Verfahrensangaben

U4-Verlängerung auf die Horner Geest - Ersatzpflanzungen, Landschaftsbauarbeiten, ...

VO: SektVO Vergabeart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
05.11.2026
19.11.2026 18:00 Uhr
27.11.2026

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Hamburger Hochbahn AG
DE811239681
Steinstraße 20
20095
Hamburg
Deutschland
DE600
Bereich Einkauf
uwe.kirsten@hochbahn.de
+49 403288-4152

Angaben zum Auftraggeber

Öffentliches Unternehmen
---
Städtische Eisenbahn-, Straßenbahn-, Oberleitungsbus- oder Busdienste

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen
02000000-KBSW000001-97
Neuenfelder Straße 19
21109
Hamburg
Deutschland
DE600
vergabekammer@bsw.hamburg.de
+49 4042840-3230
+49 4042794-0997

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Bauleistung

CPV-Codes

45112710-5
45112730-1
77310000-6
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Die Hamburger Hochbahn baut derzeit die Verlängerung der U-Bahn-Linie U4 nach Osten, um auch den Stadtteil Horn an das U-Bahn-Netz anzuschließen.

In einem ersten Bauabschnitt wurde bereits u. a. die Haltestelle Horner Rennbahn erweitert und fertiggestellt. Die Baumersatzpflanzungen und Landschaftsbauarbeiten wurden hier bereits durchgeführt.

Im zweiten Bauabschnitt entsteht die neue U4-Strecke mit den Haltestellen Stoltenstraße und Horner Geest, die im Dezember 2027 in Betrieb gehen soll..

Der zweite Bauabschnitt beginnt östlich der Straße Hermannstal und folgt der Manshardtstraße nach Osten bis zur Straße Silberberg. Der U-Bahn-Tunnel wurde in offener Bauweise erstellt und verläuft zum Großteil unter der Manshardtstraße, die zurzeit wiederhergestellt wird. Die Länge dieses Abschnitts der Manshardtstraße beträgt rd. 1,6 km.

Zu beiden Seiten der Manshardtstraße müssen Flächen entlang der gesamten Länge wiederhergestellt werden. Für Bewegungs- und Baustelleneinrichtungsflächen wurden seitlich der Baugrube Privatflächen, öffentliche Grünflächen und Schulhofflächen abgeräumt und in Anspruch genommen. Diese Flächen müssen ebenso wiederhergestellt werden. Die größeren wiederherzustellenden Baustelleneinrichtungs-Flächen (Bodenlager, Betonwerk und Wasseraufbereitungsanlage) befinden sich auf der Horner Rennbahn.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Gegenstand dieser Ausschreibung sind Ersatzpflanzungen von Gehölzen, Sträuchern und Bodendeckern sowie die Wiederherstellung von Wegeflächen in Grünanlagen. Weiterhin sind Stellplatzflächen in Pflasterbauweise einschließlich Nebenarbeiten wie Entwässerung, Beschilderung und Markierungsarbeiten auszuführen. Neben der Wiederherstellung von Oberbodenflächen ist die Bearbeitung von vorhandenen Oberbodenflächen und sind Rasenansaatarbeiten zu leisten. Die Einfriedung von Grundstücken mit Zaunanlagen und Heckenpflanzungen sind ebenfalls Bestandteil dieses Vergabeverfahrens.
Die Arbeitsbereiche erstrecken sich im Wesentlichen sich von der Dannerallee über die gesamte Manshardstraße bis zum Sandkamp und die zugehörigen Baustelleneinrichtungsflächen. Der Leistungszeitraum betrifft für die Vegetationsarbeiten die Pflanzperioden 2027 , 2027-2028 und 2028. Alle weiteren Arbeiten werden ab Anfang II. Quartal 2027 bis Ende III. Quartal 2028 ausgeführt.

Lieferung und Entwicklungs-Pflegearbeiten von jeweils ca.:
355 St. Gehölzen,
100 St. Solitärsträuchern,
1.700 St. Kleinsträuchern,
7.000 St. Bodendeckern,
Wegebauarbeiten in Parkflächen ca.:
ca. 300 m2 Wassergebundene Wegedecke,
ca. 1.000 m2 Rasengittersteinwege,
ca. 3.100 m2 Stellplatzflächen in Pflasterbauweise einschl. zugehöriger Erd- und Straßenbauarbeiten,
ca. 60.000 m2 Anlage von Grünflächen.

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Laufzeit in Monaten
24

1
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Steinstraße 20
20095
Hamburg
Deutschland
DE600

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt nach einer Rangfolge

Einziges Zuschlagskriterium ist der Preis

Zuschlagskriterium

Preis

Der Auftrag soll auf das preisgünstigste Angebot erteilt werden.

1
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Der Auftraggeber behält sich vor, den Auftrag / die Aufträge auf der Grundlage der Erstangebote zu vergeben, ohne in Verhandlungen einzutreten.

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Zulässig
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YE3MW7A

Einlegung von Rechtsbehelfen

§ 160 GWB - Einleitung, Antrag
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Unternehmen, die am Vergabeverfahren teilnehmen wollen, müssen zunächst einen schriftlichen Teilnahmeantrag über das DTVP-Vergabeportal einreichen (vergleiche beigefügte Angebotsbedingungen). Alle geforderten Angaben und Nachweise sind formlos und vollständig mit diesem Teilnahmeantrag vorzulegen, ein Verweis z. B. auf frühere Bewerbungen ist nicht ausreichend. Die Angaben und Nachweise entsprechend den in dieser Bekanntmachung genannten Teilnahmebedingungen sind nach der dort genannten Reihenfolge kurz und prägnant zusammenzufassen. Unternehmen, die ihren Sitz nicht in der Bundesrepublik Deutschland haben, dürfen anstelle der geforderten Angaben und Formalitäten vergleichbare geeignete Dokumente ihres Herkunftslandes vorlegen. Sämtliche Angaben und Nachweise sind in deutscher Sprache bzw. mit Übersetzung in die deutsche Sprache, vorzulegen.
Die Angebotsabgabe durch die Bieter erfolgt erst zu einem späteren Zeitpunkt nach entsprechender Aufforderung zur Angebotsabgabe durch den Auftraggeber (vergleiche beigefügte Angebotsbedingungen).

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Nebenangebote

Nicht zulässig

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist teilweise ausgeschlossen.

Nach Ermessen des Auftraggebers können nach Maßgabe des § 51 Abs. 2,3 SektVO einige fehlende Bieterunterlagen nach Fristablauf nachgereicht werden.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Gemäß § 123 Abs. 1 Ziff. 1 GWB

Gemäß § 123 Abs. 1 Ziff. 1 GWB

Gemäß § 123 Abs. 1 Ziff. 2 und 3 GWB

Gemäß § 123 Abs. 1 Ziff. 5 GWB

Gemäß § 123 Abs. 1 Ziff. 6 bis 9 GWB

Gemäß § 123 Abs. 1 Ziff. 10 GWB

Gemäß § 123 Abs. 4 GWB

Gemäß § 123 Abs. 4 GWB

Gemäß § 124 Abs. 1 Ziffer 1 GWB

Gemäß § 124 Abs. 1 Ziffer 1 GWB

Gemäß § 124 Abs. 1 Ziffer 1 GWB

Gemäß § 124 Abs. 1 Ziffer 2 GWB

Gemäß § 124 Abs. 1 Ziffer 2 GWB

Gemäß § 124 Abs. 1 Ziffer 2 GWB

Gemäß § 124 Abs. 1 Ziffer 2 GWB

Gemäß § 124 Abs. 1 Ziffer 3 GWB

Gemäß § 124 Abs. 1 Ziffer 4GWB

Gemäß § 124 Abs. 1 Ziffer 5 GWB

Gemäß § 124 Abs. 1 Ziffer 6 GWB

Gemäß § 124 Abs. 1 Ziffer 7 GWB

Gemäß § 124 Abs. 1 Ziffer 8 GWB

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Ort der Angabe der Eignungskriterien

Eignungskriterium

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung

01 Es muss eine Berufshaftpflichtversicherung zu marktüblichen Bedingungen mit einer Deckungssumme für Personenschäden von mindestens 2 Mio. EUR und für sonstige Schäden mit einer Deckungssumme von mindestens 2 Mio. EUR bestehen. Vorlage eines entsprechenden Nachweises.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Eintragung in ein relevantes Berufsregister

02 Eintragung in das Berufsregister oder Handelsregister. Vorlage eines Auszugs aus dem Berufs- oder Handelsregister.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

03 Nachweis der technischen Leistungsfähigkeit des Bewerbers durch Vorlage einer Auflistung der in den letzten 10 Jahren erbrachten Leistungen, die der Bewerber erbracht hat und vergleichbar mit der zu vergebenden Leistung sind. Leistungen, die vor 2016 abgeschlossen wurden, werden nicht gewertet.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Arbeiten

04 Zusätzlich zu der vorgenannten Auflistung der in den letzten 10 Jahren erbrachten Leistungen hat der Bewerber zum Nachweis seiner technischen Leistungsfähigkeit hieraus 3 konkrete Referenzprojekte, die mit der zu vergebenden Leistung auch hinsichtlich der Größenordnung und Komplexität vergleichbar sind, detailliert mit Benennung der selbst ausgeführten Leistungen darzustellen. Jeweils mit Angabe des Auftraggebers mit Ansprechpartner und Kontaktdaten, der Gesamtauftragssumme und des Eigenanteils.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Durchschnittliche jährliche Belegschaft

05 Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit des Bewerbers, dass für die ausgeschriebene Leistung qualifiziertes Personal in ausreichender Anzahl zur Verfügung steht. Vorlage einer entsprechenden Eigenerklärung mit Angabe der Anzahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren beschäftigten Personen, jeweils aufgeteilt nach Berufsgruppen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen

06 Es dürfen grundsätzlich keine Ausschlussgründe gemäß §123 oder §124 GWB vorliegen. Vorlageeiner entsprechenden Eigenerklärung. Unternehmen werden ausgeschlossen, wenn mindestens ein Ausschlussgrund vorliegt und keine Selbstreinigung im Sinne des §125 GWB nachgewiesen wird. Bei Ausschlussgründen gemäß §124 GWB wird der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit berücksichtigt.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen

07 Der Bewerber darf kein russischer Staatsangehöriger und auch keine natürliche oder juristische Person gemäß beigefügter Eigenerklärung zur Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 08. April 2022 sein. Vorlage der beigefügten und vom Teilnehmer ausgefüllten und rechtsverbindlich signierten Eigenerklärung zur Verordnung (EU)2022/576 des Rates vom 08. April 2022.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen

08 Der Bewerber muss im Auftragsfall qualifiziertes und deutsch sprechendes Schlüsselpersonal einsetzen (Bauleiter und Vorarbeiter). Vorlage einer entsprechenden Eigenerklärung.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Finanzierung

siehe beigefügte Zusätzliche Vertragsbedingungen des Auftraggebers.

Rechtsform des Bieters

Gesamtschuldnerisch haftende Bietergemeinschaft mit bevollmächtigtem Vertreter. Bietergemeinschaften haben mit Angebotsabgabe eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung (Bietergemeinschaftserklärung) abzugeben, in der die verbindliche Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfallerklärt ist, in der alle Mitglieder aufgeführt sind, in der ein bevollmächtigter Vertreter benannt wird, der die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsgeschäftlich vertritt, in der die Zuweisung der Leistungsanteile der einzelnen Mitglieder ausgewiesen ist und dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften. Wird diese Bietergemeinschaftserklärung nicht jeweils mit Angebotsabgabe eingereicht oder ist diese nicht von allen Mitgliedern rechtsverbindlich unterschrieben, wird die betreffende Bietergemeinschaft vom Vergabeverfahren ausgeschlossen.

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

siehe beigefügte Zusätzliche Auftragsbedingungen des Auftraggebers.

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Nicht erforderlich

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung