Verfahrensangaben

Speiseverteilzentrum (Großküche) - Neubau Vivantes Berlin - GU

VO: VOB Vergabeart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
14.10.2026
22.10.2026 10:00 Uhr
05.11.2026

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Vivantes - Netzwerk für Gesundheit GmbH
11-2100031000-94
Aroser Allee 72-76
13407
Berlin
Deutschland
DE300
fm-bau-beschaffung.vsg@vivantes.de
+49 30130114940

Angaben zum Auftraggeber

Von einer Landesbehörde kontrolliertes oder finanziertes öffentliches Unternehmen
Gesundheit

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer des Landes Berlin
11-1300000V00-74
Martin-Luther-Str. 105
10825
Berlin
Deutschland
DE300
Vergabekammer des Landes Berlin
vergabekammer@senweb.berlin.de
+49 3090138316
+49 3090137613

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Bauleistung

CPV-Codes

45213000-3
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Es handelt sich um eine leerstehende Industriehalle als kompakte Gebäudehülle, in die ein, in sich geschlossenes Raumsystem eingebaut werden soll. Das Vorhaben folgt damit einem Haus-in-Haus-Prinzip innerhalb des bestehenden Hallenvolumens.
Die Bauherrin, Vivantes Netzwerk für Gesundheit, beabsichtigt die Umrüstung des Bestandsgebäudes zu einem Speiseverteilzentrum für die Versorgung mehrerer Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen. Die leerstehende und freigeräumte Halle wird im Rahmen der Maßnahme in unterschiedliche
Nutzungszonen gegliedert. Hierzu gehören insbesondere Bereiche für die Lagerung von Waren und Lebensmitteln, Food und Non-Food, ungekühlt, gekühlt und tiefgekühlt, Bereiche für Vorbereitung, Kommissionierung und Tablettierung von Mahlzeiten, Logistikzonen für den Speisetransport in speziellen Transportwagen sowie Verwaltungs- und Sozialräume für Mitarbeitende, LKWLade-
und Anlieferungszonen, Technikbereiche und Flächen für die
gebäudetechnische Versorgung. Die Bestandslagerhalle ist eingeschossig, nicht unterkellert, misst ca. 77 × 112 ×
13 m und besteht aus vier Hallenschiffen mit Kranbahnen. Auch außerhalb der Lagerhalle existiert eine Krananlage als Überbleibsel der ehemaligen Nutzung als Lagerplatz. Das Tragwerk der Lagerhalle besteht aus einer Stahlkonstruktion. Die Fassade besteht aus einem Mauerwerkssockel, Einfach- und Mehrfachverglasungen sowie Sandwichelementen. Im Bestand existieren mehrere Außentüren und Rolltore aus unterschiedlichen Herstellungsjahren. Das Dach besteht aus Sandwichelementen und Oberlichtstreifen. Der Hallenboden besteht in verschiedenen Bereichen aus unterschiedlichen
Materialien: großformatige Ortbetonplatten; sowie Betonpflaster, teilweise mit Gussasphalt überdeckt, die größere Bodenunebenheiten bilden. Der Anlieferungsbereich auf der Nordwestseite weist eine podestartige Erhöhung auf, die nicht erhalten bleibt. Am südöstlichen Giebel befindet sich ein abzubrechender Kubus aus Beton und Mauerwerk, der WC-Bereiche und Technikeinbauten enthielt.
Die Maßnahme umfasst Bauleistungen im Bestand einschließlich Rückbau-, Sicherungs-, Anpassungs-, Ertüchtigungs- und Integrationsleistungen. Am Bestandsgebäude sind neben Sicherungs- und Anpassungsarbeiten, wie z. B. dem Austausch von Fensterverglasungen und der Sicherung ehemaliger
Rolltore, auch größere Eingriffe in die statisch tragende Konstruktion vorgesehen, insbesondere im Bereich der späteren Laderampenseite.
Zum Beschaffungsumfang gehören außerdem die Ertüchtigung und Anpassung der Außenanlagen einschließlich Laderampen-, Anlieferungs- und Logistikflächen, befestigter Bestandsverkehrsflächen, Wege, Zufahrten und
Gebäudeanschlüsse. Hierzu zählen auch erforderliche Maßnahmen zur Neuordnung, Wiederherstellung und Ergänzung der Außenbereiche sowie ökologische Ausgleichs- und Begrünungsmaßnahmen, soweit sie im Zusammenhang mit der Gesamtmaßnahme erforderlich werden. Im Ergebnis soll eine hoch- und teilweise vollautomatisierte Großküche mit Speisenverteilung, Lagerung, Spülküche, Rücklauf- und Logistikbereichen entstehen. Vorgesehen ist ein Versorgungskonzept für die tablettierte
Patientenversorgung, die Versorgung im Großgebinde sowie die
Mitarbeiterverpflegung. Grundlage ist ein Sous-Vide-basiertes Betriebs- und Versorgungskonzept mit angelieferten Speisen in hohem Fertigungsgrad, Kommissionierung, Portionierung, Tablettierung und anschließender Regeneration in den versorgten Einrichtungen. Die küchentechnischen Funktionsbereiche umfassen insbesondere Anlieferung,
Wareneingangskontrolle, gekühlte und ungekühlte Lagerbereiche, Vorbereitungs-und Kommissionierzonen, Diätküche, Speisenverteilung, Wagenbahnhof/Geschirrlager, Spülküche, Wagenwäsche, Nassmüllentsorgung und Rücklaufbereiche. Vorgesehen sind unter anderem Speisenverteilbänder mit
automatisierten Auflegekomponenten, Bandspültechnik für Tabletts, Geschirr, Besteck, Großgebinde und weitere Spülgüter, eine Wagenwaschanlage, eine automatisierte Besteckaufbereitung einschließlich Lager- und Transportsystemen, automatisierte Dosier- und Portioniersysteme sowie eine geschlossene Nassmüllanlage.
Die Lager- und Kühlbereiche umfassen Kühl-, Tiefkühl-, Auftau-, Systemkühl-, Tageskühl-, Trockenlager-, Brot- und Non-Food-Bereiche. Hierzu gehören auch der Kühlraumbau, die Kleinkältetechnik, eine CO2-Kälteanlage, Kühlraumtüren,
Schnelllauftore sowie die erforderlichen Sicherheits- und
Überwachungseinrichtungen. Hygienisch relevante Übergangsbereiche werden mit Hygiene- und Warenschleusen, Reinigungs- und Desinfektionseinrichtungen sowie Handwasch- und Hygieneausstattung vorgesehen. Die Wegeführung ist auf eine möglichst klare Trennung reiner und unreiner Bereiche auszulegen.
Die technische Gebäudeausrüstung umfasst die für den Betrieb des
Speisenverteilzentrums erforderlichen Anlagen der Sanitär-, Heizungs-, Lüftungs-, Klima-, Kälte-, Elektro-, Sicherheits-, Informations- und Gebäudeautomationstechnik. Hierzu zählen insbesondere die Trinkwasserversorgung einschließlich Warmwasserbereitung und thermischer Desinfektion, die Abwasserentsorgung einschließlich küchenspezifischer
Abwässer und Fettabscheider, Heizungs- und Kälteversorgung,
raumlufttechnische Anlagen für unterschiedliche Klimazonen,
nutzungsspezifische Anlagen wie Druckluft und Sprinklertechnik, Mittel- und Niederspannungsversorgung, Netzersatzanlage, Sicherheitsbeleuchtung, Brandmelde- und Zutrittskontrolltechnik, strukturierte Verkabelung, Gebäudeautomation sowie die Einbindung der technischen Anlagen in die betrieblichen Abläufe.
Besondere Anforderungen ergeben sich aus der Nutzung als
Speisenverteilzentrum. Zu berücksichtigen sind insbesondere Hygiene, HACCP, Kühlkette, Reinigungsfähigkeit, Betriebssicherheit, robuste und wartungsfreundliche Ausführung, Vermeidung von Staub- und Ablagerungsflächen, Schnittstellenkoordination zwischen Hochbau, Küchentechnik und TGA sowie die spätere betriebsbereite Übergabe einschließlich Dokumentation, Einweisung und Inbetriebnahme.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Art und Umfang der Leistung (Generalunternehmerleistungen)
Gegenstand der Vergabe ist die schlüsselfertige Realisierung eines
Bauvorhabens im Rahmen einer Generalunternehmerleistung einschließlich Planung, Bauausführung sowie Koordination sämtlicher Gewerke unter Anwendung der BIM-Methode.
Dem Auftragnehmer (AN) wird ein BIM-Modell (IFC/Revit) sowie Planunterlagen zur Verfügung gestellt. Die Ausführungsplanung (LPH 5 HOAI) ist fortzuführen, zu vervollständigen und gewerkespezifisch in Werk- und Montageplanungen zu überführen. Sämtliche Planungen sind vor Ausführung durch den Bauherr/Generalplaner freizugeben. Nach Fertigstellung ist ein As-Built-Modell bereitzustellen.
Die Leistung umfasst insbesondere:
- Baustelleneinrichtung und baubegleitende Leistungen
Einrichtung und Betrieb der Baustelle einschließlich Baubüros,
Baustellensicherung mit Zugangskontrolle und Bewachung, Erstellung
sicherheitsrelevanter Unterlagen (Flucht-, Rettungs- und Feuerwehrpläne), Logistik- und Entsorgungskonzept sowie Vorhaltung erforderlicher Geräte und
Infrastruktur.
- Bauhaupt- und Ausbauleistungen
Durchführung von Abbruch-, Erd- und Gründungsarbeiten sowie Errichtung tragender und nichttragender Baukonstruktionen in Massiv-, Stahl- und Trockenbauweise. Herstellung von Decken- und Dachkonstruktionen einschließlich erforderlicher Abdichtungs- und Ertüchtigungsmaßnahmen im Bestand. Ausbauleistungen umfassen Oberflächen, Bodenaufbauten, Türen, Verglasungen sowie funktionale Einbauten und Schutzsysteme für hochbeanspruchte Bereiche.
- Außenanlagen
Herstellung und Anpassung von Außenanlagen einschließlich Leitungsbau, Fundamenten, Verkehrsflächen sowie logistischer Einrichtungen (insbesondere Laderampen mit Andocksystemen und Überdachungen). Ergänzend sind Lärmschutzmaßnahmen, Beleuchtung sowie landschaftsbauliche Arbeiten Bestandteil des Leistungsumfangs.
- Technische Gebäudeausrüstung (TGA)
Planung und Ausführung sämtlicher Anlagen der technischen
Gebäudeausrüstung nach aktuellem Stand der Technik unter besonderer Berücksichtigung von Energieeffizienz, Betriebssicherheit und Redundanz. Dies umfasst insbesondere:
1. Sanitär-, Heizungs-, Lüftungs- und Kälteanlagen mit hybriden und
energieeffizienten Systemlösungen (u. a. Wärmepumpen, Abwärmenutzung, Wärmerückgewinnung),
2. differenziert zonierte Raumlufttechnik,
3. Druckluftanlagen sowie Löschanlagen.
- Elektro- und Energietechnik
Errichtung einer leistungsfähigen Energieversorgung einschließlich
Mittelspannungsanschluss, Transformatorenanlagen,
Niederspannungsverteilungen sowie unterbrechungsfreier und netzersetzender Stromversorgung. Integration regenerativer Energieerzeugung (Photovoltaik) ist Bestandteil der Leistung.
Die elektrotechnische Infrastruktur umfasst ferner Beleuchtungsanlagen, Blitzschutz- und Erdungssysteme sowie Ladeinfrastruktur für Elektromobilität.
- Informations-, Sicherheits- und Kommunikationstechnik
Herstellung einer modernen, skalierbaren IT- und Kommunikationsinfrastruktur (strukturierte Verkabelung, LWL/Kupfer) als Grundlage für einen digitalisierten und hochautomatisierten Betrieb. Weiterhin umfasst die Leistung sicherheitstechnische Anlagen wie Brandmelde-, Zutrittskontroll-, Einbruchmelde- und Videoüberwachungssysteme einschließlich Anbindung an übergeordnete Systeme sowie BOS-Funkversorgung.
- Gebäudeautomation
Implementierung einer durchgängigen Gebäudeautomation (DDC) zur zentralen Steuerung, Regelung und Überwachung aller technischen Anlagen. Ziel ist ein energieoptimierter, betriebssicherer und weitgehend automatisierter Gebäudebetrieb.
- Förder- und Spezialtechnik
Integration fördertechnischer Einrichtungen sowie weiterer betriebsspezifischer Anlagen.
- Hochautomatisierte Küchentechnik
Ein wesentlicher Bestandteil der Maßnahme ist die Realisierung
hochautomatisierter Großküchen- und Logistikbereiche nach aktuellem Stand der Technik. Hierzu zählen automatisierte Speiseverteil- und Spülsysteme, Anlagen zur Reinigung, Trocknung und Aufbereitung von Transport- und Betriebsmitteln sowie automatisierte Portionier- und Dosiersysteme. Ergänzt wird dies durch geschlossene Systeme zur hygienischen Erfassung und
Entsorgung von Nassabfällen sowie durch umfangreiche Kühl-, Lager- und Logistikbereiche mit energieeffizienter Kältetechnik.
Die Anlagen sind auf einen weitgehend automatisierten, wirtschaftlichen und hygienisch optimierten Betrieb mit hohen Durchsatzleistungen ausgelegt.

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn / Ende
01.03.2027
23.10.2028
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Seidelbastweg 145
12357
Berlin
Deutschland
DE300

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über prozentual gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Preis
Preis

Preis

Gewichtung
50,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Projektorganisation - Bauablauf und Terminsteuerung

Der Bieter beschreibt seine Herangehensweise an die Abwicklung der Baumaßnahme in zeitlicher und organisatorischer Hinsicht. Bewertet werden:
- Gliederung des Bauablaufs in Abschnitte und Schlüssigkeit der Abfolge, insbesondere die Schnittstelle zwischen Rückbau, Ertüchtigung der Bestandskonstruktion und Neubauteilen; darzustellen in einer Bauphasenplanung, die je Bauphase den bearbeiteten Bereich, die Zugänglichkeit und die in Anspruch genommenen Flächen zeigt;
- Umgang mit den terminkritischen Vorgängen des Rahmenterminplans: Ausführungs- und Werkplanung einschließlich der Prüfläufe, Gebäudehülle vor dem Winterbau 2027/28, Montage und Inbetriebnahme der Küchentechnik, Probebetrieb und behördliche Abnahmen;
- Lieferzeiten der wesentlichen Bauelemente - anzugeben sind die vom Bieter zugrunde gelegten Lieferzeiten für haustechnische Großgeräte, Küchentechnik, Türen und Tore sowie für weitere Bauteile mit langer Beschaffungsdauer, jeweils mit dem spätesten Bestell- und Freigabezeitpunkt, der sich daraus für den Bauablauf ergibt;
- Beschaffung und Einbindung der Küchentechnik: Auswahl und vertragliche Bindung geeigneter Lieferanten bzw. Fachplaner, Übernahme der vom Auftraggeber bereitgestellten Küchenplanung als Leistungs- und Funktionssoll sowie Integration und Fortschreibung der herstellerseitigen Ausführungs-, Werk- und Montageplanung hinsichtlich Medienanforderungen, Wärmelasten und Einbringwegen
- Abstimmung mit Dritten und mit dem Nutzer: Netzanschlüsse der Medienträger, Prüfsachverständige sowie Beistellungen des Nutzers;
- Organisation der Übergabephase: Inbetriebnahme und Einregulierung, Probebetrieb, behördliche Abnahmen sowie die nach der Leistungsbeschreibung geschuldeten Einweisungen, Schulungen und die Inbetriebnahmebegleitung - mit Angabe, zu welchen Zeitpunkten und in welchem Umfang Personal des Betreibers dafür bereitzustehen hat.
- Projektorganisation, Vertretungsregelungen und Entscheidungswege sowie Form und Frequenz der Berichterstattung und der Terminfortschreibung gegenüber dem Auftraggeber;
- Vorkehrungen zur Erkennung und Beherrschung von Terminrisiken einschließlich der vorgesehenen Reaktion auf Verzögerungen.
Umfang: höchstens 10 DIN-A4-Seiten zuzüglich Anlagen (Bauphasenplanung, Ablaufschema, Organigramm, Aufstellung der Lieferzeiten).

Gewichtung
12,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Projektorganisation - Baustelleneinrichtung und Baulogistik

Der Bieter beschreibt seine Herangehensweise an Einrichtung und Betrieb der Baustelle unter den Bedingungen des Standorts Seidelbastweg. Bewertet werden:
- Anordnung der Baustelleneinrichtung, der Lager- und Vormontageflächen, der Krananlagen und der Zufahrten auf der verfügbaren Fläche sowie deren Fortschreibung über die Bauabschnitte;
- Andienungs- und Verkehrskonzept: Anlieferung, Rangieren und Entsorgung unter Aufrechterhaltung der Feuerwehrzufahrten und der Erschließung der benachbarten Nutzungen;
- Schutz der Nachbarschaft und des laufenden Betriebs auf dem Gelände: Staub, Lärm und Erschütterung, Sicherung der Verkehrswege, Abstimmung belastungsintensiver Arbeiten mit dem Auftraggeber;
- Umgang mit den Bestands- und Schadstoffthemen: Arbeiten an beschichteten Bestandsbauteilen, Schutzmaßnahmen und Entsorgungswege nach TRGS, Vorkehrungen für unvorhergesehene Funde im Bestand;
- Ver- und Entsorgung der Baustelle, Bauwasser und Baustrom, Abfalltrennung, Winterbaumaßnahmen 2027/28;
- Sicherheit und Zugangskontrolle
Umfang: höchstens 10 DIN-A4-Seiten zuzüglich Baustelleneinrichtungsplan.

Gewichtung
12,00

Zuschlagskriterium

Qualität
Projektorganisation - Bauzeitenverkürzung

Maximalbauzeit: 23.10.2028

Die Punkteverteilung für die Bauzeitenverkürzung zur Maximalbauzeit:
Hinweis: Die Wertung der Wochen wird für jede volle Woche vergeben. Angefangene Wochen werden nicht berücksichtigt.

1 Woche: 1,25 Punkte
2 Wochen: 2,50 Punkte
3 Wochen: 3,75 Punkte
4 Wochen: 5,00 Punkte
5 Wochen: 6,25 Punkte
6 Wochen: 7,50 Punkte
7 Wochen: 8,75 Punkte
8 Wochen: 10,00 Punkte

Je weitere Woche werden 10 Punkte vergeben.

Gewichtung
26,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Angaben zum Verfahren

Die Ausschreibung umfasst die gesamten Bauleistungen für die Erstellung eines nutzungsfähigen Zentrums zur Lagerung, Zubereitung und Verteilung von Speisen an Großabnehmer sozialer Einrichtungen wie Krankenhäuser und Altenheime.

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Zulässig
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


Im Rahmen der elektronischen Kommunikation ist die Verwendung von Instrumenten und Vorrichtungen erforderlich, die nicht allgemein verfügbar sind.

https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y67M8TC

Einlegung von Rechtsbehelfen

Ein Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag hat und eine Verletzung in seinen Rechten durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend machen möchte, hat insbesondere die Regelungen in § 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) zu beachten:
Präklusionsregelungen (160 Abs. 3 GWB): Hat das Unternehmen den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften erkannt, ist der Verstoß innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gegenüber dem öffentlichen Auftraggeber zu rügen (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 GWB). Verstöße, die aufgrund der Bekanntmachung oder der Vergabeunterlagen erkennbar sind, müssen spätestens bis zu der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder Angebotsabgabe gegenüber dem öffentlichen Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 2 und 3 GWB). Teilt der öffentliche Auftraggeber dem Unternehmen mit, seiner Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann innerhalb von 15 Tagen nach Eingang dieser Mitteilung ein Antrag auf Nachprüfung bei der Vergabekammer gestellt werden (§ 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB). Bei Nichtbeachtung der vorgenannten Fristen ist der Nachprüfungsantrag unzulässig.
Informations- und Wartepflicht (§ 134 GWB): Bieter, deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 Abs. 1 GWB darüber informiert. Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser Information durch den öffentlichen Auftraggeber geschlossen werden; bei Übermittlung per Fax oder auf elektronischem Wege beträgt diese Frist zehn Kalendertage. Sie beginnt am Tag nach Absendung der Information durch den öffentlichen Auftraggeber; auf den Zugang beim Bieter oder Bewerber kommt es nicht an.
Unwirksamkeit des Vertrags (§ 135 GWB): Die o.a. Fristen gelten nicht, wenn der Auftraggeber gemäß § 135 Absatz 1 Nr. 2 GWB den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist. Setzt sich ein Auftraggeber über die Unwirksamkeit eines geschlossenen Vertrages hinweg, indem er die Informations- und Wartepflicht missachtet (§ 134 GWB) oder ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist, kann die Unwirksamkeit nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 135 GWB).
Hinweis: Der öffentliche Auftraggeber ist im Falle eines Nachprüfungsantrags verpflichtet, die Vergabeakten, die auch die abgegebenen Angebote enthalten, an die Vergabekammer weiterzuleiten. Die Beteiligten haben ein Recht auf Akteneinsicht. Um Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse zu wahren, teilen Sie uns konkret mit Bezug auf die entsprechenden Dokumente des Angebotes mit, welche Informationen als Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse zu behandeln sind.

Weitere Angaben

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Nebenangebote

Nicht zulässig

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist teilweise ausgeschlossen.

Die Auftraggeberin behält sich vor, gemäß § 16a VOB fehlende Unterlagen nachzufordern. Ein Anspruch des Bieters besteht nicht.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Zwingende und fakultative Ausschlussgründe gemäß der gesetzlichen Regelungen nach
§§ 123, 124 GWB: https://www.gesetze-im-internet.de/gwb/__123.html; https://www.gesetze-im-internet.de/gwb/__124.html

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

3
5
Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Ort der Angabe der Eignungskriterien

Eignungskriterium

Eintragung in das Handelsregister

Nachweis der Eintragung in das Handelsregister, nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes, in dem das Unternehmen ansässig ist (in nicht beglaubigter Kopie). Der Nachweis darf zum Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmefrist nicht älter als 6 Monate sein.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Spezifischer durchschnittlicher Jahresumsatz

Erklärung über den Mindestumsatz im Jahr (durchschnittlich) im Tätigkeitsbereich des Auftrags netto des Bewerbers in den letzten drei Geschäftsjahren (2023, 2024, 2025) Jahresmittel TEUR
Mindestanforderung Umsatz: Bauumsatz 50 Mio. EUR

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung

Nachweis zu einer Betriebshaftpflichtversicherung in Höhe von 10 Mio. EUR für Personen und Sachschäden (inkl. Leitungs- und Bearbeitungsschäden) sowie für Vermögensschäden eine Kopie der Versicherung muss vorgelegt werden.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen

Projektleiter*in muss mindestens 3 Jahre Berufserfahrung als Projektleiter*in in vergleichbaren Projekten vorweisen. (Eintragung Formblatt Berufserfahrung/Referenzen)

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen

Bauleiter*in muss mindestens 5 Jahre Berufserfahrung als Bauleiter*in in vergleichbaren Projekten vorweisen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen

BIM-Manager*in (m/w/d) (siehe Rolle in den AIA) muss mindestens 3 Jahre Berufserfahrung nach mit der Zertifizierung nach buildingSMART/VDI-Zertifikat "Professional Certification - Foundation" als BIM-Manager*in vorweisen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Relevante Bildungs- und Berufsqualifikationen

TGA Gesamtkoordinator*in muss mindestens 3 Jahre Berufserfahrung als Gesamtkoordinator*in in vergleichbaren Projekten vorweisen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Arbeiten

Referenz 1 - Generalunternehmung Bauleistungen
- Nachweis der Leistungen: Bauvolumen von mind. 25 Mio. EUR
- Nachweis der Leistung: schlüsselfertige Realisierung als GU oder GÜ
- Generalunternehmung im Bereich: Logistikzentrum und/oder Industriegebäude mit techn. Ausstattung und Automationskomponenten
- Nachweis der Leistung: Umbau oder Erweiterung im Bestand
- Nachweis über ein erfolgreich abgewickeltes BIM-Projekt mit Benennung der CDE in der gearbeitet wurde (CDE gemeinsame Datenumgebung).

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Arbeiten

Referenz 2 - Generalunternehmung Bauleistungen
- Nachweis der Leistungen: Bauvolumen von mind. 25 Mio. EUR
- Nachweis der Leistungen: schlüsselfertige Realisierung als GU oder GÜ
- Nachweis der Leistungen: Umbau oder Erweiterung im Bestand

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Arbeiten

Referenz 3 - Generalunternehmung Bauleistungen
- Nachweis der Leistungen: Bauvolumen von mind. 25 Mio. EUR
- Nachweis der Leistungen: schlüsselfertige Realisierung als GU oder GÜ
- Nachweis der Leistungen: Umbau oder Erweiterung im Bestand

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Arbeiten

Referenz 4 - Generalunternehmung Bauleistungen
- Nachweis der Leistungen: Bauvolumen von 25 Mio. EUR
größer 40 Mio. = 10 Punkte
< 40 Mio. und größer 25 Mio. = 5 Punkte
< 25 Mio. = 0 Punkt
Gewichtung 10%
- Nachweis der Leistungen: schlüsselfertige Realisierung als GU oder GÜ
ja = 10 Punkte
nein = 0 Punkte
Gewichtung 6%
- Generalunternehmung im Bereich: Logistikzentrum und/oder Industriegebäude mit techn. Ausstattung und Automationskomponenten
ja = 10 Punkte
nein = 0 Punkte
Gewichtung 8%
- Nachweis der Leistung: Umbau oder Erweiterung im Bestand
ja = 10 Punkte
nein = 0 Punkte
Gewichtung 6%
- Nachweis über ein erfolgreich abgewickeltes BIM-Projekt mit Benennung der CDE in der gearbeitet wurde (CDE gemeinsame Datenumgebung).
ja = 10 Punkte
nein = 0 Punkte
Gewichtung 10%

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Prozentanteil, Mittelwert)
40,00

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Arbeiten

Referenz 5 - Generalunternehmung Bauleistungen
- Nachweis der Leistungen: Bauvolumen von 25 Mio. EUR
größer 40 Mio. = 10 Punkte
< 40 Mio. und größer 25 Mio. = 5 Punkte
< 25 Mio. = 0 Punkt
Gewichtung 10%
- Nachweis der Leistungen: schlüsselfertige Realisierung als GU oder GÜ
ja = 10 Punkte
nein = 0 Punkte
Gewichtung 6%
- Generalunternehmung im Bereich: Logistikzentrum und/oder Industriegebäude mit techn. Ausstattung und Automationskomponenten
ja = 10 Punkte
nein = 0 Punkte
Gewichtung 8%
- Nachweis der Leistung: Umbau oder Erweiterung im Bestand
ja = 10 Punkte
nein = 0 Punkte
Gewichtung 6%

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Prozentanteil, Mittelwert)
30,00

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Arbeiten

Referenz 6 - Generalunternehmung Bauleistungen
- Nachweis der Leistungen: Bauvolumen von 25 Mio. EUR
größer 40 Mio. = 10 Punkte
< 40 Mio. und größer 25 Mio. = 5 Punkte
< 25 Mio. = 0 Punkt
Gewichtung 10%
- Nachweis der Leistungen: schlüsselfertige Realisierung als GU oder GÜ
ja = 10 Punkte
nein = 0 Punkte
Gewichtung 6%
- Generalunternehmung im Bereich: Logistikzentrum und/oder Industriegebäude mit techn. Ausstattung und Automationskomponenten
ja = 10 Punkte
nein = 0 Punkte
Gewichtung 8%
- Nachweis der Leistung: Umbau oder Erweiterung im Bestand
ja = 10 Punkte
nein = 0 Punkte
Gewichtung 6%

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Prozentanteil, Mittelwert)
30,00

Eignungskriterium

Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen

Bankerklärung mit folgenden Inhalten:
- Nennung des Kreditinstituts und des Baunternehmens
- Aussage ob die Betriebsmittel- und Avialkredite zur Verfügung stehen

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Finanzierung

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Die Eignungskriterien müssen erfüllt sein.

Die Zuschlagskriterien sind einem Konzept beizufügen. Die Anzahl von 10 Seiten zuzüglich Anlagen (Bauphasenplanung, Ablaufschema, Organigramm, Aufstellung der Lieferzeiten) für das Konzept Bauablauf und Terminsteuerung sowie 10 Seiten zuzüglich Baustelleneinrichtungsplan für das Konzept Baustelleneinrichtung und Baulogistik dürfen nicht überschritten werden.

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Erforderlich für den Teilnahmeantrag

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung