnhofsstraße 31
66111
Saarbrücken
Deutschland
DEC01
GIU Gesellschaft für Innovation und Unternehmensförderung mbH & Co. Flächenmanagement Saarbrücken KG
ausschreibung@giu.de
06818575102

Angaben zum Auftraggeber

Anstalten des öffentlichen Rechts auf Kommunalebene
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitales und Energie-Vergabekammer des Saarlandes
10000000-00108010000001-47
Franz-Josef-Röder-Straße 17
66119
Saarbrücken
Deutschland
DEC01
vergabekammern@wirtschaft.saarland.de
+49 681501-4994

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71000000-8
71410000-5
71400000-2
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Die Landeshauptstadt Saarbrücken beabsichtigt in verkehrsgünstiger, grenznaher Lage zu Frankreich ein neues, integriertes, lebenswertes Stadtquartier (23,5 ha Größe) zu entwickeln, das eine städtebauliche Ergänzung insbesondere mit Wohnen und Gewerbe, ergänzt durch Dienstleistung, Nahversorgung und adäquate Freiraumstrukturen zu der angrenzenden Großwohnsiedlung "Folsterhöhe" aus den 1960er Jahren darstellt.

Ziel des interaktiven, lösungsorientierten wettbewerblichen Dialogs ist es daher, für diese einerseits verkehrsoptimale, potenzielle Wohn- und Gewerbefläche mit andererseits vorhandenen schützenswerten Nutzungen und freiräumlichen Strukturen der Stadtrandlage, aber auch städtebaulichen Missständen ein unter sozialen, ökologischen aber auch wirtschaftlichen Aspekten betreffendes, städtebauliches Konzept als Grundlage für die weiteren Planungsschritte zu entwickeln.

Das Verfahren zur Erarbeitung einer städtebaulichen und freiraumplanerischen Lösung wird als Wettbewerblicher Dialog nach § 18 Abs. 6 VgV in voraussichtlich zwei Dialogrunden (voraussichtlich 4 Dialogsitzungen) durchgeführt. Die Auftraggeberin behält sich ferner vor, den Dialog in weiteren aufeinander folgenden Phasen zu führen.
Dem Wettbewerblichen Dialog ist ein EU-weiter, offener Teilnahmewettbewerb mit Eignungs- und Referenzprüfung vorgeschaltet.

In der Dialogphase sollen die Teilnehmer unter Berücksichtigung der Aufgabenbeschreibung (Teil B der Vergabeunterlagen) Lösungsvorschläge für ein städtebauliches Konzept eines neuen Quartiers für Wohnen und Gewerbe erarbeiten, die von einem Beratungsgremium aus Sach- und Fachberatern aus den Bereichen Städtebau, Landschaftsarchitektur, Verkehrsplanung und Architektur, bewertet werden. Die Arbeitsgemeinschaft hat dieses als bevollmächtigte Vertretung zu benennen. Das Stadtplanungsbüro ist die alleinige Kontaktstelle im Rahmen des Verfahrens. Landschaftsarchitekten, Architekten und Verkehrsplaner können Partner / Nachunternehmer sein.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Für das neue Quartier wird ein zeitgemäßer Städtebau sowie eine sinnvolle Vernetzung mit dem Bestand erwartet. Hierbei soll sowohl der umgebende Landschaftsraum und damit die bewegte Topographie als auch der Bestand der Hochhaussiedlung Folsterhöhe Berücksichtigung finden. Gerade der Übergang zu diesem Siedlungsbereich soll städtebaulich angemessen gestaltet werden. Gleichzeitig soll ein neues, eigenständiges Image für das Quartier entwickelt werden. Die Entwicklung des Quartiers ist ein wichtiger Beitrag zum Leitziel "Saarbrücken wächst als lebenswerte Großstadt". Mit zusätzlichem und vielfältigem Wohnraum, neuen Arbeitsplätzen, sozialer Infrastruktur und qualitätsvollen öffentlichen Räumen soll das Gebiet sowohl das qualitative Einwohnerwachstum als auch die Lebensqualität in der Gesamtstadt stärken.
Das Plangebiet ist nicht als bloße Erweiterung der Folsterhöhe oder als Ergänzung des Industriegebiets Süd zu verstehen. Vielmehr soll ein eigenständiges, in sich funktionsfähiges und identitätsstiftendes Stadtquartier mit hoher Wohn-, Arbeits- und Aufenthaltsqualität entstehen. Zugleich soll sich das Quartier räumlich und sozial zu den umliegenden Wohngebieten öffnen und ein gutes Zusammenleben zwischen den Menschen im neuen Quartier und den bestehenden Nachbarschaften fördern. Gemeinsame Einrichtungen und Orte - insbesondere die Schule, der Sportplatz, weitere soziale Infrastruktur sowie attraktive öffentliche Räume und Wege - sollen Begegnung ermöglichen und verbindende Funktionen übernehmen.
Das Plangebiet ist dabei in einem größeren stadträumlichen Beziehungsgefüge mit der Folsterhöhe, dem Wohngebiet Franzenbrunnen, dem Tiroler Viertel, der bestehenden Wohnbebauung im Deutschmühlental, dem Deutsch-Französischen Garten und dem nahegelegenen französischen Grenzraum zu entwickeln. Der Entwurf soll diese unterschiedlichen Siedlungs-, Landschafts-, Freiraum- und Verkehrsbezüge aufgreifen, ohne die eigenständige Identität des neuen Quartiers aufzugeben. Zugleich soll das Quartier einen markanten und identitätsstiftenden südlichen Stadteingang zum Zentrum der Eurometropole ausbilden.
Neben ökologischen und ökonomischen Vorteilen flächensparender, verdichteter Bebauung, soll eine städtebauliche Inselwirkung des neuen Quartiers vermieden werden.
Städtebauliche Gestaltungskraft, angemessene und zeitgemäße Maßstäblichkeit, gute Vernetzung und Alltagstauglichkeit tragen wesentlich zur zukünftigen Imagebildung des neuen Quartiers als neues Wohnquartier in der Eurometropole Saarbrücken bei. Hierfür ist für den Entwurf eine Imagebildung bzw. Namensfindung erforderlich, die sowohl die direkte Nähe von Gewerbe- und Wohngebiet, die profitable Grenznähe zu Frankreich sowie die unmittelbar anschließenden, attraktiven, teilweise bestehenden Freiräume berücksichtigen.

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Unbekannt
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Metzer Straße
66117
Saarbrücken
Deutschland
DEC01

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über nach Punkten gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Qualität

Die Gesamtbewertung der eingereichten Arbeiten erfolgt anhand folgender Zuschlagskriterien:
- Beurteilung des Lösungsvorschlags (80 %) gemäß der in Pkt. 11.4 beschriebenen Beurteilungskriterien

Gewichtung
80,00

Zuschlagskriterium

Preis

Die Gesamtbewertung der eingereichten Arbeiten erfolgt anhand folgender Zuschlagskriterien:

- Honorarangebot (20 %)

Gewichtung
20,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Wettbewerblicher Dialog

Angaben zum Verfahren

Das Vergabeverfahren erfolgt auf Basis der Grundsätze der Verordnung über die Vergabe öffentlicher Aufträge (VgV) in der aktuellen Fassung.
Nach § 18 VgV erfolgt aufgrund der vorliegenden anrechenbaren Kosten i.V.m. dem zu prognostizierenden Honorar (vgl. § 3 VgV) oberhalb der nach § 106 GWB vorgegebenen Schwellenwerte für freiberufliche Leistungen eine europaweite Vergabe.

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Zulässig
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


Die Bieterkommunikation erfolgt ausschließlich über die Internetseite des Vergabeportals!

Bewerber- bzw. Bieterfragen sind ausschließlich über das Vergabeportal einzureichen. Sie müssen spätestens sechs Kalendertage vor Bewerbungsschluss (19.11.2026) eingegangen sein. Spätere Bewerber- bzw. Bieterfragen können nicht berücksichtigt werden.

https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YECMP92

Einlegung von Rechtsbehelfen

Öffentliche Aufträge, die gemäß den Vergabevorschriften der EU vergeben werden müssen, unterliegen einem Rechtsschutzverfahren. Für die öffentlichen Auftraggeber der Landeshauptstadt Saarbrücken wird dieses Verfahren vor der Vergabekammer des Saarlandes geführt.

Vergabekammern des Saarlandes
Geschäftsstelle EGVP beim Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitales und Energie
Franz-Josef-Röder-Straße 17
66119 Saarbrücken
Telefon (0681) 501-4994
Telefax (0681) 501-3506
vergabekammern@wirtschaft.saarland.de

Die Vergabekammern leiten ein Nachprüfungsverfahren nur auf schriftlichen Antrag ein. Antragsbefugt zur Stellung eines Nachprüfungsverfahrens ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem hier ausgeschriebenen Auftrag hat und eine Verletzung in seinen rechten nach §97 Abs. 6 GWB durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
Der Antrag ist unzulässig, soweit

1. der Antragstellende den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggebenden nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach §134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggebenden gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegen-über dem Auftraggebenden gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Nebenangebote

Nicht zulässig

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist teilweise ausgeschlossen.

Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Voraussetzungen erfüllen.
-Natürliche Personen erfüllen diese Voraussetzungen, wenn sie spätestens bei Ablauf der Frist für den Eingang d. Teilnahmeanträge nach d. Rechtsvorschriften ihres Herkunftsstaates zur Führung d. Berufsbezeichnung Stadtplaner, Landschaftsarchitekt, Verkehrsplaner oder Architekt berechtigt sind. Ist die Führung dieser Berufsbezeichnung im Herkunftsstaat gesetzlich nicht geregelt, gelten die fachlichen Anforderungen als erfüllt, sofern d. Bewerber über ein Diplom, Prüfungszeugnis od. einen sonstigen Befähigungsnachweis (in deutscher Sprache beglaubigt) verfügt, dessen Anerkennung gemäß Richtlinie 2005/36/EG ("Berufsanerkennungsrichtlinie") gewährleistet ist.
-Juristische Personen sind teilnahmeberechtigt, wenn zu ihrem satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die d. Aufgabe entsprechen und wenn d. bevollmächtigte Vertreter sowie d. Verfasser der Lösungsvorschläge die genannten Anforderungen an natürliche Personen erfüllen.
-Bei Arbeits- bzw. Bietergemeinschaften muss jedes Mitglied die Teilnahmevoraussetzungen erfüllen.
-Mitglieder einer Arbeitsgemeinschaft sowie deren Mitarbeiter, die an d. Ausarbeitung eines Lösungsvorschlags beteiligt waren, dürfen ausschließlich in d. Konstellation teilnehmen, in der sie im Teilnahmewettbewerb einen Teilnahmeantrag gestellt haben und zur Teilnahme am Wettbewerblichen Dialog aufgefordert wurden..
-Die Mitwirkung eines Unternehmens für mehr als einen Bewerber ist nicht ausgeschlossen. Jeder Bewerber hat jedoch bereits mit d. Teilnahmeantrag sämtl. Unternehmen + Personen zu benennen, die an d. Entwicklung seines Lösungsvorschlags in d. Fachbereichen mitwirken sollen.
-Wird ein Unternehmen od. eine Person für mehr als einen Bewerber tätig, hat jeder betroffene Bewerber mit d. Teilnahmeantrag und auf Verlangen d. Auftraggeberin eine Erklärung vorzulegen, aus der Art, Umfang und Zeitpunkt d. jeweiligen Mitwirkung hervorgehen. Ferner ist durch eine nachvollziehbare Darstellung organisatorischer, personeller und technischer Maßnahmen sicherzustellen, dass weder Lösungsvorschläge noch deren wesentliche fachliche, wirtschaftliche od. konzeptionelle Grundlagen eines Dialogteilnehmers anderen Dialogteilnehmern od. den für diese tätigen Personen zugänglich werden.
Die Auftraggeberin kann die betroffenen Bewerber od. Teilnehmer zur Aufklärung u. Vorlage weiterer Nachweise auffordern.
Die Bieter müssen Ihren Pflichten zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen nachkommen und die tariflichen Bestimmungen eingehalten haben. Weiterhin darf zum Zeitpunkt d. Eingangs d. Teilnahmeantrages kein Insolvenzverfahren anhängig sein. Die Verwendung der Bewerbungsunterlagen (Formblätter) ist hinsichtlich d. Vergleichbarkeit d. Bewerbungen zwingend erforderlich, insbesondere sind d. Formblätter vollständig auszufüllen, zu unterschreiben und die darin geforderten Anlagen abzugeben, ansonsten folgt Verfahrensausschluss.

Zum Nachweis, dass diese Mindestanforderungen erfüllt sind, sind von den Teilnehmern folgende Erklärungen, Dokumente und Nachweise vorzulegen sowie formale Kriterien zu erfüllen:
- Fristgerechte +vollständiger Eingang des Teilnahmeantrags
- Bewerbererklärung mit allgemeinen Angaben zum Bewerber sowie ggfs. den Bewerber-/ Arbeitsgemeinschaften. Die Teammitglieder sind namentlich (Büros und Qualifikation) zu benennen.
- Verbindliche Erklärung d. Bewerber, Bewerber- + Arbeitsgemeinschaft über den bevollmächtigten Vertreter sowie ggfs. die gesamtschuldnerische Haftung gegenüber d. Auftraggeberin im Außenverhältnis. Diese ist zu erbringen für d. Arbeits- und Bewerbergemeinschaft und zu unterzeichnen von allen Mitgliedern d. Arbeits- und Bewerbergemeinschaft.
- Eigenerklärung, dass die Mitglieder der Bewerber- und Arbeitsgemeinschaft nur eine Bewerbung einreichen, jeweils von allen Mitgliedern d. Bewerbergemeinschaft.
- Eigenerklärung, dass keine Personen im Zuständigkeitsbereich d. Bewerbers oder d. Bewerber- und Arbeitsgemeinschaft tätig sind, die zum Ausschluss von Personen nach § 6 VgV führen (jeweils von allen Mitgliedern d. Bewerber- und Arbeitsgemeinschaft.)
- Eigenerklärung gemäß Formblatt "Bewerbererklärung", keine Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB .
- Verpflichtungserklärung zur Tariftreue und zu fairen Löhnen, von jedem Bewerber bzw. Teilnehmer der Arbeitsgemeinschaft (s. Formblatt)
- Eignungserklärung EU-Sanktionen Russland, von jedem Bewerber bzw. Teilnehmer d. Arbeitsgemeinschaft unterzeichnet (s. Formblatt)
- Formblätter (1-5) zu d. Referenzen, vollständig ausgefüllt und unterzeichnet vom Bewerber bzw. zuständigen Bewerber- oder Arbeitsgemeinschaftsmitglied.
- Nachweis der geforderten beruflichen Qualifikation/ Kammermitgliedschaft (z.B. Eintrag in d. Architektenliste od. entsprechende Bescheinigung d. zuständigen Kammer bzw. Nachweis zur Führung d. Berufsbezeichnung Stadtplaner, Freianlagenplaner, Landschaftsarchitekt, Verkehrsplaner oder Architekt)
- Formblatt "Vertraulichkeitserklärung"

Der Nachweis d. fachlichen Eignung und Kompetenz sowie d. technischen Leistungsfähigkeit erfolgt durch Referenzen, die von d. Bewerbern anhand von Formblättern und ergänzenden Beschreibungen einzutragen und darzustellen sind. Die Bewerber haben je zwei Referenzen einzureichen, die d. beschriebenen Mindestanforderungen erfüllen, fehlen diese, ist dies ein Ausschlusskriterium.

Darüber hinaus müssen weitere Referenzen eingereicht werden, die im Rahmen d. Wertung und Eignung Berücksichtigung finden. Referenzprojekte können bezüglich der Kriterien mehrfach verwendet werden.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

3
5
Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Ort der Angabe der Eignungskriterien

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Arbeiten

Referenz 3 - Erfolge in stadtplanerischem oder architektonischem Wettbewerb/ Verfahren

Nachweis eines Erfolgs (Preis, Anerkennung) in einem vergleichbaren stadtplanerischen oder architektonischen Wettbewerb oder Verfahren. Die Nachweise sind durch das federführende Mitglied des Projektteams bzw. die Teamleitung zu erbringen.
Die Projektbeschreibung gemäß Formblatt 9 muss folgende Angaben enthalten:

Name und Titel des Wettbewerbs/Verfahrens
- Leistungsort und Auftraggeber (Institution)
- erzielter Preis oder Ankauf
- Datum der Preisgerichtssitzung/Sitzung des Beratungsgremiums
- kurze Beschreibung, die die Vergleichbarkeit zur Aufgabe des wettbewerblichen Dialogs darlegt
- Größe des geplanten Quartiers/Fläche (Gebietsfläche, Anzahl Wohneinheiten, Angaben zu Komplexität und Interdisziplinarität)
- Übersichtsplan

Die Beschreibung darf maximal 2 DIN-A4-Seiten (Schriftart Arial, Schriftgröße 11, Zeilenabstand einfach, Seitenränder oben, links und rechts jeweils 2,5 cm, unten 2 cm) umfassen. Es ist maximal eine Referenz einzureichen. Zusätzliches Material wie Fotos oder Broschüren sind nicht erforderlich und wird bei der Bewertung nicht berücksichtigt.

5 mögliche Punkte von 15 Punkten

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
5,00

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Arbeiten

Referenz 4 - Nachweis eines bereits realisierten (urbanen) Freiraums mit besonderem Fokus auf die Multifunktionalität von Flächen
Nachweis der Planung und baulichen Umsetzung eines (urbanen) multifunktionalen Freiraums mit hoher Nutzungs- und Gestaltqualität, u.a. mit Flächen für Freizeit, Erholung, Kontemplation und Bewegung wie auch für Naturerfahrung, Ökologie und Biodiversität, blau-grüne Infrastruktur, Klimaanpassung, Vernetzung, Ausgleich, etc. mit Baukosten von mind. 300.000,00 EUR netto.
Die Projektbeschreibung gemäß Formblatt 10 muss folgende Angaben enthalten:

Bezeichnung des Projektes
-Ort und Größenordnung (Flächenangaben)
-Darlegung Multifunktionalität
-Übersichtsplan
-Leistungsphasen
-Leistungserbringer beim Bewerber
-Auftraggeber mit Kontaktperson

Die Beschreibung darf maximal 2 DIN-A4-Seiten (Schriftart Arial, Schriftgröße 11, Zeilenabstand einfach, Seitenränder oben, links und rechts jeweils 2,5 cm, unten 2 cm) umfassen. Es ist maximal eine Referenz einzureichen. Zusätzliches Material wie Fotos oder Broschüren sind nicht erforderlich und wird bei der Bewertung nicht berücksichtigt.

5 mögliche Punkte von 15 Punkten

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
5,00

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Arbeiten

Referenz 5 - Nachweis städtebaulicher Konfliktlösungen
Nachweis der Planung eines Projektes für Wohnnutzung, das sich in einer Umgebung mit besonders konfliktreichen Nutzungen befindet (z.B. Gewerbe, Industrie, überregionale Verkehrsanbindungen, etc.) und die damit zusammenhängenden Lösungsvorschläge zur Konfliktminimierung.
Die Projektbeschreibung gemäß Formblatt 11 muss folgende Angaben enthalten:

- Bezeichnung des Projektes
- Ort und Größenordnung
- Art der Nutzungskonflikte
- Übersichtsplan
- Leistungsphasen
- Leistungserbringer beim Bewerber
- Auftraggeber mit Kontaktperson

Die Beschreibung darf maximal 2 DIN-A4-Seiten (Schriftart Arial, Schriftgröße 11, Zeilenabstand einfach, Seitenränder oben, links und rechts jeweils 2,5 cm, unten 2 cm) umfassen. Es ist maximal eine Referenz einzureichen. Zusätzliches Material wie Fotos oder Broschüren sind nicht erforderlich und wird bei der Bewertung nicht berücksichtigt.

5 mögliche Punkte von 15 Punkten

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
5,00

Finanzierung

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

---

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung