Im Rahmen der Baugrundhauptuntersuchung für die Köhlbrandquerung sind im Bereich des Rugenberger Hafens insgesamt 33 wasserseitige Trockenbohrungen und 36 wasserseitige Drucksondierungen (CPT) vorgesehen..
Im Rahmen der Baugrundhauptuntersuchung sind insgesamt 33 wasserseitige Trockenbohrungen mit durchgehender Entnahme von Bodenproben sowie 36 wasserseitige Drucksondierungen (CPT) vorgesehen.
Davon entfallen auf den Bereich der Landgewinnung Pylon West 3 Trockenbohrungen und 2 Drucksondierungen sowie auf den Rückbau der alten Köhlbrandbrücke im Rugenberger Hafen und Travehafen 7 Trockenbohrungen und 7 Drucksondierungen.
Die vorgesehenen Bohrtiefen der Trockenbohrungen liegen voraussichtlich zwischen 30 m und 70 m. In Abhängigkeit von den Bohrergebnissen kann im Einzelfall eine größere Bohrtiefe erforderlich werden. Die Drucksondierungen werden bis zum Erreichen der Geräteauslastung durchgeführt.
Die Wertungssumme (in EUR, netto) wird ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, Bedarfspositionen fließen mit [100 %] ihres Gesamtpreises in die Wertung ein, Stundensätze fließen mit den im Leistungsverzeichnis eingetragenen Vordersätzen in die Wertung eine - die Vordersätze fließen nicht in die Auftragssumme ein
Fragen können ausschließlich über die Vergabeplattform dtvp an die Vergabestelle gestellt werden.
Das deutsche Vergaberecht regelt die Frist für die Einlegung von Rechtsbehelfen in § 160 Abs. 3 GWB. Dort heißt es:"Der Antrag ist unzulässig, soweit1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat, der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 bleibt unberührt,2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung er-kennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 135 Abs. 1 Nr. 2. § 134 Abs. 1 Satz 2 bleibt unberührt.".
Es dürfen keine Unterlagen nachgefordert werden, die die Wirtschaftlichkeitsbewertung der Angebot anhand der Zuschlagskriterien betreffen.
gem. § 124 GWB
Zum Nachweis seiner wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit hat der Bieter den durchschnittlichen Jahresumsatz der letzten drei Geschäftsjahre (2023, 2024 und 2025) anzugeben.
Der Bieter erklärt, dass er über die erforderlichen personellen und technischen Mittel sowie über ausreichend Erfahrung verfügt, um den Auftrag in der geforderten Qualität auszuführen.
Angaben zu mindestens drei vergleichbaren Referenzprojekten für wasserseitige Kernbohrungen und Drucksondierungen aus den vergangenen fünf Kalenderjahren. Der Nachweis der technischen Leistungsfähigkeit des Bieters soll anhand seiner Leistungen im Rahmen vergleichbarer Projekte zu dem hier ausgeschriebenen Projekt nachgewiesen werden. Jedes der benannten Referenzprojekte muss die nachfolgenden Mindestanforderungen erfüllen:- Baugrunderkundungen wurden von einem Schwimmgerät aus durchgeführt - Herstellung von Kernbohrungen gemäß DIN EN ISO 22475-1- Herstellung von Drucksondierungen gemäß DIN EN ISO 22476- Mindestens 20 Bohrungen mit insgesamt mindestens 1.000 Bohrmetern, wobei mindestens 5 Bohrungen jeweils eine Tiefe von mindestens 50 m aufweisen müssen.- Die Arbeiten müssen unter erschwerten nautischen Randbedingungen erfolgt sein, insbesondere in tideabhängigen Gewässern, strömungsbeeinflussten Gewässern oder vergleichbaren Wasserstraßen
Zertifizierung des Unternehmens nach Anforderungen des DVGW Arbeitsblattes W 120-1 (Qualifikationsanforderungen für die Bereiche Bohrtechnik, Brunnenbau, -regenerierung, -sanierung und -rückbau)
Keine
Der Auftragnehmer ist verpflichtet, für die Dauer der Bauzeit und bis zum Ablauf der Verjährungszeit für Mängelansprüche auf seine Kosten eine Betriebshaftpflichtversicherung mit den folgenden Mindestdeckungssummen für das vorliegende Bauvorhaben abzuschließen und zu unterhalten: a) Personenschäden EUR 5.000.000,00, 2fach-jahresmaximiertb) Sach- und Vermögensschäden EUR 3.000.000,00 2fach-jahresmaximiert