Gegenstand der vorliegenden Vergabe ist die Beschaffung einer hochauflösenden 3D-SPECT-Gammakamera in Kombination mit einem 16-Zeilen-CT in einem gemeinsamen Gehäuse für das Vivantes Klinikum in Berlin Friedrichshain und weitere Leistungen im Zusammenhang mit dem Beschaffungsgegenstand.
Der Leistungsumfang umfasst sämtliche Lieferungen und Leistungen, die für die vollständige, fachgerechte und betriebsbereite Bereitstellung des ausgeschriebenen SPECT-CT-Systems erforderlich sind. Hierzu gehören insbesondere die Lieferung und Einbringung des Systems, die Demontage und fachgerechte Entsorgung der Bestandsanlage, die Montage und Installation, die Inbetriebnahme sowie die in den Vergabeunterlagen beschriebenen Einweisungs-, Schulungs- und Supportleistungen. Ebenfalls vom Leistungsumfang umfasst sind Instandhaltungs- und Serviceleistungen für einen Zeitraum von 24 Monaten ab Inbetriebnahme des SPECT-CT-Systems. Zusätzlich ist die Vollwartung des SPECT-CT-Systems ab dem dritten bis einschließlich zehnten Jahr nach Inbetriebnahme als optionaler Leistungsbestandteil anzubieten.Nähere Informationen zum Leistungsgegenstand sind der beigefügten Leistungsbeschreibung zu entnehmen.
Option: Vollwartung ab dem dritten bis einschließlich zehnten Jahr nach Inbetriebnahme
Vivantes Klinikum Berlin-Friedrichshain
Angebotspreis gemäß Preisblatt-Angebot. Bewertungsmethode siehe Vergabeunterlagen.
Erfüllungsgrad Bewertungskriterien gemäß Anforderungskatalog. Bewertungsmethode siehe Vergabeunterlagen.
Gesamtpreis des optional anzubietenden Vollwartungsvertrags für das 3. bis einschließlich 10. Jahr nach Inbetriebnahme. Bewertungsmethode siehe Vergabeunterlagen.
siehe Vergabeunterlagen
Ein Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend machen möchte, hat insbesondere die Regelungen in § 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) zu beachten:Präklusionsregelungen (160 Abs. 3 GWB): Hat das Unternehmen den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften erkannt, ist der Verstoß innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gegenüber dem öffentlichen Auftraggeber zu rügen (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 GWB). Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder Angebotsabgabe gegenüber dem öffentlichen Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 2 und 3 GWB). Teilt der öffentliche Auftraggeber dem Unternehmen mit, seiner Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann innerhalb von 15 Tagen nach Eingang dieser Mitteilung ein Antrag auf Nachprüfung bei der Vergabekammer gestellt werden (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB). Bei Nichtbeachtung der vorgenannten Fristen ist der Nachprüfungsantrag unzulässig. Informations- und Wartepflicht (§ 134 GWB): Bieter, deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 Abs. 1 GWB darüber informiert. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser Information durch den öffentlichen Auftraggeber geschlossen werden; bei Übermittlung per Fax oder auf elektronischem Wege beträgt diese Frist zehn Kalendertage. Sie beginnt am Tag nach Absendung der Information durch den öffentlichen Auftraggeber; auf den Zugang beim Bieter oder Bewerber kommt es nicht an.Unwirksamkeit des Vertrags (§ 135 GWB): Die o.a. Fristen gelten nicht, wenn der Auftraggeber gemäß § 135 Absatz 1 Nr. 2 GWB den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist. Setzt sich ein Auftraggeber über die Unwirksamkeit eines geschlossenen Vertrages hinweg, indem er die Informations- und Wartepflicht missachtet (§ 134 GWB) oder ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist, kann die Unwirksamkeit nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 135 GWB).Hinweis: Der öffentliche Auftraggeber ist im Falle eines Nachprüfungsantrags verpflichtet, die Vergabeakten, die auch die abgegebenen Angebote enthalten, an die Vergabekammer weiterzuleiten. Die Beteiligten haben ein Recht auf Akteneinsicht. Um Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse zu wahren, teilen Sie uns konkret mit Bezug auf die entsprechenden Dokumente des Angebotes mit, welche Informationen als Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse zu behandeln sind.
Die Auftraggeberin behält sich vor, gemäß § 56 VgV fehlende Unterlagen nachzufordern. Ein Anspruch des Bieters besteht nicht.
Zwingende und fakultative Ausschlussgründe gemäß der gesetzlichen Regelungen nach §§ 123, 124 GWB: https://www.gesetze-im-internet.de/gwb/__123.html; https://www.gesetze-im-internet.de/gwb/__124.html
Sofern der Bieter nach den Rechtsvorschriften des Staates, in dem er niedergelassen ist, in einem Register eintragungspflichtig ist, muss die Eintragung in diesem Register vorliegen. Es ist ein entsprechender Registerauszug vorzulegen, der nicht älter als 6 Monate sein darf.
Nachweis der Zertifizierung eines Qualitätsmanagementsystems nach DIN EN ISO 9001:2000 bzw. einer aktuelleren Fassung der DIN EN ISO 9001-Norm oder gleichwertiger Art.
Eigenerklärung des Unternehmens über den Umsatz bezüglich der Leistungsart, die Gegenstand der Vergabe ist, jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre.Mindestanforderung:2.000.000,00 EUR im Mittel der letzten drei Geschäftsjahre
Der Bieter muss über geeignete Referenzen zu früher ausgeführten Aufträgen im Zeitraum der letzten 3 Jahre, gerechnet vom Zeitpunkt des Versands der Bekanntmachung zu diesem Verfahren, verfügen. Es sind die entsprechenden Angaben unter Nutzung des Formulars "Referenzangaben" zu machen. Geeignet sind Referenzprojekte, in denen der Bieter Leistungen erbracht hat, die mit der verfahrensgegenständlichen Leistung hinsichtlich der Art und des Umfangs der zu erbringenden Leistungen vergleichbar sind. Mindestanforderungen:Es sind mindestens 3 geeignete Referenzen nachzuweisen.Als vergleichbar und damit geeignet gelten Referenzen, wenn sie mindestens folgende Kriterien erfüllen:- Lieferung, Montage und Inbetriebnahme eines oder mehrerer SPECT-CT Geräte/s - Der Zeitpunkt der Inbetriebnahme darf nicht länger als 3 Jahre vor Absendung der Bekanntmachung zu diesem Verfahren zurückliegen.
Da die Auftraggeberin zur Einhaltung des Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetzes (BerlAVG) in seiner jeweils aktuellen Fassung verpflichtet ist, werden Bieter auf die sich hieraus ergebenden Pflichten (u.a. die Pflicht zur Einhaltung von Tarifverträgen sowie zur Zahlung eines Mindestlohnes im Rahmen der Auftragsdurchführung sowie die Frauenförderung) hingewiesen. Die beigefügten Besonderen Vertragsbedingungen zum BerlAVG sind entsprechend bei der Auftragsausführung einzuhalten.