Fachplanungsleistungen Technische Ausrüstung - ELT für die Sanierung der Schulsporthalle "Am Rehberg" in Wutha-Farnroda
Der Wartburgkreis, vertreten durch das Landratsamt Wartburgkreis beabsichtigt die umfassende Sanierung der Schulsporthalle der staatlichen Grundschule "Am Rehberg" in 99848 Wutha-Farnroda. Die Sanierung soll gemäß der "Richtlinie zur Förderung des Sportstättenbaus und der Sportstättenentwicklungsplanungen" auf Grundlage des Thüringer Sportfördergesetzes (ThürSportFG) umgesetzt werden. Ziel ist es, die Sporthalle baulich, energetisch und funktional nachhaltig zu ertüchtigen und langfristig für den Schul- und Vereinssport nutzbar zu machen. Dabei sind die Anforderungen an Barrierefreiheit, Energieeffizienz, Nachhaltigkeit, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit gleichermaßen zu berücksichtigen.
Vergeben werden folgende Planungsleistungen:- Fachplanung Technische Ausrüstung nach § 55 HOAI (ELT)sowie in weiteren Vergabeverfahren- Objektplanung Gebäude nach § 34 HOAI - Fachplanung Technische Ausrüstung nach § 55 HOAI (HLS)
Der Auftraggeber behält sich eine stufenweise Beauftragung bis zum Abschluss der Baumaßnahme vor.
Nach Beauftragung ist umgehend mit der Bearbeitung zu beginnen.Ziel ist es, die Bearbeitung der LP 1 - 4 für die Fachplanung Technische Ausrüstung bis zum August 2027 (auf der Grundlage der vorliegenden Vorplanung Objektplanung Gebäude) zu erbringen und das Gesamtvorhaben wie folgt bis 12/2029 abzuschließen:
- Beauftragung der Planungsleistungen März 2027- Planung TA LP 1-4: 03/2027 bis 08/2027(Objektplanung LP 3-4: 03/2027 bis 08/2027- Beginn LP 5: 09/2027- Baubeginn: 01/2028 - Baufertigstellung: 12/2029
- Vergleichbarkeit des vorgestellten Vorhabens zum jetzigen Projekt - Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber- Zusammenarbeit mit Architekten / Fachplanern- Kosten- und Terminmanagement
- vorgesehenes Termin- und Kostenmanagement (Steuerungs- und Kontrollinstrumente bei der Planung und baulichen Umsetzung)- vorgesehene Organisation der fachlichen Bauüberwachung (insbesondere auch Vor-Ort-Präsenz, Verfügbarkeit)
Vorstellung des Projektteams mit Darlegung der persönlichen fachlichen Erfahrungshintergründe/Kenntnisse (excl. Berufsjahre!) sowie Einbindung in andere Projekte (zeitliche Verfügbarkeit):Projektleiter:in (Technische Ausrüstung ELT)Projektbearbeiter:in (Technische Ausrüstung ELT)Bauleiter:in (Technische Ausrüstung ELT)
Auseinandersetzung mit der Aufgabenstellung - Bewertung der inhaltlichen Auseinandersetzung mit den vorliegenden Unterlagen, insbesondere:- Prüfung/Einschätzung zu den bisherigen Ansätzen des AG für die Umsetzung des Vorhabens incl. vorliegende Planung- Ansätze für die Haustechnik (ELT, Anlagengruppen 4-5) für die geplante Nutzung, insbesondere auch mit Vorschlägen für eine möglichst energieeffiziente Bauweise, Erläuterung der vorgesehenen Herangehensweise - bezogen auf die Gebäudespezifik - Ausführungen zum möglichen zeitlichen Ablauf unter Berücksichtigung der Terminvorgaben des AG- Auseinandersetzung mit den zu erwartenden Kosten- Bedarf an weiteren Zuarbeiten, Unterlagen, Gutachten, Untersuchungen etc.
- Gesamteindruck der Präsentation- Reaktion auf Rückfragen/Diskussion
Honorar gem. HOAI § 55 ff. - inkl. aller Kostenbestandteile, Zu-/Abschläge, Nebenkosten [in EUR incl. MwSt.]
Stundensatz Projektleiter:inStundensatz Projektbearbeiter:inStundensatz Bauleiter:in
- Leistungsphasen 5-9- ggf. erforderliche besondere Leistungen
Der Bewerber hat anzugeben, ob Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB vorliegen und ob er selbst bzw. ein nach Satzung oder Gesetz für den Bewerber Vertretungsberechtigter in den letzten zwei Jahren- gem. § 21 Abs. 1 Satz 1 oder 2 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz oder- gem. § 21 Abs. 1 Arbeitnehmerentsendegesetz oder- gem. § 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz mit einer Freiheitsstrafe von mehr als drei Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2.500 Euro belegt worden ist.
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:Gemäß § 160 (3) GWB ist ein Antrag auf ein Nachprüfungsverfahren unzulässig, soweit:1) der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB (Informations- und Wartepflicht) bleibt unberührt (§ 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB).2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB),3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB),4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§§ 160 Abs. 3 Nr. 4, 161 Abs. 1 GWB).Ein Nachprüfungsantrag ist zudem unzulässig, soweit der Nachprüfungsantrag der Vergabestelle erst nach Zuschlagserteilung zugestellt wird (§ 168 Abs. 2 GWB). Gemäß § 135 (2) GWB kann eine Unwirksamkeit eines Vertrages nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist.
Der Teilnahmeantrag besteht aus dem Bewerberbogen, Angaben zu Referenzen und Nachweisen; sämtliche Vergabe-/Auftragsunterlagen sind auf der Vergabeplattform eingestellt.Der Bewerberbogen und die anderen einzureichenden, bearbeitbaren Formulare sind auf den eigenen Rechner herunterzuladen, dort lokal auszufüllen und zu speichern.Teilnahmeanträge können ausschließlich von registrierten Bewerbern über die Vergabeplattform in Textform eingereicht werden. Die ausgefüllten und lokal gespeicherten Unterlagen sind als Teil des Teilnahmeantrags auf die Plattform hochzuladen.Bei elektronischer Angebotsübermittlung in Textform ist der Bieter, der die Erklärung abgibt, zu benennen.Eine gesonderte Unterschrift sowie eine fortgeschrittene oder qualifizierte Signatur sind für den Teilnahmeantrag nicht erforderlich.Die Kommunikation (Fragen, Auskünfte) erfolgt ausschließlich über die Vergabeplattform. Dabei ist das Kommunikationstool zu verwenden.Nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. schriftliche (in Papierform eingereichte) oder formlose Anträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.Die Vergabestelle kann gemäß § 56 Abs. 2 Satz 1 und Abs. 3 Satz 2 VgV unternehmensbezogene und leistungsbezogene Unterlagen nachfordern oder vervollständigen.
Die Vergabestelle kann gemäß § 56 Abs. 2 Satz 1 und Abs. 3 Satz 2 VgV unternehmensbezogene und leistungsbezogene Unterlagen nachfordern oder vervollständigen.
1. Eigenerklärung zu Bestehen und Höhe einer Betriebs-/Berufshaftpflichtversicherung sowie ggf. Erklärung zur erforderlichen Anpassung. Die vereinbarten Deckungssummen sind anzugeben.Angaben siehe Bewerbungsunterlagen.Spätestens vor Zuschlagserteilung ist der Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung mit den geforderten Deckungssummen durch Vorlage des Versicherungsscheines beizubringen. Der Nachweis gilt auch als erbracht, wenn eine unwiderrufliche Erklärung des Versicherungsunternehmens vorgelegt wird, mit der sie den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert. Nach Erteilung des Auftrages muss der gültige Versicherungsschein vorgelegt werden. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben.Im Falle der Beauftragung einer Arbeitsgemeinschaft wird bei Abschluss des Vertrages eine "objektbezogene" Versicherung als Arbeitsgemeinschaft erforderlich.Im Falle einer Bietergemeinschaft haften die Mitglieder der Gemeinschaft (ARGE) mit Beauftragung gesamtschuldnerisch.Mindestdeckungssummen Versicherung:- 2.000.000 EUR für Personenschäden und- 1.000.000 EUR sonstige Schäden (Sachschäden und Vermögensschäden) je Schadensereignis, bei einem in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens, wird verlangt. Die Gesamtleistung der Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres muss mindestens das Zweifache der Deckungssumme betragen.
Bescheinigungen über die Erlaubnis zur Berufsausübunggem. § 44 VgV für die verantwortlichen Mitarbeiter: - Berufszulassung Ingenieur:in/Meister:in/Techniker:in (Technische Ausrüstung ELT) (Abschlusszeugnis und/oder Eintragung in der Ingenieurkammer)
Erklärung zum Umsatz des Unternehmens in den letzten 3Geschäftsjahren (2023 - 2025, Durchschnitt) bzgl. mit dem hierausgeschriebenen Auftrag vergleichbarer Leistungen gem. § 45 Abs. (1) Nr. 1 und (4) Nr. 4 VgV, d. h. Umsatz in den Bereichen: - für Fachplanung Technische Ausrüstung (ELT, Anlagengruppen 4-5) gem. § 55 HOAI - Mindestumsatz 100.000 EUR
Angabe der Mitarbeiterzahl in den letzten 3 Geschäftsjahren (2023 -2025, Durchschnitt) gem. § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV in den o. g. Bereichen. Bei mehreren Niederlassungen/Standorten Angaben nur für die verantwortliche Niederlassung/Bürostandort, Mitarbeiterzahlen min. wie folgt:- Anzahl der Ingenieur:innen, Techniker:innen, Meister (inkl. Führungskräfte) im Leistungsbild Fachplanung TA (ELT) gem. § 55 HOAI: min 2
Angaben zum Projektteam - Berufserfahrung (in vollen Jahren) der vorgesehenenProjektleiter:in (Technische Ausrüstung ELT)Projektbearbeiter:in (Technische Ausrüstung ELT)Bauleiter:in (Technische Ausrüstung ELT)
Referenz C - "Fachplanung TA, ELT - Gebäudesanierung" aus der Gruppe "Ausbildung/Wissenschaft/Forschung" oder "Freizeit/Sport" gem. Objektliste Gebäude, Anlage 10.2 HOAI anrechenbare Kosten min. 250 TEUR, fertiggestellt nach dem 01.01.2016
Vorlage einer Referenzliste "Fachplanung Technische Ausrüstung - ELT - Sanierung" - wesentliche, in den letzten 10 Jahren (ab 01.01.2016) erbrachte Leistungen - mit insg. mind. einer Referenz der Gruppen "Ausbildung/Wissenschaft/Forschung" oder "Freizeit/Sport" gem. Objektliste Gebäude, Anlage 10.2 HOAI
Bei Inanspruchnahme zusätzlicher Kapazitäten sind folgende Angaben zu tätigen: Angabe gem. § 47 VgV, ob der Bewerber zur Erfüllung der Eignungskriterien die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nimmt. Angabe gem. § 46 Abs. 3 Nr. 10 VgV, welche Teile des Auftrags das Unternehmen unter Umständen als Unteraufträge zu vergebenbeabsichtigt (inkl. Angabe zum Anteil dieser Leistungen).
Angaben zur technischen Ausstattung für die Dienstleistung im Leistungsbild Fachplanung Technische Ausrüstung (ELT)
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten, Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: Nachweis Berufszulassung Ingenieur:in/Meister:in/Techniker:in (TA ELT), d. h. Abschlusszeugnis und/oder Eintragung in der Ingenieurkammer gem. landesrechtlichen Regelungen.Juristische Personen sind als Auftragnehmer zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe je einen verantwortlichen Ingenieur benennen. Der Nachweis ist den Bewerbungsunterlagen beizulegen. Ausländische Bewerber mit der Zugehörigkeit eines Mitgliedstaates der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachlichen Voraussetzungen für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung der o. g. Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates über die Anerkennung von Berufsqualifikationen gewährleistet ist.Geforderte Berufsqualifikation gem. § 75, Abs. 1 und 2 VgV.