Alle in diesem Abschnitt "Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen" geforderten Nachweise und Erklärungen sind mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft kann die Erklärung durch jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft einzeln oder durch die Bewerbergemeinschaft als solche abgegeben werden (davon umfasst ist, dass ein oder mehrere Mitglieder der Bewerbergemeinschaft zusammen die Eignungsanforderung erfüllen).
Folgende Eigenerklärungen sind im Einzelnen erforderlich: Es sind mindestens drei Unternehmens-Referenzen einzureichen, die jeweils kumulativ die folgenden Mindestanforderungen a) bis d) erfüllen:
a) Erbringung von Planungsleistungen mindestens im Leistungsbild Objektplanung "Gebäude und Innenräume" gem. § 34 HOAI i.V.m. Anlage 10 HOAI in den Leistungsphasen 3 bis 8.
b) Im Zuge einer Umbau-, Sanierungs-, Modernisierungs- oder Erweiterungsmaßnahme im Bestand von Schulgebäuden oder anderen vergleichbaren Referenzobjekten im Bildungsbereich. Als vergleichbar gelten insbesondere allgemeinbildende oder berufsbildende Schulen, Förderschulen, Musikschulen oder sonstige Gebäude, die überwiegend Unterrichts-, Lern-, Betreuungs-, Aufenthalts- oder Gemeinschaftsflächen für Bildungszwecke aufweisen.
c) Der Referenzauftrag muss eine Maßnahme mit Gesamtbaukosten von insgesamt mindestens 5 Mio. EUR netto betreffen.
d) Die Leistungen des Referenzauftrags wurden innerhalb der letzten 10 Jahre vor dem Tag der Absendung der EU-Bekanntmachung beauftragt und erbracht.
Zusätzlich ist anzugeben, ob die eingereichten Referenzen folgende für die Reduzierungskriterien relevanten weiteren Anforderungen e) bis g) erfüllen:
e) Der Referenzauftrag hat sich auf ein Schulgebäude mit Offener Ganztagsschule (OGS) bezogen.
f) Für die Finanzierung des Referenzauftrags hat der Auftraggeber Fördergelder in Anspruch genommen.
g) Das Referenzprojekt hat einen Architekturpreis für die Qualität der Gestaltung aus der Liste der Preise der Baukultur der Bundesarchitektenkammer bzw. eine vergleichbare Auszeichnung erhalten.
Dabei ist jeweils eine aussagekräftige Kurzbeschreibung des Auftragsinhalts einzureichen. In den Referenzen sind folgende Informationen vollständig und eindeutig darzustellen: Auftrags-/Projektbezeichnung, Art der Leistung, Name des Auftraggebers, Name des Auftragnehmers, Name und Kontaktdaten eines Ansprechpartners beim Auftraggeber des Referenzprojekts (Telefon und/oder Mail), Beauftragte(s) Leistungsbild(er) und Leistungsphasen, Ausführungszeitraum (Beauftragung bis Ende Leistungserbringung; TT/MM/JJJJ bis TT/MM/JJJJ) und ggf. Nennung des Architekturpreises bzw. der Auszeichnung, die das Referenzprojekt erhalten hat.
Hierzu ist das Formular VII "Unternehmens-Referenzen" zu verwenden und ggf. zu vervielfältigen.
Mindestanforderungen: Es sind mindestens drei Unternehmens-Referenzen einzureichen, die jeweils kumulativ die in den Ziffern a) - d) genannten Mindestanforderungen erfüllen. Andernfalls erfolgt ein Ausschluss des Teilnahmeantrags.
Anhand der Kriterien werden die Bewerber ausgewählt, die zur zweiten Phase des Verfahrens eingeladen werden sollen.