Verfahrensangaben

Teilsanierung, Teilneubau Grundschule Bönebüttel, Tragwerksplanung

VO: VgV Vergabeart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
20.11.2026 10:00 Uhr

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Gemeinde Bönebüttel über Amt Bokhorst-Wankendorf
01057008-0000-28
24601
Wankendorf
Deutschland
DEF0A
marc.teegen@amt-bokhorst-wankendorf.de
04326997934

Angaben zum Auftraggeber

Körperschaften des öffentlichen Rechts auf Kommunalebene
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
WIRTSCHAFTSRAT Recht Bremer Woitag Rechtsanwaltsgesellschaft mbH
DE313032670
20354
Hamburg
Deutschland
DE600
info@wr-recht.de
0403500360
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Schleswig-Holstein beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus
DE323825112
Düsternbrooker Weg 94
24105
Kiel
Deutschland
DEF02
vergabekammer@wimi.landsh.de
04319884542

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71300000-1
71000000-8
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Gegenstand des Auftrages sind die zur Umsetzung des Vorhabens erforderlichen Ingenieurleistungen zum Leistungsbild Fachplanung Tragwerksplanung nach §§ 49 ff. HOAI 2021 i.V.m. Anlage 14 HOAI, Leistungsphasen 2 - 6 sowie Leistungen der Bauphysik nach § 3 Abs. 1 HOAI i.V.m. Anlage 1 Ziffer 1.2 HOAI für die Teilsanierung, den Teilabriss,Teilneubau der Grundschule Bönebüttel.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Die Auftraggeberin beabsichtigt, den Komplex der örtlichen Grundschule zukunftsfähig umzugestalten und an moderne pädagogische Standards anzupassen. Hierzu ist der Teilabriss des Altbestandes, ein Teilneubau sowie eine Teilsanierung des verbleibenden Bestandes geplant.
Die Auftraggeberin beabsichtigt, Ingenieurleistungen zum Leistungsbild Fachplanung Tragwerksplanung nach §§ 49 ff. HOAI 2021 i.V.m. Anlage 14 HOAI, Leistungsphasen 2 - 6 sowie Leistungen der Bauphysik nach § 3 Abs. 1 HOAI i.V.m. Anlage 1 Ziffer 1.2 HOAI zu vergeben.

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Unbekannt
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Bönebüttel
Deutschland
DEF0A

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über prozentual gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Preis
Honorar/Preis

Unterkriterien:
a) Gesamthonorar: 45%
b) Stundensatz: 5%

Gewichtung
50,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Erfahrung des Projektleiters

Unterkriterien:
a) Persönliche Referenzen des Projektleiters: 20%
b) Berufserfahrung des Projektleiters: 10%

Gewichtung
30,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Konzepte zur Projektorganisation/Projektmanagement

Unterkriterien:
a) Konzept: Organisations- und Personalstruktur: 10%
Konzept: Örtliche Präsenz: 10%

Gewichtung
20,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Es bestehen folgende Leistungsstufen:
- Stufe 1: LPH 2-3 der Tragwerksplanung und LPH 1-3 der Bauphysik
- Stufe 2: LPH 4-5 der Tragwerksplanung und LPH 4-5 der Bauphysik
- Stufe 3: LPH 6 der Tragwerksplanung und PLH 6 der Bauphysik
- Stufe 4: LPH 7 der Bauphysik
Die Beauftragung der Stufe 1 erfolgt unmittelbar mit Zuschlagserteilung. Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung der Stufen 2-4 besteht jedoch jeweils nicht.

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Zulässig
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y9CMW9W

Einlegung von Rechtsbehelfen

Informationen über die Überprüfungsfristen: Es sind die Angaben, Rechtsbehelfsfristen und Präklusionsbestimmungen nach § 160, 161 GWB zu beachten.
§ 160 GWB Einleitung, Antrag
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem
Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von
10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder
zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis
zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1
Satz 2 bleibt unberührt.

§ 161 GWB Form, Inhalt
(1) Der Antrag ist schriftlich bei der Vergabekammer einzureichen und unverzüglich zu begründen. Er soll ein bestimmtes Begehren enthalten. Ein Antragsteller ohne Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt, Sitz oder Geschäftsleitung im Geltungsbereich dieses Gesetzes hat einen Empfangsbevollmächtigten im Geltungsbereich dieses Gesetzes zu benennen.
(2) Die Begründung muss die Bezeichnung des Antragsgegners, eine Beschreibung der behaupteten Rechtsverletzung mit Sachverhaltsdarstellung und die Bezeichnung der verfügbaren Beweismittel enthalten sowie darlegen, dass die Rüge gegenüber dem Auftraggeber erfolgt ist; sie soll, soweit bekannt, die
sonstigen Beteiligten benennen.

Weitere Angaben

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

a) Mit dem Teilnahmeantrag sind zusätzlich die Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß §§ 123, 124 GWB (Anlage 05) sowie die Eigenerklärung Russland Sanktionen (Anlage 09) auszufüllen und einzureichen.
b) Bietergemeinschaften werden wie Einzelbewerber/-bieter behandelt. Bietergemeinschaften haften gesamtschuldnerisch. Soweit
sich eine Bietergemeinschaft an diesem Verfahren beteiligen möchte, ist mit dem Teilnahmeantrag die Erklärung der Bietergemeinschaft (Anlage 10 Erklärung Bietergemeinschaft) einzureichen. Im Übrigen wird auf die Vorgaben in Ziff. 6.2 der Vergabeunterlage verwiesen.
c) Eignungsleihe: Zum Nachweis der Eignung kann ein
Bewerber im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche und finanzielle sowie die technische und berufliche Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nehmen.
Dies gilt jedoch nur dann, wenn er nachweist, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen werden. Es wird auf § 47 VgV verwiesen. Für den Fall
der Eignungsleihe hat der Bewerber daher die entsprechenden Erklärungen des eignungsleihenden Unternehmens einzureichen. Im Falle der Eignungsleihe ist mit dem Teilnahmeantrag die Verpflichtungserklärung des eignungsleihenden Unternehmens (Anlage 11) einzureichen. Im Übrigen wird diesbezüglich auf die Vorgaben Ziff. 6.3 der Vergabeunterlage verwiesen.
d) Nachunternehmereinsatz: Bei beabsichtigtem Nachunternehmereinsatz hat der Bieter die Erklärung bei Weitergabe von Leistungen an Nachunternehmer (Anlage 15) mit dem Angebot vorzulegen. Im Übrigen wird diesbezüglich auf Ziff. 7.8 der Vergabeunterlage verwiesen.
e) Zuschlagsvorbehalt Erstangebote: Die Auftraggeberin behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen (§ 17 Abs. 11 VgV).

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Nebenangebote

Nicht zulässig

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist teilweise ausgeschlossen.

Zusätzliche Informationen: Näheres s. Ziff. 6.1 und Ziff. 7.2 der Vergabeunterlage.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

siehe §§ 123, 124 GWB

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

3
Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Ort der Angabe der Eignungskriterien

Eignungskriterium

Eintragung in das Handelsregister

Auszug aus dem Handels- oder Partnerschaftsregister, der nicht älter als 6 Monate ab dem Tag der Veröffentlichung der Auftragsbekanntmachung ist.
Bei Bildung einer Bietergemeinschaft ist der Handels- oder Partnerschaftsregisterauszug jeweils von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft mit dem Angebot einzureichen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen

Vorlage einer Wirtschaftsauskunft bzw. Bonitätsbeurteilung (z.B. durch die Creditreform AG oder gleichwertig), die nicht älter als 6 Monate ab dem Tag der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung ist.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Allgemeiner Jahresumsatz

Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren, sofern das Unternehmen bereits seit dieser Zeit besteht, andernfalls eine Erklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens seit dessen Bestehen. Bitte verwenden Sie hierzu das bereitgestellte Formular (Anlage 06).

Mindestvoraussetzung ist ein kumulierter Mindestumsatz in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren in Höhe von insgesamt 300.000 EUR netto.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung

Eigenerklärung des Bewerbers, dass für den Auftragsfall eine dem Auftrag entsprechende Berufshaftpflichtversicherung bzw. Betriebshaftpflichtversicherung mit mindestens den folgenden Deckungssummen abgeschlossen wird:
i) Personen- und Sachschäden: 2.000.000 EUR.
ii) Vermögensschäden: 2.000.000 EUR.
iii) Die geforderten Deckungssummen jeweils mindestens 2-fach pro Jahr zur Verfügung stehen.

Bitte verwenden Sie hierzu das bereitgestellte Formular (Anlage 07).

Bei Bildung einer Bietergemeinschaft ist die Eigenerklärung jeweils von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft mit dem Angebot einzureichen. Die Auftraggeberin wird vor Zuschlagserteilung einen Nachweis über den Abschluss einer entsprechenden Berufshaftpflichtversicherung mit den vorgenannten Anforderungen einfordern.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Benennung von maximal 10 vergleichbaren Referenzen (Referenzen des Unternehmens) für Planungsleistungen in den Jahren 2021-2026. Mindestens 3 Referenzen haben die folgenden Mindestanforderungen kumulativ zu erfüllen:
- Tragwerksplanungsleistungen mit ähnlichen planerischen Anforderungen (d.h. mindestens der Honorarzone III),
- Anteil der anrechenbaren Kosten der KG 300, 400 für die Tragwerksplanung: mind. 700.000 EUR (netto) und
- Ausführung und Abschluss mindestens LPH 2-6.

Die einzureichenden Referenzen des Bewerbers haben folgende Angaben zu enthalten:
- Benennung des Auftraggebers (Kontaktdaten des Ansprechpartners);
- Beschreibung des Projektes;
- Projektvolumen;
- Honorarzone;
- Zeitraum der Leistungserbringung (inkl. abgeschlossene Leistungsphasen) (s. bereitgestelltes Formblatt Anlage 08)
Hinweis: Dieses Kriterium im Rahmen der Eignungsprüfung bezieht sich auf die generelle berufliche Leistungsfähigkeit und Erfahrung des Unternehmens, nicht auf einzelne Mitarbeiter oder Führungskräfte. Die Organisation, Qualifikation und Erfahrung des konkret mit der Ausführung des Auftrags betrauten Personals wird demgegenüber im Rahmen der Zuschlagskriterien berücksichtigt (vgl. § 58 Abs. 2 S. 2 Nr. 2 VgV).

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen

Verbindliche Benennung des Projektleiters und Darlegung seiner fachlichen Qualifikation. Mindestvoraussetzung: Vorlage eines Nachweises über die Berufsqualifikation als Tragwerksplaner oder gleichwertig.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Finanzierung

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Noch nicht bekannt

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung